Zum Inhalt springen

Carl Jacob Ettling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Juli 2023 um 12:42 Uhr durch imported>Miriquidus0980 (Weblinks).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Carl Jacob Ettling (* 15. April 1806 in Rüsselsheim; † 21. Juni 1856 in Gießen) war ein deutscher Mineraloge.

Leben

Carl Jacob Ettling war der älteste Sohn des Oeconomen (Landbesitzer) Johann Jacob Friedrich Ettling aus Frankfurt am Main und dessen erster Ehefrau Therese Margaretha, geb. Reichard.<ref>"Germany, Marriages, 1558-1929," index, FamilySearch (https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/NZHW-6YG : accessed 21 Feb 2013), Carl Jacob Ettling and Caroline Henriette Louise Christine Heyer Wernekink, 5. August 1841; citing Giesen, Germany; FHL microfilm 341801.</ref> Er promovierte zum Dr. Phil. Im April 1835 wurde er Assistent Justus von Liebigs, dessen Fünf-Kugel-Apparat er vervollkommnete.<ref>Liebig und seine Schüler: die neue Schule der Chemie Von Georg Schwedt</ref> Ab 1837 war er Lehrer an der naturwissenschaftlichen Realschule in Gießen. 1849 wurde er a.o. Professor für Mineralogie an der Universität in Gießen.<ref>Feuer und Flamme, Schall und Rauch: Schauexperimente und chemiehistorisches Von F. R. Kreissl, Otto Krätz</ref>

Bei Ettlings Hochzeit 1841 in Gießen mit Caroline Heyer, der Witwe von Friedrich Christian Gregor Wernekinck, war Justus von Liebig Trauzeuge.

Veröffentlichungen

  • Analyse eines essigsauren Kupfer-Kalks; 1832
  • Beitrag zur Kenntnsiss des Bienenwachses; 1832
  • Über das aetherische Oel der Spirea ulmaria und dessen Verbindungen; 1839
  • Über die salicylige Säure; 1841

Literatur

  • Herman Haupt, Georg Lehnert: Chronik der Universität Gießen, 1607–1907. Alfred Tölpelmann, Gießen 1907, S. [61] (Digitalisat).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein