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Volker Riedel

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Volker Riedel (* 17. November 1943 in Leipzig) ist ein deutscher Altphilologe.

Leben

Riedel studierte von 1963 bis 1968 Latinistik und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Literatur-Archiven der Akademie der Künste zu Berlin. 1970 wurde er mit der Arbeit Lessing und die römische Literatur promoviert (Promotion A). Seine Promotion B (Habilitation) erreichte er 1982 mit einer Arbeit über die Antikerezeption in der Literatur der Deutschen Demokratischen Republik. Seit 1983 ist er Vorstandsmitglied der Winckelmann-Gesellschaft. 1987 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Latinistik an der Universität Jena. 1998 erhielt er die Winckelmann-Medaille der Stadt Stendal. Beim Neuen Pauly fungierte Riedel als Verantwortlicher für den Bereich Erziehungswesen der Rezeptionsbände. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die Rezeption der Antike in der deutschen Literatur.

Weblinks

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Erster Lehrstuhl: Ferdinand Gotthelf Hand (1817–1851) | Carl Nipperdey (1852–1875) | Erwin Rohde (1876–1878) | Rudolf Hirzel (1886–1913) | Christian Jensen (1913–1917) | Otto Weinreich (1918) | Friedrich Zucker (1918–1961) | Ernst Günther Schmidt (1974/87–1994) | Jürgen Dummer (1994–2000) | Jürgen Hammerstaedt (2000–2004) | Rainer Thiel (seit 2005)

Zweiter Lehrstuhl: Karl Wilhelm Göttling (1831–1869) | Conrad Bursian (1869–1874) | Rudolf Schöll (1874–1876) | Alfred von Gutschmid (1876–1877) | Heinrich Gelzer (1878–1906) | Georg Goetz (1906–1923) | Johannes Stroux (1923–1924) | Karl Barwick (1925–1954) | Friedmar Kühnert (1961–1981) | Volker Riedel (1987–2008) | Meinolf Vielberg (seit 1994)

Extraordinariat: Friedrich Gotthilf Osann (1821–1825) | Hermann Weißenborn (1843–1849) | Georg Bippart (1850–1852) | Moritz Vermehren (1864–1893) | Ernst Diehl (1906–1911) | Albrecht von Blumenthal (1928–1938)

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