Attelsdorf
Attelsdorf Stadt Schlüsselfeld
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(52)&title=Attelsdorf 49° 45′ N, 10° 38′ O
{{#coordinates:49,746944444444|10,634166666667|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Attelsdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 291 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 52 (31. Dez. 2022)<ref name="schlüsselfeld">Zahlen, Daten, Fakten > Einwohnerstatistik zum 31.12.2022. In: schluesselfeld.de. Abgerufen am 20. August 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 96132 | |||||
| Vorwahl: | 09552 | |||||
Attelsdorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Attelsdorf liegt in der Gemarkung Thüngfeld.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Oktober 2024.</ref>
Lage
Attelsdorf liegt am linken Ufer der Reichen Ebrach an der Anschlussstelle 77 der Bundesautobahn 3 sowie am Abzweig der Staatsstraße 2261 von der Staatsstraße 2260. Beim kleinen Dorf gibt es aufgrund der guten Verkehrsanbindung ein eigenes Industriegebiet, in welchem sich ein Getränke- und Supermarkt, eine Tankstelle sowie ein Fast-Food-Restaurant befinden. In der Ortschaft bieten zwei Hotels Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Bahnstrecke Frensdorf–Schlüsselfeld führt nördlich vorbei.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1342 als „Otlasdorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Bestimmungswort des Ortsnamens ist Odelin, der Personenname des Gründers. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts verkaufte Konrad II. von Schlüsselberg einen Hof zu Attelsdorf an das Hochstift Bamberg. Bischof Lupold übereignete diesen dem Kloster Schlüsselau. Der Bamberger Kapitular Berthold von Henneberg kaufte einen Hof, dessen Abgaben für ein Seelgerät seines verstorbenen Vetters Ludwig von Henneberg bestimmt waren. Dieser Hof wurde 1377 von Bischof Lamprecht dem Bamberger Domkapitel übereignet. Das Würzburgische Centamt Schlüsselfeld übte das Hochgericht aus. Gleichzeitig hatte es im Ort grundherrliche Ansprüche, wie aus einer Urkunde von 1592 hervorgeht.<ref>G. Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch, S. 130.</ref> 1799 gab es im Ort 26 Untertansfamilien.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 14f.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Attelsdorf dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Thüngfeld und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Thüngfeld zugewiesen.<ref>H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 136.</ref>
Am 1. Mai 1978 wurde Attelsdorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Schlüsselfeld eingegliedert.<ref>Schlüsselfeld > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 6. September 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Attelsdorf gibt es zwei Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Schlüsselfeld (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Kreuzstein
- Heiligenhäuschen
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Attelsdorf ist römisch-katholisch geprägt und gehört zur Kirchengemeinde St. Bartholomäus (Thüngfeld), einer Filiale der Pfarrei St. Johannes der Täufer (Schlüsselfeld). Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Jakobus (Gleißenberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Adelsdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 14–15 (Digitalisat).
- Vorlage:Daßler Landkreis Höchstadt a. d. Aisch
- Vorlage:Hofmann Höchstadt-Herzogenaurach 1951
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Schneider Steigerwald
Weblinks
- Attelsdorf. In: schluesselfeld.de. Abgerufen am 20. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Attelsdorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Attelsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Aschbach | Attelsdorf | Bernroth | Debersdorf | Eckersbach | Elsendorf | Fallmeisterei | Güntersdorf | Heuchelheim | Hohn am Berg | Hopfenmühle | Lach | Obermelsendorf | Possenfelden | Rambach | Reichmannsdorf | Schlüsselfeld | Thüngbach | Thüngfeld | Untermelsendorf | Wüstenbuch | Ziegelsambach