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Breitenbach (Echaz)

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Breitenbach
Datei:BreitenbachEchaz.jpg
Breitenbachquelle

Breitenbachquelle

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2381726
Lage Schwäbische Alb

Mittleres Albvorland


Baden-Württemberg

Flusssystem Rhein
Abfluss über Echaz → Neckar → Rhein → Nordsee
Benannte Quelle am Albtrauf (Schwäbische Alb) unterm Pfullinger Berg im Selchental
48° 26′ 28″ N, 9° 10′ 17″ O
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Quellhöhe etwas über 550 m ü. NHN<ref name="DE-BW_GeoView">Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)</ref> 
(Breitenbachquelle in einer Lichtung)
etwas über 600 m ü. NHN<ref name="DE-BW_GeoView">Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)</ref> 
(höchste Nebenquelle im Wald)
Mündung bei Reutlingen-Betzingen in die EchazKoordinaten: 48° 30′ 4″ N, 9° 10′ 12″ O
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Mündungshöhe ca. 340 m ü. NHN<ref name="DE-BW_GeoView">Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)</ref>
Höhenunterschied ca. 210 m
Sohlgefälle ca. 24 ‰
Länge 8,9 km<ref name="DE-BW_GeoView">Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)</ref>
Großstädte Reutlingen

Der Breitenbach im baden-württembergischen Landkreis Reutlingen ist ein etwa 8,9 km<ref name="DE-BW_GeoView">Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)</ref> langer, südlicher und orographisch linker Zufluss der Echaz, der im Reutlinger Stadtteil Betzingen mündet.

Geographie

Quelle

Der Breitenbach entspringt am Albtrauf, dem nordwestlichen Steilabfall der Schwäbischen Alb. Seine als Breitenbachquelle benannte Hauptquelle liegt knapp 2 km nordöstlich von Gönningen und 750 m (jeweils Luftlinie) südlich der Kreisstraße 6729 auf der Nordflanke des Pfullinger Berges, eines Nordausläufers des Barm (736,5 m ü. NHN), in einer Lichtung auf etwas über 550 m Höhe. Die unter mächtigem Hangschutt liegende Quelle ist in einer etwa 5 m² großen Nische mit Naturstein eingefasst und als Naturdenkmal ausgewiesen. Das Wasser entspringt hier an der höheren Schichtgrenze der Unteren Weißjura-Mergel zur Wohlgeschichteten Kalk-Formation.<ref name="Steckbriefe-Geotope-RegBez-Tübingen-Geologie" /> Etwa 20 m unterhalb der Quelle wachsen durch Kalkausfällung aus dem Quellwasser Kalksinterpolster. Wenig weiter südlich und damit über der Hauptquelle liegt eine weitere Quelle auf etwas über 600 m Höhe. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Verlauf

Datei:Breitenbach unterquert B28.jpg
Breitenbach unter B28

Anfangs fließt der überwiegend nordwärts strebende Breitenbach durch das Selchental und bleibt im Wald, bis er oberhalb von Reutlingen nach etwa der Hälfte seiner Fließstrecke die Landesstraße 383 quert. Danach läuft der nun von Bäumen und Gebüsch gesäumte Bach in etwas westlichem Abstand von der Reutlinger Kernstadt durch landwirtschaftlich genutzte Flur. Hiernach unterquert er in Reutlingen die Bundesstraße 28 und die Bahnstrecke Plochingen–Immendingen.

Mündung

Der Breitenbach mündet, auf seinen letzten Metern nach Nordwesten fließend, im südlichen Teil des Reutlinger Stadtteils Betzingen am Friedhof In der Au in den dort von Ostsüdosten kommenden Neckar-Zufluss Echaz.

Zuflüsse und Stillgewässer

Zu den Zuflüssen des Breitenbachs und den Stillgewässern am und nahe dem Bach gehören – geordnet von der Quelle zur Mündung (Gewässer höherer Ordnung entsprechend eingerückt unter ihrem Vorfluter; Gewässerlängen und -flächen nach dem Geodatenviewer<ref name="DE-BW_GeoView">Geoportal Baden-Württemberg (Hinweise)</ref>; Höhen in Meter (m) über Normalhöhennull (NHN), zumeist interpoliert nach dem Höhenlinienbild dort):

  • Ehrensbach, von rechts auf unter 510 m Höhe kurz vor der Straße von Pfullingen nach Gönningen, 0,8 km; entsteht auf unter 560 m Höhe am Nordhang des Gielsbergs
  • (Zufluss), von links im Wolfsloch auf über 450 m Höhe, 1,7 km; entsteht auf etwa 580 m Höhe am Nordfuß des Stöffelbergs mit seiner Burgruine
  • Breitwiesenbach, von rechts auf unter 440 m Höhe, 1,2 km; entsteht auf über 500 m Höhe auf der Pfingstweide im Wald westlich des Pfullinger Georgenhofs
  • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg speist einen See in einer Tallichtung, 0,3 ha.
  • Stadtwiesenbach, von links auf über 410 m Höhe, 1,2 km; entsteht auf über 500 m Höhe an der Deponie beim Käpfle
  • (Zufluss aus dem Eichwald), von links auf unter 400 m Höhe beim Austritt in eine südliche Flurbucht, 1,1 km; entsteht auf etwa 460 m Höhe im Eichwald
  • Schinderbachgraben, von rechts wenige Schritte weiter, 1,5 km; entsteht auf etwa 510 m Höhe im Wald wenig nördlich der Pfingstweide und durchläuft die Teufelsklinge
  • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg speist einen Teich mitten in der Flurbucht, 2,2 ha
  • Eichwäldlesgraben, von links auf etwa 385 m Höhe kurz vor der L 383, 1,7 km Entwässert die Deponie am Hofgut Alteburg
  • Schinderreingraben, von rechts gleich nach der Straße, 1,0 km; entsteht auf etwa 430 m Höhe im Waldgewann Hohlichtenrain
  • Schlattwiesenbach, von rechts auf etwa 380 m Höhe an der Nordspitze des Motorsportgeländes, 2,2 km; entsteht auf unter 545 m Höhe im Rötwald
    • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg speist auf um 390 m Höhe einige Teiche im Mittellauf am Südrand des Sportgeländes um das Stadion Kreuzeich, die größten 0,8 ha und 0,3 ha
  • Scheuerlesbach, von links auf 363 m Höhe, 3,5 km; entsteht auf unter 525 m Höhe westlich des Hofguts Alteburg am Waldrand
    • (Kürzerer Quellast), von links auf unter 430 m Höhe noch vor dem Waldaustritt, 0,9 km; entsteht auf etwa 470 m Höhe im Wald bei der Kreuzsteineiche
    • (Zufluss), von rechts auf etwa 380 m Höhe im Naturschutzgebiet Listhof, 0,7 km
  • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Teich im Friedhof neben der Mündung, 0,1 ha

Weblinks

Commons: Breitenbach (Echaz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="BfL-170"><ref name="DE_BfL-170">Friedrich Huttenlocher, Hansjörg Dongus: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 170 Stuttgart. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1949, überarbeitet 1967. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB)</ref></ref>
   <ref name="BfL-178"><ref name="DE_BfL-178">Friedrich Huttenlocher: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 178 Sigmaringen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1959. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB)</ref></ref>
   <ref name="Steckbriefe-Geotope-RegBez-Tübingen-Geologie"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geotope im Regierungsbezirk Tübingen: Steckbriefe (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de (PDF; 9,9 MB)</ref>

</references>