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Naundorf (Zschepplin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Naundorf
Gemeinde Zschepplin
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(507)&title=Naundorf 51° 29′ N, 12° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(507) 51° 29′ 23″ N, 12° 32′ 23″ O
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Höhe: 109 m
Einwohner: 507 (Juni 2019)<ref>Gemeinde Zschepplin – Gemeinde. Abgerufen am 27. September 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Postleitzahl: 04838
Vorwahl: 03423

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Naundorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Zschepplin im Landkreis Nordsachsen in Sachsen.

Geografie

Naundorf liegt im Dreieck der Städte Eilenburg, Bad Düben und Delitzsch. Der Ort liegt an keiner klassifizierten Straße, jedoch gibt es Ortsverbindungen nach Krippehna, Steubeln, Rödgen, Pressen und Wölkau. Südlich von Naundorf befindet sich der so genannte Kämmereiforst mit einem gleichnamigen Bahnhof an der Bahnstrecke Halle (Saale)–Eilenburg.

Geschichte

Naundorf ist von der Siedlungsform her ein Straßenangerdorf. Es gehörte bis 1815 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Eilenburg.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.<ref>Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2024; abgerufen am 16. August 2025.</ref>

Im Zuge der zweiten Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Naundorf dem Kreis Eilenburg im Bezirk Leipzig angeschlossen, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging.<ref>Naundorf im Historischen Ortsverzeichnis Sachsen</ref> Am 1. Oktober 1972 wurde der Ort Rödgen mit Steubeln eingemeindet, am 1. Januar 1974 folgte Krippehna mit Göritz, welche am 14. März 1990 als Gemeinde Krippehna wieder ausgegliedert wurden.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Am 1. Januar 1999 erfolgte der Zusammenschluss mit Glaucha, Hohenprießnitz, Krippehna (ohne Göritz) und Zschepplin zur neuen Gemeinde Zschepplin.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1818 338
1895 462
1925 504
1939 515
Jahr Einwohner
1946 838
1950 763
1964 558
1990 761

Die Einwohnerzahl Naundorfs lag 1818 bei 338. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stieg die Einwohnerzahl bis auf 515. Nach Ende des Krieges stieg die Zahl nochmals stark an auf 838 im Jahre 1946. Zur Zeit der DDR schwankte die Einwohnerzahl. 1964 wurde ein Tiefstand von 558 Einwohnern gezählt. 1990 lebten knapp 750 Menschen in Naundorf.<ref>Angaben zur Geschichte Naundorfs im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Naundorf bei Eilenburg Kirche.jpg
St. Matthäus an der Hauptstraße
  • Dorfkirche

Die Kirche Sankt Matthäus in Naundorf stammt in der jetzigen Erscheinungsform aus dem Jahre 1867. Es gab einen Vorgängerbau, über den wenig bekannt ist. Einer Zeichnung zufolge ähnelte dieser in seinem Erscheinungsbild der Behlitzer Kirche. Die Kirche besitzt drei Glocken, die aus dem Vorgängerbau stammen und von denen in den beiden Weltkriegen jeweils zwei eingeschmolzen, später aber wieder neu gegossen wurden, sowie eine Orgel des Delitzscher Orgelbauers Offenhauer.<ref name="Kirchenkreis Eilenburg">Kirchenkreis Eilenburg: Spuren im Stein - Kirchen im Kirchenkreis Eilenburg, Leipzig 1997, ISBN 3-00-001722-4</ref>

Weblinks

Commons: Naundorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende


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