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Gertraude Kruse

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Gertraude Kruse (* 25. Oktober 1939 in Hannover) ist eine deutsche Politikerin (SPD), ehemalige Landrätin des Landkreises Hannover und ehemaliges Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Leben

Kruse arbeitete vor ihrer politischen Laufbahn als chemisch-technische Industriekauffrau. Der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands trat sie im Jahr 1966 bei, später wurde sie für den SPD-Bezirk Hannover Schatzmeisterin. Bis zum Jahr 1992 wirkte sie als Aufsichtsratsmitglied der Kreissiedlungsgesellschaft Hannover. Sie war Verwaltungsratsmitglied der Kreissparkasse Hannover und Mitglied des Kreditausschusses. In der Gemeinde Pattensen war sie in den Jahren 1986 bis 1991 Ratsmitglied und finanzpolitische Sprecherin. Die Kreistagsabgeordnete (ab 1981) des Landkreises Hannover wirkte ab 1991 zudem als Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Vom 21. Juni 1990 bis zum 16. Dezember 1998 war sie Mitglied des Niedersächsischen Landtages (12. bis 14. Wahlperiode).<ref>Mandatsverzicht der Abgeordneten Gertraude Kruse (SPD) zum 16.12.1998. In: NLAS.Niedersachsen.de, 4. Dezember 1998.</ref> 1996 wurde sie vom Kreistag zur Landrätin des Landkreises Hannover gewählt und übte dieses Amt aus, bis sie Ende 1998 zur Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Hannover ernannt wurde.<ref>Glogowski muss viele Lücken füllen. In: Die Welt, 17. Oktober 1998.</ref> Sie war bis 2003 letzte Inhaberin dieses Amtes;<ref>„Ich bin vom Erfolg überzeugt“. Bezirksregierung Hannover richtet Geschäftsstelle Telearbeit ein. In: www.reformzeit.niedersachsen.de. Juni 2002; ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.reformzeit.niedersachsen.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) In: Niedersachsen.de, Reformzeit, Juni 2002; Verwaltungsübersicht Niedersachsen, Landtag-Niedersachsen.de, 2003, S. 9 (PDF).</ref> Im Jahr 2004 wurden die Bezirksregierungen in Niedersachsen abgeschafft.

Kruse ist Mitglied verschiedener Vereine und Verbände, darunter der IG Chemie-Papier-Keramik, der Arbeiterwohlfahrt, dem Sozialverband Deutschland, dem DRK, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und dem Deutschen Alpenverein.

Nach dem Ende ihrer aktiven politischen Laufbahn engagierte sich Kruse für die Tafel in Pattensen, gründete und prägte sie die Stolperstein-Initiative des Ortes und war bei der Gründung und langjährig als Vorsitzende der Ökologischen Schutzstation Mittleres Leinetal tätig.<ref name=":0">Mark Bode: Das ist nicht mehr zu toppen. In: Neue Presse (Hannover) Beilage Calenberger Zeitung S. 4. Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, 29. April 2026.</ref>

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Jahr 2023 wurde Kruse die höchste Auszeichnung ihrer Partei, die Willy-Brandt-Medaille verliehen, 2025 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Pattensen ernannt.<ref>Redaktion LeineBlitz: Viermal die höchste Partei-Auszeichnung - LeineBlitz. 2. Dezember 2023, abgerufen am 29. April 2026.</ref><ref>Feier mit vielen Gratulanten: Gertraude Kruse ist Ehrenbürgerin der Stadt Pattensen. HAZ, 12. Juli 2025, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref><ref>Als erste Frau: Darum wird Gertraude Kruse Ehrenbürgerin der Stadt Pattensen. HAZ, 7. Dezember 2024, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref> Das Bundesverdienstkreuz verlieh ihr der Bundespräsident im Frühjahr 2026 für ihr langjähriges kommunalpolitisches und gesellschaftliches Wirken.<ref name=":0" />

Literatur

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 217.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Adolf Hilmar von Leipziger (1867–1872) | Karl Heinrich von Boetticher (1872–1876) | Adolf von Cranach (1876–1888) | Wilhelm von Bismarck (1889–1895) | Hans von Brandenstein (1895–1903) | Ernst von Philipsborn (1904–1911) | Kurd von Berg-Schönfeld (1911–1917) | Friedrich von Velsen (1917–1933) | Ulrich Stapenhorst (1933–1936) | Rudolf Diels (1936–1942) | Kurt Binding (1942–1943, interim) | Paul Kanstein (1943) | Hinrich Wilhelm Kopf (1945) | Wilhelm Ellinghaus (1945–1946) | Theanolte Bähnisch (1946–1959) | Friedrich Seitz (1959–1966) | Hans-Adolf de Terra (1966–1972) | Bernhard Baier (1973–1977) | Wolfgang Senger (1977–1982) | Eckart Lottermoser (1982–1989) | Gottfried Jakob (1989–1990) | Jan-Henrik Horn (1990–1991) | Hans-Albert Lennartz (1991–1994) | Werner Greifelt (1994–1998) | Gertraude Kruse (1998–2003) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/Ende

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