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Kyra Malinowski

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Kyra Malinowski
Personalia
Geburtstag 20. Januar 1993
Geburtsort BochumDeutschland
Größe 175 cm
Position Sturm
Juniorinnen
Jahre Station
0000–2008 Schwarz-Weiß Eppendorf
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008–2009 SG Wattenscheid 09 13 0(2)
2009–2013 SG Essen-Schönebeck 35 0(9)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2008 Deutschland U15 7 0(0)
2009 Deutschland U16 8 0(0)
2009–2010 Deutschland U17 12 (22)
2010–2011 Deutschland U19 10 0(6)
Stationen als Trainerin
Jahre Station
2022– VfL Bochum (Frauen)
2024 VfL Bochum U17 (interim)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Kyra Malinowski (* 20. Januar 1993 in Bochum) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin und seit dem 26. Juli 2022 Fußballtrainerin des in der zweiten Bundesliga spielenden VfL Bochum.

Spielerkarriere

Vereine

Malinowski begann in ihrem Geburtsort im Stadtteil Eppendorf bei Schwarz-Weiß Eppendorf mit dem Fußballspielen, wo sie bis zur C-Jugend in einer Jungenmannschaft spielte. Zur Saison 2008/09 wurde sie von der SG Wattenscheid 09 verpflichtet und kam in 13 Punktspielen der Gruppe Süd der seinerzeit zweigleisigen 2. Bundesliga zum Einsatz, in denen ihr zwei Tore gelangen. Danach wurde sie vom Bundesligisten SG Essen-Schönebeck (ab 2012 SGS Essen) unter Vertrag genommen.<ref>Nach EM-Titel folgt Bundesliga-Debüt auf reviersport.de</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil bei der SG Essen-Schönebeck (Memento vom 6. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> Ihr Bundesligadebüt erfolgte zum Saisonauftakt am 20. September 2009 bei der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den Bayern München.<ref>Auftaktniederlage in Bayern auf sgs-frauenfußball.de</ref> Im letzten Punktspiel der Saison zog sie sich am 13. März 2011 beim 1. FFC Turbine Potsdam einen Kreuzbandriss zu, wodurch sie ein Jahr ausfiel. Am 25. März 2012 (16. Spieltag) kehrte sie in den Spielbetrieb zurück, erneut gegen den 1. FC Turbine Potsdam. Das Verletzungspech blieb der Stürmerin jedoch treu, nur wenig später erlitt sie im DFB-Länderpokal erneut einen Kreuzbandriss.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kyra Malinowski fällt lange aus (Memento vom 11. Juni 2012 im Internet Archive) auf womensoccer.de</ref> Ihre zwei erlittenen Kreuzbandrisse zwangen Malinowski im Jahr 2013, ihre Karriere im Alter von nur 20 Jahren zu beenden.<ref>Essener Sportbund (Hrsg.): Sportschau Essen 2018. 1. Auflage. Klartext Verlag, Essen 2018, ISBN 978-3-8375-2037-8, S. 34.</ref>

Nationalmannschaft

Mit der U17-Nationalmannschaft gewann Malinowski die Europameisterschaft 2009. Bei der Endrunde im schweizerischen Nyon wurde sie mit acht Turniertreffern Torschützenkönigin des Turniers. Im Finale gegen Spanien erzielte Malinowski alleine fünf Tore.<ref>U17-EM war für Kyra Malinowski ein einziger Triumphzug auf derwesten.de</ref> Mit der U17-Auswahl nahm die Stürmerin außerdem an der Weltmeisterschaft 2010 in Trinidad und Tobago teil und belegte hier mit sieben Toren den zweiten Platz in der Torschützenliste.

Mit der U19-Nationalmannschaft nahm Malinowski im gleichen Jahr an der Europameisterschaft 2010 in Mazedonien teil und erreichte das Halbfinale. Am 7. September 2010 wurde sie vom DFB mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze als Nachwuchsspielerin des Jahres ausgezeichnet.<ref>Nachwuchsspielerin des Jahres: Kyra Malinowski auf sgs-frauenfußball.de</ref>

Erfolge

Trainerkarriere

Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn wurde Malinowski als Jugendtrainerin bei der SGS Essen aktiv.<ref name="dfb">Peter Haidinger: SGS-Trainerin Malinowski: "Richtiger Verein für nächsten Schritt". Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 30. Juli 2022.</ref> Mit Amtsantritt am 26. Juli 2022 übernahm Kyra Malinowski als Cheftrainerin die Regionalliga-Frauenmannschaft des VfL Bochum.<ref>Kyra Malinowski wird neue Trainerin der VfL-Frauen. VfL Bochum, abgerufen am 30. Juli 2022.</ref>

Seit Februar 2025 ist sie hauptberuflich beim VfL als Trainerin angestellt.<ref name=":A">Beamten-Status aufgegeben - Malinowski ist lieber Trainerin beim VfL. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Februar 2025; abgerufen am 19. August 2025.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.waz.de</ref>

Sonstiges

Kyra Malinowski war Schülerin am Märkischen Gymnasium in Wattenscheid. Sie arbeitet hauptberuflich als Lehrerin und unterrichtet an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bottrop in den Fächern Deutsch und Sport.<ref name="dfb"/>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gold

2005: Anja Mittag | 2006: Anna Blässe | 2007: Babett Peter | 2008: Jana Burmeister | 2009: Marina Hegering | 2010: Svenja Huth | 2011: Johanna Elsig | 2012: Lena Lotzen | 2013: Melanie Leupolz | 2014: Sara Däbritz | 2015: Pauline Bremer | 2016: Nina Ehegötz | 2017: Jana Feldkamp | 2018: Tanja Pawollek | 2019: Klara Bühl | 2020: Lena Oberdorf | 2021: Jule Brand (U19)Clara Fröhlich (U17) | 2022: Lisanne Gräwe (U19)Jella Veit (U17) | 2023: Franziska Kett (U19)Alara Şehitler (U17) | 2024: Loreen Bender (U19) • Merle Hokamp (U17) | 2025: Alara Şehitler (U19)Luzie Zähringer (U17)

Silber

2005: Patricia Hanebeck | 2006: Nadine Keßler | 2007: Katharina Baunach | 2008: Kim Kulig | 2009: Alexandra Popp | 2010: Ramona Petzelberger | 2011: Luisa Wensing | 2012: Lina Magull | 2013: Sara Däbritz | 2014: Pauline Bremer | 2015: Nina Ehegötz | 2016: Anna Gerhardt | 2017: Janina Minge | 2018: Sophia Kleinherne | 2019: Lena Oberdorf | 2020: Gia Corley | 2021: Julia Kassen (U19)Vanessa Diehm (U17) | 2022: Carlotta Wamser (U19)Mara Alber (U17) | 2023: Vanessa Diehm (U19) • Emily Wallrabenstein (U17) | 2024: Rebecca Adamczyk (U19) • Greta Hünten (U17) | 2025: Estrella Merino (U19)Lotta Wrede (U17)

Bronze

2005: Célia Okoyino da Mbabi | 2006: Stefanie Draws | 2007: Bianca Schmidt | 2008: Valeria Kleiner | 2009: Dzsenifer Marozsán | 2010: Kyra Malinowski | 2011: Melanie Leupolz | 2012: Sara Däbritz | 2013: Franziska Jaser | 2014: Jasmin Sehan | 2015: Laura Freigang | 2016: Tanja Pawollek | 2017: Sophia Kleinherne | 2018: Lena Oberdorf | 2019: Gia Corley | 2020: Carlotta Wamser | 2021: Sophie Weidauer (U19)Cora Zicai (U17) | 2022: Sarah Mattner-Trembleau (U19)Mathilde Janzen (U17) | 2023: Dilara Açıkgöz (U19)Melina Krüger (U17) | 2024: Jella Veit (U19)Laila Portella (U17) | 2025: Thea Farwick (U19)Marie Gmeineder (U17)

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