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Kallenfels

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. April 2026 um 18:53 Uhr durch imported>Mombacher (Kommunalwahlen 2024, Wohnplatz, Eingemeindung und Kulturdenkmäler ergänzt (inkl. Belege)).
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Kallenfels
Stadt Kirn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(420)&title=Kallenfels 49° 48′ N, 7° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(420) 49° 47′ 50″ N, 7° 26′ 18″ O
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Höhe: 227 (191–386) m ü. NHN
Einwohner: 420 (1. Sep. 2009)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 55606
Vorwahl: 06752
Lage von Kallenfels in Rheinland-Pfalz
Datei:Kallenfels01.jpg
Burg Stein
Datei:Kallenfels02.jpg
Burg Kallenfels

Kallenfels (amtliche Schreibweise bis 6. Dezember 1935: Callenfels<ref>Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 267</ref>) ist ein Stadtteil von Kirn in der Verbandsgemeinde Kirner Land im Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz. Bis 1969 war Kallenfels eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Kallenfels liegt am linken Ufer des Hahnenbachs im südlichen Hunsrück. Direkt südöstlich des Ortes liegt Kirn, im Nordwesten Hahnenbach, im Norden befinden sich Oberhausen und Hennweiler, im Westen Griebelschied und im Südwesten Bergen.

Zum Stadtteil gehören auch der Wohnplatz Kallenfelser Hof.<ref name="GV2025p23">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Um das Jahr 1150 entstanden oberhalb des heutigen Ortes die Burganlagen Stein, Kallenfels und Stock im Hahne. Die Burg oder Schloss Stein entstand auf der oberen Felskuppe. Das Schloss Kallenfels (Kaldenfels) lag 80 Fuß unter der Feste Stein. Weiter unterhalb entstand der Stock im Hahne, ein Wohnhaus mehr ein turmartiges Gebäude zur Verteidigung des unterhalb liegenden Weges als zur Ritterwohnung bestimmt.

Die ersten Bewohner waren die Familie von Stein, in lateinischen Urkunden meistens de Lapide, seltener de Petra genannt.

Die Linie derer von und zu Stein Kallenfels erlosch mit dem Tod von Philipp Heinrich Freiherr von und zu Stein Kallenfels am 8. April 1778 in Meisenheim. Er wurde am 11. April abends um 11 Uhr in der Kirche zu Abtweiler beerdigt. Mit seinem Tod erlosch ein Rittergeschlecht, das wohl zu den ältesten der Gegend gehörte. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Kallenfels zum Amt Wartenstein, in der Franzosenzeit zur Mairie Kirn im Saardépartement (1798–1814) und von 1816 an zur preußischen Bürgermeisterei Kirn (1927 umbenannt in Amt Kirn-Land). Im Zuge einer Verwaltungsreform wurde die Gemeinde am 7. Juni 1969 der Stadt Kirn eingemeindet.

Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Kallenfels mit zu diesem Zeitpunkt 505 Einwohnern, zusammen mit Kirn-Sulzbach, nach Kirn eingemeindet.<ref name="GV2006p182">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Politik

Ortsbezirk

Kallenfels ist als Ortsbezirk ausgewiesen und wird von einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher politisch vertreten.<ref>Stadt Kirn: Hauptsatzung. (PDF) § 2. Stadt Kirn, 23. August 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. September 2019; abgerufen am 21. September 2019.</ref>

Ortsbeirat

Der Ortsbeirat von Kallenfels besteht aus sieben Mitgliedern (ein Sitz seit 2024 unbesetzt)<templatestyles src="FN/styles.css" /> *, die bei der Kommunalwahl am 26. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsvorsteherin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im gewählten Ortsbeirat:

Wahl SPD CDU Gesamt
2024 per Mehrheitswahl 7 / 6<templatestyles src="FN/styles.css" /> * Sitze<ref>Ortsbeiratswahl 2024. 9. Juni 2024, Kallenfels, Endergebnis. Verbandsgemeinde Kirner Land, abgerufen am 25. April 2026.</ref>
2019 5 2 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2019 Kallenfels. Abgerufen am 21. September 2019.</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

* 
Da sowohl die auch zur Ortsvorsteherin gewählte Michaela Bickler, als auch alle gewählten Ersatzpersonen die Wahl in den Ortsbeirat nicht angenommen haben, blieb ein Sitz frei.<ref>Verbandsgemeindeverwaltung Kirner Land für den Wahlleiter: Kirn-Kallenfels: Michaela Bickler hat ihre Wahl in den Ortsbeirat Kallenfels nicht angenommen. In: Mitteilungsblatt für den Bereich der Verbandsgemeinde Kirner Land, Ausgabe 32/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 31. Juli 2024, abgerufen am 25. April 2026.</ref>

Ortsvorsteher

Michaela Bickler (Wählergruppe Bickler) wurde am 28. August 2024 Ortsvorsteherin von Kirn-Kallenfels.<ref>Sitzung des Ortsbeirates Kallenfels. Einladung für Mittwoch, 28. August 2024. In: Mitteilungsblatt für den Bereich der Verbandsgemeinde Kirner Land, Ausgabe 34/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 25. April 2026.</ref><ref>Kirn-Kallenfels. Bericht von der konstituierenden Sitzung. In: Mitteilungsblatt für den Bereich der Verbandsgemeinde Kirner Land, Ausgabe 43/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit einem Stimmenanteil von 75,0 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Ortsvorsteherwahl 2024. 9. Juni 2024, Kallenfels, Endergebnis. Verbandsgemeinde Kirner Land, abgerufen am 25. April 2026.</ref><ref>Robert Neuber: Der Kirner Stadtteil Kallenfels wird nur noch von Frauen geführt. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 29. August 2024, abgerufen am 25. April 2026.</ref>

Bicklers Vorgänger Bernd Ulrich (SPD) hatte das Amt 2014 übernommen<ref>Armin Seibert: Schicke Wohnung im Gemeindehaus statt Leerstand: Kallenfels - klein, aber mit Zielen. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 11. Januar 2019, abgerufen am 25. April 2026.</ref> und war bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit 69,18 % in seinem Amt bestätigt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Kirn, verbandsfreie Gemeinde, zweite Ergebniszeile. Abgerufen am 21. September 2019.</ref> Bei der Wahl 2024 trat er nicht erneut an.<ref>Robert Neuber: Wechsel an den Spitzen der Kirner Stadtteile Sulzbach und Kallenfels. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 10. Juni 2024, abgerufen am 25. April 2026.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Steinkallenfels, die Ruine einer Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert, ist als Denkmalzone ausgewiesen. Als Einzeldenkmäler benannt sind unter anderem die Evangelische Kirche, ein neugotischer Bruchsteinbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sowie das ehemalige Schulhaus, bezeichnet 1895.

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Wirtschaft und Infrastruktur

Der Stadtteil liegt an der Landesstraße 182.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />