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Flughafen Gjakova

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Aeroporti i Gjakovës Amiko
Gjakova Airport Amiko
Aerodrom Đakovica Amiko
Datei:Memorial of first flight to land at Gjakova Airfield on 23 September 1999, an Italian Airforce G 222.JPG
Denkmal am Eingang zur Erinnerung an den ersten Flug in Gjakova: am 23. September 1999 landete eine G 222 der italienischen Luftwaffe
Kenndaten
ICAO-Code LYDK
Koordinaten 42° 26′ 7″ N, 20° 25′ 39″ OKoordinaten: 42° 26′ 7″ N, 20° 25′ 39″ O
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Höhe über MSL 418 m  (1.371 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 5 km nordöstlich von Gjakova<ref name="Ramosaj">Xhevat Ramosaj, kosovarisches Ministerium für Verkehr und Kommunikation: Civil Aviation (2004) (PPT, 2 MB)</ref>
Start- und Landebahn
18/36 1800 m × 30 m

Der Flughafen Gjakova Vorlage:Flughafen-Codes ist ein Militärflugplatz in Kosovo, der durch die italienischen Luftstreitkräfte geleitet wird.

Lage

Der Flughafen Gjakova liegt in der unmittelbaren Nähe der kosovarischen Stadt Gjakova, vier Kilometer südlich des Radoniq-Sees.

Geschichte

Der Flughafen Gjakova wurde als reiner Militärflugplatz gebaut und kam im Kosovokrieg zu großer Bedeutung.

Datei:Gjakova Airfield RWY 17 with an ongoing NATO touch and go helicopter practice.JPG
Landebahn im März 2014

Nach dem Kosovokrieg wurde der Militärflugplatz durch die KFOR übernommen und ist seitdem ausschließlich für humanitäre und militärische Flüge genutzt worden. Da der Flughafen im italienischen Zuständigkeitsbereich liegt, wurde er durch die italienischen Luftstreitkräfte geleitet, die in den Jahren um 2003 viel Geld in den Ausbau und die Modernisierung des Flughafens gesteckt haben. Sie waren für die Aufrechterhaltung und den Betrieb verantwortlich, bis der Flughafen am 18. Dezember 2013 der kosovarischen Regierung übergeben wurde.<ref>Aeronautica Militare übernimmt Flughafen Gjakova</ref><ref>Präsentation über die Kosovarische Luftfahrt </ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Aeroporto AMIKO: passaggio di responsabilità.] Italienisches Verteidigungsministerium, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. März 2014 (italienisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Pläne zur Nutzung als Verkehrsflughafen

Die italienischen KFOR-Truppen und das Verkehrsministerium des Kosovo wünschen die Aufnahme von Zivilflügen in Gjakova.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Konkurrenz für überlasteten Flughafen Prishtina (2004) (Memento vom 15. März 2005 im Internet Archive)</ref> Als Verkehrsflughafen wäre Gjakova eine Konkurrenz zum inzwischen sehr gut ausgelasteten Flughafen Pristina. Darüber hinaus hätte der Flughafen Gjakova den Vorteil, dass er im Winter nicht so stark von Nebel geplagt ist wie der Flughafen in Pristina.<ref name="Ramosaj" /> Unter der aktuellen Leitung ist dies allerdings eher unwahrscheinlich – unter ziviler Verwaltung ließe sich das Projekt eher realisieren.

Das kosovarische Ministerium für Verkehr und Kommunikation sieht in einem Papier über den Ausbau der Flughäfen Pristina und Gjakova vor, einen Masterplan für den Flughafen Gjakova zu erstellen. Darüber hinaus soll die derzeitige Start- und Landebahn mit einer Länge von 1800 Metern und einer Breite von 30 Metern auf 2400 Meter verlängert und auf 45 Meter verbreitert werden. So sollen ICAO-Standards eingehalten werden.<ref name="Ramosaj" />

Siehe auch

Weblinks

Commons: Flugplatz Gjakova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />