Boxberg (Wuppertal)
Boxberg Stadt Wuppertal
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Boxberg 51° 13′ N, 7° 12′ O
{{#coordinates:51,217405555556|7,2068666666667|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Boxberg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 248 m ü. NHN | |||||
Lage von Boxberg in Wuppertal
| ||||||
Boxberg ist eine Ortslage im Stadtteil Ronsdorf der bergischen Großstadt Wuppertal. Sie ist aus einem mittelalterlichen Hof hervorgegangen.
Lage und Beschreibung
Die Ortslage liegt im Süden des Wohnquartiers Schenkstraße an der Stadtgrenze zu Remscheid im Stadtbezirk Ronsdorf auf einer Höhe von 268 m ü. NHN. Der Bach Kottsiepen mündet bei Boxberg in den Leyerbach.
Etymologie und Geschichte
Der Name Boxberg setzt sich aus der Bezeichnung für Buchen und Berg zusammen, hat also die Bedeutung Buchenberg.<ref name="Wolfgang Stock">Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8.</ref>
Die Hofschaft wurde erstmals im Jahr 1312 urkundlich erwähnt. In der frühen Neuzeit gehörte sie zu der Honschaft Erbschlö im bergischen Amt Beyenburg. 1710 sind in Boxberg vier Wohnplätze belegt, Boxberg ist zu dieser Zeit Titularort der Boxberger Rotte.<ref name="chronik-1700-1724">Klaus-Günther Conrads, Günter Konrad: Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein | von 1700 bis 1724. In: ronsdorfer-buergerverein.de. www.ronsdorfer-buergerverein.de, abgerufen am 1. Februar 2016.</ref> Auf der Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies aus dem Jahre 1715 ist der Hof als Bocksberg verzeichnet. 1728 wird eine lutherische Winkelschule am Boxberg erwähnt.
Auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824 ist der Ort als Bocksberg und auf der Preußischen Uraufnahme von 1843 als Boxberg verzeichnet.
1832 gehörte Boxberg weiter zur Boxberger Rotte des ländlichen Außenbezirks der Stadt Ronsdorf. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und ein landwirtschaftliches Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 42 Einwohner im Ort, neun katholischen und 33 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden fünf Wohnhäuser mit 41 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref>
Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1910 befand sich am Leyerbach bei Boxberg der Hordenbachskotten, ein Schleifkotten, der auch Kratzkotten genannt wurde.<ref>Günther Schmidt: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid. Band 4: Leyerbach, Diepmannsbach, Mückenbach. Buchhandlung R. Schmitz, Remscheid 2004, ISBN 3-9800077-4-X.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Baur | Im Büschgen | Blombach | Jacken Blombach | Boxberg | Dorn | Erbschlö | Hammesberg | Heidt | Zum Holte | Holthausen | Huckenbach | Hülsberg | Hilgers Hülsberg | Kleinbeek | Konradswüste | Kottsiepen | Marpe | Marscheid | Ronsdorf | Scharpenack | Schirpkotten | Klüting/Schmalenhäuschen | Schmalenhof | Großsporkert | Kleinsporkert | Schmittenberg | Stall | Westen | Wüste Vorlage:Klappleiste/Ende