Zum Inhalt springen

Fabrikschleichach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Dezember 2025 um 07:58 Uhr durch imported>Invisigoth67 (typo, form, stil).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Fabrikschleichach
Gemeinde Rauhenebrach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(126)&title=Fabrikschleichach 49° 55′ N, 10° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(126) 49° 55′ 24″ N, 10° 33′ 20″ O
 {{#coordinates:49,92346|10,55558|primary
dim=10000 globe= name=Fabrikschleichach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 377 m ü. NHN
Fläche: 67 ha<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 126 (2. Jan. 2024)<ref name="Einwohner">Zahlen und Daten. In: rauhenebrach.de. Abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner/km²
Postleitzahl: 96181
Vorwahl: 09554
Datei:Fabrikschleichach Kirche 9017073.jpg
Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten
Datei:D-6-74-187-7 Ehemalige Glasfabrik, jetzt Cafe, in Fabrikschleichach.jpg
Ehemalige Glasfabrik

Fabrikschleichach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Fabrikschleichach hat eine Fläche von 0,666 km². Sie ist in 223 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2985,61 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Fabrikschleichach (091026). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das Kirchdorf liegt am Karbach, einem linken Zufluss der Rauhen Ebrach, und ist von allen Seiten (außer dem Süden) von bewaldeten Anhöhen des Steigerwaldes umgeben. Die Staatsstraße 2258 führt nach Karbach (2 km südlich) bzw. nach Unterschleichach (4,2 km nordöstlich). Die Kreisstraße HAS 26/SW 52 führt zur Staatsstraße 2274 bei Dankenfeld (7,7 km östlich) bzw. nach Hundelshausen zur Staatsstraße 2426 (9 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

1706 wurde eine Glasbläserei errichtet. 1726 kam eine Kapelle hinzu. 1739 bestand Fabrikschleichach aus „sieben Bäw, bei hundert Seelen“.<ref>P. Schneider: Steigerwald, S. 148.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Fabrikschleichach 18 Anwesen. Das Hochgericht übte der würzburgische Cent Donnersdorf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Mannschaften hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.<ref name="T499">A. Tittmann: Haßfurt, S. 499.</ref>

Im Jahre 1802 kam Fabrikschleichach an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Fabrikschleichach Teil der Ruralgemeinde Karbach.<ref name="T564">A. Tittmann: Haßfurt, S. 564.</ref> Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Fabrikschleichach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.<ref>Rauhenebrach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>

Fabrikschleichach gewann im Jahre 2003 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden“ auf Bezirksebene die Goldmedaille.<ref>Fabrikschleichach auf der Website rauhenebrach.de</ref>

Baudenkmäler

In Fabrikschleichach gibt es neun Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Rauhenebrach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Balthasar-Neumann-Weg 1: Ehemalige Glasfabrik
  • Glashüttenstraße 5: Ehemaliges Hütteninspektorhaus mit Fachwerkscheune und Pumpbrunnen
  • Glashüttenstraße 8: Gasthof Glashütte
  • Zabelsteinstraße 2: Katholische Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten
  • Zabelsteinstraße 13: Forstanwesen mit Wohnhaus und Anbau, Scheunen und Einfriedungsmauern
  • Friedhofskreuz
  • Sogenannter Mäuselturm
  • Katholische Kapelle
  • Bildstockfragment

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Jahr 001811 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002024
Einwohner 102 179 164 170 155 208 197 141 134 137 126
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 20 33 30 34 33 35 40
Quelle <ref name="T564"/> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1161, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1311, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1246 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1329 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1363 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1194 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 873 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 187 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 362 (Digitalisat).</ref> || <ref name="Einwohner"/>

Religion

Fabrikschleichach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Untersteinbach) gepfarrt.<ref name="T499"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Commons: Fabrikschleichach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Rauhenebrach Vorlage:Hinweisbaustein