Zum Inhalt springen

Boris Pietsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. April 2024 um 18:12 Uhr durch imported>Aka (Weblinks: Website, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Boris Pietsch.jpeg
Boris Pietsch (2014)

Boris Johannes Pietsch (* 30. April 1971 in Leverkusen) ist ein deutscher Schauspieler.

Biographie

Boris Pietsch ist der Enkel des Malers und Filmarchitekten Oskar Pietsch, Sohn der bildenden Künstlerin Heidrun Pietsch und des Baukünstlers Martin Pietsch. Aufgewachsen in Wuppertal, spielte er seit dem fünfzehnten Lebensjahr am Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater unter der Leitung von Herwig Mark. 1998 begann er ein Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien.

Engagements führten ihn zur Münchener Biennale<ref>Reinhard Schulz: Fantastische Entführungen in virtuelle Opernwelten. In: nmz.de. Juni 2002, abgerufen am 18. April 2021.</ref>, dem Max-Reinhardt-Seminar, diversen Theatern in Wien, zur Kulturhauptstadt Graz 2003<ref>Zwang ist zwecklos – Sicherheitsnetze der Menschenwürde, 2003. In: andrae-kunst.org. Abgerufen am 18. April 2021.</ref>, sowie auf die Kinoleinwand (Anatomie 2, Die Männer Ihrer Majestät von Stefan Ruzowitzky) und ins Fernsehen (Pfarrer Braun). Von 2008 bis 2013 war er festes Ensemblemitglied beim Saarländischen Staatstheater. 2010 wurde ihm dort der Preis des Sponsor-Clubs des Staatstheaters „für seine exzellente Darstellung des Mephisto“ verliehen.<ref>Besuchereinbruch bei Antikenfestspielen. In: saarbruecker-zeitung.de. Abgerufen am 18. April 2021.</ref>

Datei:Joyce-Medea.jpeg
„Joyce-Medea“, Forschungsinstallation des m-i-t-Lab auf dem Landwehrplatz, Saarbrücken (2014)

Im selben Jahr nahm er als Musiker das Album Wet Dog<ref name=":0">Music. In: johnpeach.bandcamp.com. Abgerufen am 18. April 2021.</ref> auf, das im September 2019 unter dem Pseudonym John Peach veröffentlicht wurde.<ref>Martin Rolshausen: Boris Pietsch hat Musik veröffentlicht, die in Saabrücken entstanden ist. In: saarbruecker-zeitung.de. 7. November 2019, abgerufen am 18. April 2021.</ref>

Seit Sommer 2012 ist Pietsch für das von ihm gegründete, essayistische m-i-t-Lab („Membran im Tiger Labor“)<ref>m-i-t-Lab – „Membran im Tiger Labor“ – Dramatische Solution. In: mitlabor.wordpress.com. Abgerufen am 18. April 2021.</ref> tätig, in dem es ihm um das Ausloten der Zusammenhänge zwischen individueller Kunst und gesellschaftlichem Engagement geht. 2014 war Pietsch dort „Reality Renovation Manager“ (RRM) des Biosphärenmodelldorf-Projekts.<ref>biospharenmodelldorf. In: mitlabor.wordpress.com. Abgerufen am 18. April 2021.</ref>

2014 war er zudem als Meik Welby in der nach drei Folgen eingestellten WDR.de-Produktion Welby’s Welt zu sehen.<ref>Christian Dassel zu "Welby's Welt" - Kultur - WDR.de. In: www1.wdr.de. 25. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2015; abgerufen am 27. Januar 2015.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Klangkunst (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein