Zigurds Lanka
| Datei:Zigurds Lanka.jpg | |
| Zigurds Lanka, 2008 | |
| Verband | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland |
| Titel | Internationaler Meister (1987) Großmeister (1992) |
| Aktuelle Elo‑Zahl | 2307 (Februar 2026) |
| Beste Elo‑Zahl | 2575 (Januar 1997) |
| Karteikarte bei der FIDE (englisch) | |
Zigurds Lanka (* 21. Mai 1960 in Baldone) ist ein lettischer Schachspieler und -trainer. Zu seinen Schachschülern zählen unter anderem Falko Bindrich, Alexei Schirow, Evgenija Shmirina und Maria Schöne.
Leben
Zigurds Lanka war bereits während seiner Schulzeit in Baldone schachlich aktiv. In den Jahren 1975 und 1976 wurde er lettischer Jugendmeister. Michail Tal war einer seiner Lehrer.<ref>Vom Jugendtraining bis zur Königsindischen Verteidigung, Artikel von Ursula Katharina Balken in der Augsburger Allgemeine, Ausgabe Illertissen, 18. August 2017, abgerufen am 21. August 2023.</ref> 1978 wurde er Dritter der sowjetischen Jugendmeisterschaft. Von 1978 bis 1983 absolvierte er ein Journalistik-Diplom-Studium an der Universität Lettlands. Bis 1987 schrieb er als Redakteur für die Schachzeitschrift Šahs/Шахматы. Zwischen 1988 und 1990 ließ er sich in Moskau zum Schachtrainer ausbilden.
In den Jahren 1993 und 2020 gewann Lanka in Riga die lettische Einzelmeisterschaft. Mit der lettischen Nationalmannschaft nahm er an drei Schacholympiaden teil: 1992 in Manila, 1994 in Moskau und 2008 in Dresden mit einem Gesamtergebnis von 16,5 Punkten aus 30 Partien (+9 =15 −6).<ref>Zigurds Lankas Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)</ref> Er spielte außerdem bei der Mannschaftsweltmeisterschaft 1993 in Luzern<ref>Zigurds Lankas Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> und den Mannschaftseuropameisterschaften 1992 in Debrecen, 1997 in Pula und 1999 in Batumi.<ref>Zigurds Lankas Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> Im Jahre 2009 wurde er Meister des Schachbundes Rheinland-Pfalz, 2010 war er ebenso erfolgreich.<ref>2. Rheinland-Pfalz-Open 2010, insgesamt ein vierter Platz, als bester in Rheinland-Pfalz gemeldeter Spieler wurde Lanka Rheinland-Pfalz-Meister.</ref>
Vereinsschach spielte er in sowjetischen, deutschen (für den Post SV Dresden, den Dresdner SC, den TSV Schott Mainz und den SC Viernheim), kroatischen, österreichischen (für den SK Mayrhofen/Zillertal), französischen und tschechischen (für den ŠK DP Holdia Prague, mit dem er 2001 tschechischer Mannschaftsmeister wurde, den ŠK Sokol Kolín – ABNER und BŠŠ Frýdek-Místek)<ref>Zigurds Lankas Ergebnisse in der tschechischen Extraliga auf olimpbase.org (englisch)</ref> Mannschaftsmeisterschaften. Er nahm dreimal am European Club Cup teil.<ref>Zigurds Lankas Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)</ref> Den Titel Internationaler Meister erhielt er 1987, seit 1992 ist er Großmeister.<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 81</ref>
Seine höchste Elo-Zahl hatte er mit 2575 im Januar 1997; er war damals hinter Edvīns Ķeņģis Zweiter der lettischen Rangliste.
Familie
Zigurds Lanka ist mit der ehemaligen Hochspringerin Nina Serbina verheiratet.<ref>Thomas Pfeiffer: Schach-Nomade auf Europa-Tour. In: Der Teckbote. 13. Februar 2016</ref>
Weblinks
- Nachspielbare Schachpartien von Zigurds Lanka auf 365Chess.com (englisch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebenslauf ( vom 10. Februar 2012 im Internet Archive) auf baldone.lv (lettisch)
Einzelnachweise
<references />
D. Fridman | Kantāns | Ķeņģis | Kowalenko | Krakops | Lanka | Meškovs | Miezis | Naiditsch | Neikšāns | Schirow | Shabalov | Starostīts
Verstorbene Großmeister
Bagirow |
Gipslis |
Klovāns |
Meijers |
Petkēvičs |
Rausis |
Sweschnikow |
Tal |
Zemgalis (ehrenhalber)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lanka, Zigurds |
| ALTERNATIVNAMEN | Lanka, Zigurd F. (FIDE 1990 bis 1991) |
| KURZBESCHREIBUNG | lettischer Schachspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1960 |
| GEBURTSORT | Baldone |
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