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Hubert Zotz

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Hubert Zotz (* 30. Dezember 1875 in Nesselwängle in Tirol; † 26. Juli 1960) war ein österreichischer Meister der Stuckateurkunst, der auf neubarocke Altäre und Innenraumgestaltung im Stil des Rokoko spezialisiert war.

Tätigkeiten

Hubert Zotz stammt aus der Tiroler Künstler- und Gelehrtenfamilie Familie Zotz, die zahlreiche Meister der Stuckkunst wie Lorenz Zotz den Älteren, Lorenz Zotz den Jüngeren und Ämilian Zotz hervorbrachte. Aus Tirol kommend ließ sich Hubert Zotz in Zug in der Schweiz nieder, wo er mit dem Stuckateur Alois Griessl<ref>Schweizerische Bauzeitung: Wochenschrift für Architektur, Ingenieurwesen, Maschinentechnik. Band 69, 1951, S. 262.</ref> im Rahmen der Firma „Zotz und Griessl“ sein Atelier betrieb und im Wesentlichen im Schweizer Raum tätig wurde.

Das Atelier von Hubert Zotz und Alois Griessl arbeitete mit dem Kirchenarchitekten Adolf Gaudy zusammen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bernhard Anders: Der Kirchenarchitekt Adolf Gaudy (1872–1956). (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Dezember 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vorarlberg.at</ref> Zotz und Gaudy verband ein retrospektives Verständnis von Architektur, indem sie auch bei Neubauten im Sinn des Historismus auf bewährte Bau- und Gestaltungsformen zurückgreifen und auf Neuerungen weitgehend verzichten wollten.

Wichtige Werke

Datei:Kloster Einsiedeln MG 2744.JPG
Stuckarbeiten im Kloster Einsiedeln

1910 bis 1911 entstanden die Stuckornamente im Ostfeld des Oktogons der Kirche des Klosters Einsiedeln.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.irbdirekt.deKloster Einsiedeln: Restaurierungsmaßnahmen seit dem 19. Jahrhundert. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

1926 bis 1928 übernahm Hubert Zotz die Innenraumgestaltung der neubarocken Wallfahrtskirche des Klosters Melchtal, wo seine Ornamente auf Basis von Alpenflora berühmt sind.

Literatur

  • Henry Russell Hitchcock: Rococo Architecture in Southern Germany. London 1968.
  • Der Geschichtsfreund: Mitteilungen des Historischen Vereins der fünf Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden ob und nid dem Wald und Zug. Band 155, 2002, S. 36–65.

Einzelnachweise

<references />