Ammensen
Ammensen Flecken Delligsen
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(343)&title=Ammensen 51° 54′ N, 9° 51′ O
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| Höhe: | 189 (185–205) m | |||||
| Einwohner: | 343 (31. Dez. 2023)<ref>Statistik und Steuern. In: Webauftritt. Flecken Delligsen, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 31073 | |||||
| Vorwahl: | 05187 | |||||
Lage von Ammensen in Niedersachsen
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Ammensen ist ein Dorf und südlicher Ortsteil des Fleckens Delligsen im Landkreis Holzminden, Niedersachsen.
Geographische Lage
Ammensen liegt – zwischen Hannover und Göttingen – im Leinebergland zwischen den Höhenzügen Selter im Osten, Hube im Süden und Hils im Westen. Das kleine Dorf befindet sich auf etwa 185 bis 205 m ü. NN.
Geschichte
Der Ortsname entwickelte sich aus Amenhusen, Ammenhusen und Amansen zu Ammensen. Aus der frühen Namensgebung wird abgeleitet, dass der Ort bereits im 7. oder 8. Jahrhundert am alten Fernhandelsweg entstanden ist, der sich heute als Bundesstraße 3 wiederfindet. Erste konkrete urkundlich belegte Erwähnung findet Ammensen 1180 in einer Güterbestätigung des Bischofs von Hildesheim für das Kloster Backenrode.
1846 wurde in Delligsen eine Postexpedition eingerichtet, zu dessen Verteilbezirk auch Brunkensen, Hohenbüchen, Koppengraben, Grünenplan, Markeldissen, Kaierde, Düsterthal und Varrigsen gehörten; zuvor war der Ort von Mühlenbeck aus bedient worden.
Ammensen wurde am 1. März 1974 mit der bis dahin ebenfalls selbstständigen Gemeinde Varrigsen in den Flecken Delligsen eingegliedert.<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 269.</ref>
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1663 | 75 |
| 1793 | 287 |
| 1803 | 287 |
| 1847 | 492 |
| 1863 | 464 |
| 1891 | 479 |
| 1896 | 453 |
| 1900 | 470 |
| 1905 | 446 |
| 1918 | ca. 450 |
| 1948 | 780 (davon 387 Flüchtlinge) |
| 1950 | 744 |
| 1954 | 640 |
| 1961<ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/> | 465 |
| 1963 | 456 |
| 1970<ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/> | 471 |
| 2010 | 411 |
| 2013 | 393 |
Politik
Aufgrund seiner geringen Einwohnerzahl wird Ammensen nicht von einem Ortsrat, sondern von einer Ortsvorsteherin vertreten. Aktuell ist Rita Nienstedt in dieser Funktion.<ref>Flecken Delligsen: Ortsvorsteher. Abgerufen am 12. Juli 2022.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Nahe dem Ort liegen die Wallanlagen der Eringa-Burg auf einem Ausläufer des Hils.
Baudenkmale
In der Liste der Baudenkmale in Delligsen ist für Ammensen als einziges Baudenkmal die evangelisch-lutherische Dorfkirche Ammensen aufgeführt, die sich im Mittelpunkt des Dorfes befindet.
Verkehr
Ammensen liegt zwischen Hannover und Göttingen im Abschnitt Alfeld−Einbeck an der B 3. Die Kreisstraße 63 führt vom Ortskern aus bis zur Landkreisgrenze und von dort als Kreisstraße 406 des Landkreises Hildesheim nach Freden (Leine).
Persönlichkeiten
- Karl Keunecke (1888–1957), Arbeiter, Politiker (SPD) und Mitglied des ernannten Braunschweigischen Landtages 1946.
- Werner von Seelen (* 1936), Professor für Neuroinformatik und Theoretische Biologie
Weblinks
- Webseite des Fleckens Delligsen
- Chronik (PDF; 4,4 MB)
Einzelnachweise
<references />
Ammensen | Delligsen | Grünenplan | Hohenbüchen | Kaierde mit Bornemannshausen | Varrigsen