Fabrikschleichach
Fabrikschleichach Gemeinde Rauhenebrach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(126)&title=Fabrikschleichach 49° 55′ N, 10° 33′ O
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| Höhe: | 377 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 67 ha<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 126 (2. Jan. 2024)<ref name="Einwohner">Zahlen und Daten. In: rauhenebrach.de. Abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 188 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 96181 | |||||
| Vorwahl: | 09554 | |||||
Fabrikschleichach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Fabrikschleichach hat eine Fläche von 0,666 km². Sie ist in 223 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2985,61 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Fabrikschleichach (091026). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Kirchdorf liegt am Karbach, einem linken Zufluss der Rauhen Ebrach, und ist von allen Seiten (außer dem Süden) von bewaldeten Anhöhen des Steigerwaldes umgeben. Die Staatsstraße 2258 führt nach Karbach (2 km südlich) bzw. nach Unterschleichach (4,2 km nordöstlich). Die Kreisstraße HAS 26/SW 52 führt zur Staatsstraße 2274 bei Dankenfeld (7,7 km östlich) bzw. nach Hundelshausen zur Staatsstraße 2426 (9 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
1706 wurde eine Glasbläserei errichtet. 1726 kam eine Kapelle hinzu. 1739 bestand Fabrikschleichach aus „sieben Bäw, bei hundert Seelen“.<ref>P. Schneider: Steigerwald, S. 148.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Fabrikschleichach 18 Anwesen. Das Hochgericht übte der würzburgische Cent Donnersdorf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Mannschaften hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.<ref name="T499">A. Tittmann: Haßfurt, S. 499.</ref>
Im Jahre 1802 kam Fabrikschleichach an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Fabrikschleichach Teil der Ruralgemeinde Karbach.<ref name="T564">A. Tittmann: Haßfurt, S. 564.</ref> Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Fabrikschleichach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.<ref>Rauhenebrach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>
Fabrikschleichach gewann im Jahre 2003 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden“ auf Bezirksebene die Goldmedaille.<ref>Fabrikschleichach auf der Website rauhenebrach.de</ref>
Baudenkmäler
In Fabrikschleichach gibt es neun Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Rauhenebrach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Balthasar-Neumann-Weg 1: Ehemalige Glasfabrik
- Glashüttenstraße 5: Ehemaliges Hütteninspektorhaus mit Fachwerkscheune und Pumpbrunnen
- Glashüttenstraße 8: Gasthof Glashütte
- Zabelsteinstraße 2: Katholische Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten
- Zabelsteinstraße 13: Forstanwesen mit Wohnhaus und Anbau, Scheunen und Einfriedungsmauern
- Friedhofskreuz
- Sogenannter Mäuselturm
- Katholische Kapelle
- Bildstockfragment
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Einwohnerentwicklung
Religion
Fabrikschleichach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Untersteinbach) gepfarrt.<ref name="T499"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Werner Loibl: (Fabrik-)Schleichach – Die Geschichte der Glashütte im Steigerwald (1706–1869). Rauhenebrach 2006, OCLC 162255349.
- Vorlage:Unter-Mainkreis 1830
- Vorlage:Schneider Steigerwald
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769668510 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Fabrikschleichach. In: rauhenebrach.de. Abgerufen am 13. Dezember 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Fabrikschleichach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Fabrikschleichach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Rauhenebrach Vorlage:Hinweisbaustein