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Carsten Kammlott

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Carsten Kammlott
Datei:Carsten Kammlott (cropped).JPG
Carsten Kammlott (2009)
Personalia
Geburtstag 28. Februar 1990
Geburtsort Bad FrankenhausenDDR
Größe 180 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–2001 SV Fortuna Gehofen
2001–2009 FC Rot-Weiß Erfurt
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009–2010 FC Rot-Weiß Erfurt 39 (13)
2010–2013 RB Leipzig 83 (10)
2014–2018 FC Rot-Weiß Erfurt 136 (42)
2018–2020 FSV Wacker 90 Nordhausen 50 (21)
2020–2025 Blau-Weiß Bad Frankenhausen 90 (51)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2010 Deutschland U20 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 8. Oktober 2023

Carsten Kammlott (* 28. Februar 1990 in Bad Frankenhausen) war ein deutscher Fußballspieler.

Sportliche Karriere

Vereine

Der Stürmer spielte bis 2001 für Fortuna Gehofen und wechselte dann zur Jugend von Rot-Weiß Erfurt. In der A-Junioren-Bundesliga erzielte er für die Thüringer in 45 Spielen 29 Tore. In der Saison 2008/09 kam er zu sechs Einsätzen in der 2. Mannschaft, die in der NOFV-Oberliga Süd spielt, und erzielte dabei vier Tore. Zum Saisonende bestritt er zudem seine ersten beiden Spiele in der 3. Liga, wobei er jeweils kurz vor Schluss eingewechselt wurde.

Am 5. Spieltag der Saison 2009/10 erzielte er beim 3:0-Erfolg im Auswärtsspiel beim Erfurter Erzrivalen FC Carl Zeiss Jena seine ersten beiden Tore. Im weiteren Verlauf der Saison entwickelte er sich zum Stammstürmer und war mit 13 Toren bester Erfurter Angreifer. Am 6. Mai 2010 erhielt er beim RWE seinen ersten Profivertrag.

Zur Saison 2010/11 wechselte Kammlott zu RB Leipzig in die Regionalliga und unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2014.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />RB Leipzig verpflichtet Carsten Kammlott (Memento vom 8. Juli 2010 im Internet Archive). Mitteilung auf der offiziellen Website von RB Leipzig, 5. Juli 2010.</ref> Er spielte in seiner ersten Saison für Leipzig 28-mal und erzielte fünf Treffer. Mit Platz vier am Saisonende wurde der anvisierte Aufstieg deutlich verfehlt, dafür gewann er mit der Mannschaft den Sachsenpokal. In der Saison 2011/12 kam Kammlott auf 22 Einsätze – der Aufstieg wurde mit dem dritten Tabellenplatz erneut verfehlt. In der Saison 2012/13 gewann er schließlich mit der Mannschaft die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost, und nach zwei Aufstiegsspielen gegen die Sportfreunde Lotte – bei beiden Spielen stand er in der Startaufstellung – gelang der Aufstieg in die 3. Liga. Zusätzlich holte er mit der Mannschaft zum zweiten Mal den Sachsenpokal. In der Hinrunde der Drittligasaison spielte Kammlott 13-mal und erzielte dabei ein Tor. Insgesamt bestritt Kammlott 97 Pflichtspiele für RB Leipzig – 70 Regionalliga-, zwei Aufstiegs-, 13 Drittliga-, drei DFB-Pokal- und neun Sachsenpokalspiele.<ref>Ciao, Chipi! Carsten Kammlott wechselt zu Rot-Weiß Erfurt! Homepage RB Leipzig, 16. Januar 2014, abgerufen am 17. Januar 2014.</ref>

Am 16. Januar 2014 wechselte Kammlott zurück zu seinen ehemaligen Verein FC Rot-Weiß Erfurt. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Sein Tor am 13. August 2015 im Ligaspiel gegen Dynamo Dresden wurde zum Tor des Monats und darüber hinaus im Januar 2016 zum Tor des Jahres 2015 gewählt.<ref>3. Liga: Erfurts Kammlott schießt das "Tor des Jahres" auf 3-liga.com vom 30. Januar 2016, abgerufen am 30. Januar 2016.</ref>

Zur Saison 2018/19 wechselte Kammlott zu FSV Wacker 90 Nordhausen in die Regionalliga Nordost.<ref>www.wacker90.de.: Carsten Kammlott wechselt nach Nordhausen vom 12. Mai 2018.</ref> In seinem ersten Jahr gelangen ihm 16 Saisontore.

Seine aktive Fußballerlaufbahn ließ Carsten Kammlott bei Blau-Weiß Frankenhausen ausklingen, 2025 bestritt er sein letztes Spiel. Danach übernahm er als Trainer die Männermannschaft des Kalbsriether SV.<ref>Zusammenfassung eines Podcasts mit Kammlott</ref>

Nationalmannschaft

Für die deutsche U-20-Nationalmannschaft absolvierte er ein Spiel, er kam beim 4:0-Sieg gegen Italien am 7. April 2010 unter Ralf Minge zum Einsatz.

Politische Karriere

Am 26. Juni 2022 wurde Kammlott zum Ortsteilbürgermeister von Nausitz gewählt. Er konnte bei einer Stichwahl 58 von 86 Wählerstimmen auf sich vereinigen.<ref>Kerstin Fischer: Ex-Profifußballer Carsten Kammlott siegt bei Bürgermeisterwahl. 30. Juni 2022, abgerufen am 31. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönliche Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Torschützenkönige der deutschen A-Junioren-Bundesliga Nord/NordostVorlage:Klappleiste/Anfang 1971: Ulrik le Fevre | 1972: Günter Netzer (Tor) & Gerd Müller (Vorlage) | 1973: Günter Netzer | 1974: Erwin Kostedde | 1975: Klaus Fischer | 1976: Gerd Müller | 1977: Klaus Fischer | 1978: Rainer Bonhof | 1979: Harald Nickel | 1980, 1981: Karl-Heinz Rummenigge | 1982: Klaus Fischer | 1983: Jürgen Wilhelm | 1984: Daniel Simmes | 1985: Pierre Littbarski | 1986: Stefan Kohn | 1987: Jürgen Klinsmann | 1988: Jürgen Wegmann | 1989: Klaus Augenthaler | 1990: Lothar Matthäus | 1991: Andreas Müller | 1992: Lothar Matthäus | 1993: Jay-Jay Okocha | 1994: Bernd Schuster | 1995: Jean-Pierre Papin | 1996: Oliver Bierhoff | 1997: Lars Ricken | 1998: Olaf Marschall | 1999: Giovane Élber | 2000: Alex Alves | 2001: Kurt Meyer | 2002: Benjamin Lauth | 2003: Nia Künzer | 2004: Klemen Lavrič | 2005: Kasper Bøgelund | 2006: Oliver Neuville | 2007: Diego | 2008: Michael Ballack | 2009: Grafite | 2010: Michael Stahl | 2011: Raúl | 2012: Zlatan Ibrahimović | 2013: Raúl (Tor) & Julian Draxler (Vorlage) | 2014: Mario Götze | 2015: Carsten Kammlott | 2016: Marcel Risse | 2017: Lukas Podolski | 2018: Nils Petersen | 2019: Marcel Hartel | 2020: Valentino Lazaro | 2021: Gerrit Holtmann | 2022: Lukas Podolski | 2023: Florian Wirtz | 2024: Harry Kane | 2025: Luis Díaz Vorlage:Klappleiste/Ende