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Dzekshim

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Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
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Wylie-Transliteration:
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Andere Schreibweisen:
dzhai kṣiṃ, dsai kṣiṃ, dzñē-kṣiṃ;
ji k’yim, ji-khyim<ref>Erberto Lo Bue: Statuary Metals in Tibet and the Himālayas: History, Tradition and Modern Use. In: Bulletin of Tibetology 1–3:7–41 (1991), hier S. 11, 16.</ref>
Chinesische Bezeichnung
Traditionell:
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Pinyin:
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Dzekshim (IAST: jhaikṣiṃ) ist im Tibetischen die Bezeichnung einer speziellen Legierung, die aus sieben und mehr Metallen besteht und zum Guss von Statuen, Glocken und wertvollen Ritualgegenständen verwendet wurde. Für die Tibeter bildet diese Legierung eine der kostbarsten Materialien, da sie aufgrund der verschiedenen Siedepunkte der verwendeten Metalle bei der Schmelzung nur von erfahrenen Gießern erzeugt werden kann. Bestandteile sind stets Gold, Silber, Kupfer u. a. Metalle. Dabei erzeugt der Anteil der einzelnen Metalle den speziellen Farbton. Da Dzekshim-Statuen so hoch geschätzt werden, werden sie nie vergoldet. Es wird unterschieden zwischen einem natürlich gewonnenen, reinem Kupfer sehr ähnlich sehendem Dzekshim und einem durch die Verschmelzung verschiedener Metalle produzierten Dzekshim.<ref>L. S. Dagyab: Tibetan Religious Art. 2 Parts. Wiesbaden 1977.</ref>

Nach Giuseppe Tucci handelt es sich bei der tibetischen Bezeichnung um ein Lehnwort aus dem Chinesischen<ref>Giuseppe Tucci: A Tibetan Classification of Buddhist Images According to Their Style. In: Artibus Asiae 22:179–187 (1959), hier S. 180 Fn. 2.</ref> (Mittelchinesisch: *tsyhek kim)<ref>William H. Baxter: An Etymological Dictionary of Common Chinese Characters.</ref>.

Literatur

  • L. S. Dagyab: Tibetan Religious Art. 2 Parts. Wiesbaden 1977.
  • W. A. Oddy & W. Zwalf (Hr.): Aspects of Tibetan Metallurgy. London 1981.
  • Krang dbyi sun u. a. (Hr.): Bod rgya tshig mdzod chen mo. Lhasa 1985.

Fußnoten

<references />