Zum Inhalt springen

Niederems

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. Juni 2025 um 15:59 Uhr durch imported>Kolja21 (Normdaten aktualisiert: GND 2057178-1 jetzt für "Waldems-Niederems. Ortsbeirat".).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Niederems
Gemeinde Waldems
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(744)&title=Niederems 50° 15′ N, 8° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(744) 50° 15′ 21″ N, 8° 21′ 46″ O
 {{#coordinates:50,255833333333|8,3627777777778|primary
dim=10000 globe= name=Niederems region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 5,82 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 744 (1. Juli 2024)<ref>Ortsteil Niederems In: Webauftritt der Gemeinde Waldems, abgerufen am 29. September 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 65529
Vorwahl: 06087

Niederems ist ein Ortsteil der Gemeinde Waldems im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis. Zu diesem Ortsteil gehört der Weiler Reinborn.

Geographie

Der Ort liegt im östlichen Hintertaunus des Naturpark Rhein-Taunus. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 275.

Geschichte

Der Ort wird erstmals urkundlich im Jahre 1274 erwähnt. Der im Nordosten gelegene Ringwall „Burg“ deutet allerdings eine frühmittelalterliche Besiedlung der Gegend an.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Niederems am 1. August 1972 durch Gesetz mit fünf Nachbargemeinden aus dem Untertaunuskreis und dem Landkreis Usingen zur neuen Gemeinde Waldems zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen (GVBl. II Nr. 330-18) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 227, § 12 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref> Wie für jeden Ortsteil wurde durch die Hauptsatzung auch für Niederems ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.

Kulturdenkmäler

Für die denkmalgeschützten Kulturdenkmäler des Ortes siehe Liste der Kulturdenkmäler in Niederems.

Im Osten des Ortes befindet sich der Aussichtspunkt Isberg-Tempelchen auf einem Ausläufer des 394 Meter hohen Isberges, der wiederum eine Nebenkuppe des 465 Meter hohen Berges Heißer Kopf ist. Laut einer Hinweistafel vor Ort, gab es dort bereits seit Ende der 1920er Jahre einen Aussichtspavillon „für die in Niederems weilenden Sommerfrischler“, welcher alsbald Tempelchen genannt und 1952 sowie 1993 renoviert worden ist.

Sehenswert sind die barocke Kirche am Friedhof von Reinborn und die über 1100 Jahre alte Linde, die unter Denkmalschutz gestellt wurde. In der Nähe der Linde befindet sich ein Hügelgrab.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Niederems, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 28. März 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein