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Panrod

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Panrod
Gemeinde Aarbergen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(633)&title=Panrod 50° 15′ N, 8° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(633) 50° 15′ 18″ N, 8° 7′ 59″ O
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Höhe: 297 (289–325) m ü. NHN
Fläche: 8,45 km²<ref>Flächennutzungsplan. (PDF; 85,5 MB) In: Webauftritt. Gemeinde Aarbergen, S. 55 f, abgerufen im August 2020.</ref>
Einwohner: 633 (30. Juni 2018)<ref>Informationen über unsere Ortsteile. In: Webauftritt. Gemeinde Aarbergen, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Oktober 2019; abgerufen im Oktober 2019.</ref>
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 65326
Vorwahl: 06120

Panrod ist ein Ortsteil der Gemeinde Aarbergen im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Geographische Lage

Der Ort liegt im Taunus zwischen dem Taunuskamm und der Lahn im Tal der Aar. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3031.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um das Jahr 1250 (Rode iuxta Strinzepho = Rode bei Strinz in einem Eppsteinschen Lehensverzeichnis) bzw. 1280/85 als Rodde Pannenstil (Erwähnung von eppsteinischen Hörigen)<ref>Panrod, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref>. Die bei Vogel<ref name="vogel">Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Beyerle, 1843, S. 567 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> ohne Quellenangabe erwähnte angebliche Schenkung eines Bifangs zwischen Walebahe (Wallbach) und Pannerode an das Kloster Bleidenstadt 888/89 beruht auf der Fälschung der Bleidenstädter Traditionen durch Georg Friedrich Schott<ref>Gottfried Zedler: Die Bleidenstädter Traditionen, in: Nassauische Annalen 45 (1921) S. 340, doi:10.11588/diglit.60615.</ref>, von der Vogel noch nichts wusste. Ein indirekter Hinweis (ohne Namensnennung) liegt bereits im Jahr 1129 vor, als der Ort Bergen, zu dessen Kirche und Zehntbezirk Panrod gehörte, als Besitz des Georgsstifts Limburg erstmals erwähnt wird<ref>Archivinformationssystem Hessen [1]</ref>. 1321 wurde Panrod aus der Pfarrei Bergen gelöst und erhielt eine eigene Kirche<ref>Panrod, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref>. Der Ortsname wechselte von Panroyde über Pannerode und Rodi Pannenstil zum heutigen Namen.

Das Gericht Panrod gehörte zur Grafschaft Diez. Die Gräfin Agnes von Diez brachte es 1367 bei ihrer Vermählung mit Graf Eberhard VI. zu Katzenelnbogen als Aussteuer an dieses Haus. Es wurde dem Amt Burgschwalbach zugeordnet und kam 1479 mit diesem zu Hessen und 1536 an das Haus Nassau.<ref name="vogel" />

Das Altschloss hat wohl in einem Wald gelegen. Dort sind nur noch Reste in Form eines ovalen Erdwalles mit 39,60 m × 33,70 m zu sehen. 1321 wurde die Kirche erbaut.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten die bis dahin eigenständigen Gemeinden Daisbach, Hausen über Aar, Kettenbach, Michelbach, Panrod und Rückershausen am 31. Dezember 1970 freiwillig zur neuen Gemeinde Aarbergen.<ref>Zusammenschluss von Gemeinden zur Gemeinde „Aarbergen“, Untertaunuskreis vom 3. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 4, S. 139, Punkt 159 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,3 MB]).</ref><ref></ref> Für jeden Ortsteil wurde durch die Hauptsatzung ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.

Sehenswürdigkeiten

Infrastruktur

Im Ort gibt es:

Weblinks

Commons: Panrod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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