Kupsal
Kupsal Gemeinde Krostitz
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(37)&title=Kupsal 51° 28′ N, 12° 30′ O
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| Fläche: | 34 ha | |||||
| Einwohner: | 37 (2015)<ref>Kupsal, Sachsen. In: de.city-facts.com. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 109 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 20. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Priester | |||||
| Postleitzahl: | 04509 | |||||
| Vorwahl: | 034295 | |||||
Kupsal (amtliche Schreibweise bis 1937 Cupsal<ref>Mitteldeutsche Nationalzeitung vom 5. Dezember 1937, Seite [8] (Digitalisat)</ref>) ist ein Ortsteil der Gemeinde Krostitz im sächsischen Landkreis Nordsachsen in Deutschland.
Geografie
Kupsal liegt östlich des Hauptortes Krostitz zwischen den Städten Eilenburg und Delitzsch. Es gibt Ortsverbindungen nach Behlitz (Stadt Eilenburg), Priester, Wölkau (Gemeinde Schönwölkau) und zur Staatsstraße 4 und weiter nach Mutschlena. In der Flur von Kupsal liegt die Ortswüstung Kunitz.
Geschichte
Kupsal ist von der Siedlungsform her ein Rundplatzdorf. Es gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Eilenburg.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.<ref>Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2024; abgerufen am 16. August 2025.</ref> Im Zuge der Kreisreform in der DDR von 1952 wurde Priester mit Kupsal dem neu zugeschnittenen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging.
Am 20. Juli 1950 wurde Kupsal nach Priester eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Mit der Eingemeindung von Priester nach Krostitz am 1. Januar 1997<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1997</ref> ist auch Kupsal ein Ortsteil der Gemeinde Krostitz.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1818 | 100 |
| 1880 | 118 |
| 1895 | 152 |
| 1925 | 131 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1939 | 129 |
| 1946 | 187 |
| 2009 | 80 |
| 2013 | 73 |
Die Einwohnerzahl von Kupsal lag 1818 bei genau 100. 1895 gab es mit 152 einen kleinen Ausschlag. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stieg die Einwohnerzahl auf knapp 130. Nach Ende des Krieges stieg die Einwohnerzahl weiter. 1946 lebten knapp 200 Einwohner in Kupsal.<ref>Angaben zur Geschichte von Kupsal im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref>
Weblinks
- Kupsal im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Kupsal auf den Seiten der Gemeinde Krostitz
Einzelnachweise
<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Halle (Saale) 5. August 1950, S. 275, Abs. 26 (PDF).</ref> </references>
Beuden | Hohenleina | Hohenossig | Kletzen | Krensitz | Krostitz | Kupsal | Lehelitz | Mutschlena | Niederossig | Priester | Pröttitz | Zschölkau