Niederossig
Niederossig Gemeinde Krostitz
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(120)&title=Niederossig 51° 29′ N, 12° 28′ O
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| Fläche: | 24 ha | |||||
| Einwohner: | 120 (31. Dez. 2013)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 20. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Krensitz | |||||
| Postleitzahl: | 04509 | |||||
| Vorwahl: | 034295 | |||||
Niederossig ist ein Ortsteil der Gemeinde Krostitz im sächsischen Landkreis Nordsachsen in Deutschland.
Geografie
Niederossig liegt nördlich des Hauptortes Krostitz zwischen den Städten Eilenburg und Delitzsch. Der Ort liegt an keiner klassifizierten Straße, jedoch gibt es Ortsverbindungen nach Krensitz, Wölkau und Priester. Westlich von Niederossig verläuft die Bundesstraße 2. Der Ort liegt an einem Zufluss der Leine. In der Flur von Niederossig liegt die Ortswüstung Taupadel.
Geschichte
Niederossig ist von der Siedlungsform her ein Rundweiler. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Delitzsch.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.<ref>Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2024; abgerufen am 16. August 2025.</ref> Am 20. Juli 1950 wurde die Gemeinde Niederossig nach Krensitz eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Im Zuge der Kreisreform in der DDR von 1952 wurde Krensitz mit Niederossig dem neu zugeschnittenen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging.
Am 1. März 1994 wurde die Landgemeinde Krensitz nach Krostitz eingemeindet und seither ist auch Niederossig ein Ortsteil der Gemeinde Krostitz.<ref name="Metzler-Poeschel" />
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1818 | 44 |
| 1880 | 78 |
| 1895 | 64 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1925 | 80 |
| 1939 | 86 |
| 1946 | 159 |
Die Einwohnerzahl des kleinen Ortes Niederossig lag 1818 bei gerade einmal 44. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stieg die Einwohnerzahl auf 86. Nach Ende des Krieges stieg die Einwohnerzahl stark an. 1946 lebten fast 160 Einwohner in Niederossig.<ref>Angaben zur Geschichte von Niederossig im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref> Im Jahr 2010 lebten im Ortsteil Niederossig etwa 120 Einwohner.
Weblinks
- Niederossig im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Niederossig auf den Seiten der Gemeinde Krostitz
Einzelnachweise
<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Halle (Saale) 5. August 1950, S. 275, Abs. 5 (PDF).</ref> <ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> </references>
Beuden | Hohenleina | Hohenossig | Kletzen | Krensitz | Krostitz | Kupsal | Lehelitz | Mutschlena | Niederossig | Priester | Pröttitz | Zschölkau