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Kolikjogan

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Kolikjogan
Коликъёган, Коликъеган

Vorlage:Maplink

Daten
Gewässerkennzahl RU13011000112115200040050
Lage RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Flusssystem Ob
Abfluss über Wach → Ob → Arktischer Ozean
Quelle Sibirischer Landrücken
62° 54′ 29″ N, 80° 20′ 42″ O
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Quellhöhe ca. 140 m
Mündung WachKoordinaten: 61° 5′ 34″ N, 78° 16′ 58″ O
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Mündungshöhe ca. 40 m
Höhenunterschied ca. 100 m
Sohlgefälle ca. 0,22 ‰
Länge 457 km<ref name=gse/><ref name=gvr/>
Einzugsgebiet 12.200 km²<ref name=gse>Artikel Kolikjogan in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D062774~2a%3D~2b%3DKolikjogan</ref><ref name=gvr>Kolikjogan im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref>
Abfluss am Pegel Kolekjogan<ref name=arctic0/>
AEo: 7300 km²
Lage: 176 km oberhalb der Mündung
MQ 1965/1972
Mq 1965/1972
65,1 m³/s
8,9 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Lungjogan, Ai-Kolikjogan, Jokkanjogan
Rechte Nebenflüsse Ochogrigol, Wontyrjogan
Schiffbarkeit 253 km (ab Podbasa)

Der Kolikjogan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch Kolekjogan, Kolikjegan) ist ein 457 Kilometer langer rechter Nebenfluss des Wach im Westsibirischen Tiefland in Russland.

Verlauf

Der Kolikjogan entspringt in etwa 140 m im Wasserscheidebereich des Sibirischen Landrückens (Sibirskije Uwaly) unweit der Grenze zum Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen und durchfließt in südlicher bis südwestlicher Richtung, immer auf dem Territorium des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen/Jugra, die Taigalandschaft des Westsibirischen Tieflandes. Das Gebiet ist äußerst sumpfig und seenreich, der Fluss mäandriert stark. Er mündet schließlich in 40 m Höhe bei der Siedlung Ust-Kolekjogan, knapp 100 km östlich der Großstadt Nischnewartowsk in den rechten Ob-Nebenfluss Wach.

Die wichtigsten Nebenflüsse sind Lungjogan, Ai-Kolikjogan und Jokkanjogan von links sowie Ochogrigol und Wontyrjogan von rechts.

Hydrographie

Das Einzugsgebiet des Kolikjogan umfasst 12.200 km². Im Unterlauf erreicht der Fluss eine Breite von gut 100 m bei einer Tiefe von mehr als 2 m; die Fließgeschwindigkeit beträgt hier 0,7 m/s.

Der Fluss gefriert von Ende Oktober bis Mai, worauf ein relativ lang andauerndes Hochwasser folgt. Die Wasserführung des Kolikjogan am Mittellauf, bei der Siedlung Kolekjogan 176 km oberhalb der Mündung beträgt im Jahresdurchschnitt 65,1 m³/s bei einem Minimum von 32,4 m³/s im März und einem Maximum von 175 m³/s im Juni.<ref name=arctic0>Kolikjogan am Pegel Kolekjogan – hydrographische Daten bei R-ArcticNET (Messzeitraum nur 7 Jahre)</ref>

Infrastruktur

Der Fluss ist auf 253 km ab der Anlegestelle Podbasa schiffbar.<ref>Liste der Binnenwasserstraßen der Russischen Föderation (bestätigt durch Verordnung Nr. 1800 der Regierung der Russischen Föderation vom 19. Dezember 2002); <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. März 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skitalets.ru</ref>

Im vom Kolikjogan durchflossenen Gebiet gibt es kaum ständige Bewohner. Die einzigen Ortschaften am Fluss sind Kolekjegan am Mittellauf mit 46 und Ust-Kolekjogan an der Mündung mit 24 Einwohnern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wachowsk (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Oktober 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nvraion.ru auf der Webseite der Rajonverwaltung Nischnewartowsk (russisch)</ref> Beide gehören zur Landgemeinde Wachowsk; die Siedlung Wachowsk selbst liegt am Wach gut 30 km Luftlinie oberhalb (östlich) der Einmündung des Kolikjogan. Ein großer Teil des Einzugsgebietes des Flusses wurde jedoch im Rahmen der Ausweitung der Erdöl- und Erdgaserkundung und -förderung in den östlichen Teil des Autonomen Kreises, ausgehend von den Zentren Nischnewartowsk am Ob und Raduschny am Agan verstärkt seit den 1980er-Jahren von Pipelines und (teils temporären) Fahrwegen durchzogen; es existiert eine Reihe von Versorgungsbasen und Arbeitercamps.

Einzelnachweise

<references />