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Dirk van Gunsteren

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Dirk van Gunsteren im Literaturhaus München bei der Verleihung des Übersetzerpreises 2018

Dirk van Gunsteren (geboren 22. Februar 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Niederländischen und freiberuflicher Redakteur.<ref>„Ich möchte keinen anderen Beruf haben.“ – Der Literaturübersetzer Dirk van Gunsteren im Porträt. auf: UEPO.de, 31. Oktober 2004, abgerufen am 27. Juli 2021.</ref>

Biografie

Van Gunsteren wurde als Sohn des niederländischen Reeders und Konsuls Harry van Gunsteren und dessen deutscher Ehefrau Ursula, geb. Schmidt-Prange, in Düsseldorf geboren, wuchs jedoch in Duisburg-Ruhrort auf.<ref name=":0">Christian Thurn (Hg.): Die Rückkehr des Imaginären. Märchen, Magie, Mystik, Mythos. Anfänge einer anderen Politik, München 1981, S. 156f.</ref><ref>GHdA, Bd. 141, S. 442.</ref><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dirk van Gunsteren. (Memento vom 20. Juli 2012 im Internet Archive) auf: mare online</ref> Von 1969 bis 1973 war er in verschiedenen Gruppen politisch aktiv und arbeitete von 1975 bis 1976 in einem Zentrum für Gruppentherapie in Oberbayern. Zwischen 1973 und 1979 folgten vier sechsmonatige Aufenthalte in Indien. 1976 zog van Gunsteren nach München und arbeitete dort als Taxifahrer und seit 1980 als Mitarbeiter der Zeitschrift ZERO.<ref name=":0" /> 1981 begann er ein Studium der Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München; seit 1984 ist er als Übersetzer insbesondere aus dem Englischen tätig. Van Gunsteren lebt in München (Stand 2025).<ref>Dirk van Gunsteren. auf: krimi-forum.net</ref>

Van Gunsteren erhielt 2007 den mit 15.000 € dotierten Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für seine Übersetzung angelsächsischer Literatur.<ref>Dirk van Gunsteren erhält Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis. auf: boersenblatt.net, 28. August 2007</ref>

Im Jahr 2021 waren sein Kollege Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren für ihre Übersetzung von John Dos Passos’ „USA-Trilogie. Der 42. Breitengrad / 1919 / Das große Geld“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren übersetzten aus dem Englischen: "USA-Trilogie. Der 42. Breitengrad / 1919 / Das große Geld" von John Dos Passos (Memento vom 13. April 2021 im Internet Archive), preis-der-leipziger-buchmesse.de, veröffentlicht und abgerufen am 13. April 2021</ref>

Auszeichnungen

Auswahl übersetzter Autoren

Harold Brodkey, Cormac McCarthy, Thomas Pynchon, Henry Miller, V. S. Naipaul, Philip Roth, Patricia Highsmith, Edward St Aubyn, Colum McCann, T. C. Boyle, John Irving, John Grisham, Oliver Sacks, Eric Ambler, Amitav Ghosh, Peter Carey, Nik Cohn, Jonathan Safran Foer, Henry David Thoreau, Donald E. Westlake (vgl.<ref>Dirk van Gunsteren. auf: books-by-isbn.com (abgerufen am 20. September 2009)</ref>), Richard Russo, Ellis Peters, Peter S. Beagle, George V. Higgins, John Dos Passos, Ray Bradbury, Castle Freeman, Adam Haslett, David Constantine, George Saunders, David Means, Claire Vaye Watkins, William Melvin Kelley, Ayad Akhtar, Richard Dooling, Patrick Leigh Fermor, Blake Bailey, Barbara Kingsolver, Nathan Hill

Weblinks

Einzelnachweise

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