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Dropbox

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Dropbox

colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo (2017)
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Dropbox Inc.
Erscheinungsjahr Juni 2007
Aktuelle Version 193.4.5594 (Windows, macOS und Linux)
20. Februar 2024<ref>dropboxforum.com In: dropboxforum.com</ref>

368.2 (iOS)
11. März 2024<ref>Vorschauseite für iOS. In: App Store (iOS). Abgerufen am 12. März 2024.</ref>

Variiert je nach Gerät bei den anderen Betriebssystemen<ref>Installationsseite für Android. In: Google Play. Abgerufen am 14. Dezember 2018.</ref><ref>Installationsseite für Windows 10 und Xbox One. In: Microsoft Store. Abgerufen am 14. Dezember 2018.</ref>

Connect to Dropbox<ref>Erklärung des Entwicklers zur Zuständigkeit für die Blackberry-Version. In: dropbox.com. Abgerufen am 14. Juli 2017.</ref>
1.3.2.15 (Blackberry)
8. Mai 2015<ref>Installationsseite von Connect to Dropbox für Blackberry. In: Blackberry World. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2018; abgerufen am 14. Juli 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/appworld.blackberry.com</ref>

Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Windows, macOS, Linux, Android, iOS, iPadOS, Blackberry, Xbox One
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Backup und Synchronisation
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
www.dropbox.com
Datei:Dropbox Logo 01.svg
Logo (2015)
Datei:Dropbox Logo.svg
Logo 2011

Dropbox (englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) = fallen lassen; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) = Schachtel) ist ein 2007 eingeführter Filehosting-Dienst (auch Cloud Storage genannt) des Unternehmens Dropbox Inc. mit Sitz in den USA. Legt man Dateien in einen speziellen Ordner (die Dropbox), so wird dieser Ordner im Hintergrund mit einem auf dem Server eingerichteten Ordner repliziert. Sobald man sich mit einem weiteren Computer mit demselben Dropbox-Konto anmeldet, wird ebenso automatisch im Hintergrund der Server-Ordner mit dem entsprechenden Ordner auf dem anderen PC abgeglichen.

Das System dient der Online-Datenspeicherung, aber auch dem Austausch von Daten zwischen verschiedenen Nutzern. Der Zugriff auf die Dropbox ist mit dem Browser und mit Hilfe von Anwendungen (Apps) unter verschiedenen Betriebssystemen möglich.

Geschichte

Dropbox wurde im Jahr 2007 von den beiden Studenten Drew Houston und Arash Ferdowsi in San Francisco gegründet. Ihr Ziel war es, einen Dienst zu entwickeln, der den Austausch großer Dateien per E-Mail oder USB-Sticks unnötig machen und die damit verbundenen Probleme lösen sollte.<ref>Was ist Dropbox? In: dropbox.com. Abgerufen am 17. Juni 2015.</ref><ref>Michael Carney: Dropbox exists, because Drew Houston didn’t accept the status quo. In: PandoDaily. 21. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2013; abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/pandodaily.com</ref> Der Dienst wurde in der Startphase durch das Gründerzentrum Y Combinator gefördert und erhielt noch im Gründungsjahr eine Finanzierung von Sequoia Capital,<ref>Michael Arrington: Secretive Storage Company Dropbox Took Sequoia Funding in 2007. In: TechCrunch. 4. September 2008, abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die später mehrfach aufgestockt wurde.<ref>Liz Gannes: Dropbox Raises $7.25M, Crosses 3M Users. In: GigaOM. 24. November 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2013; abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gigaom.com</ref>

Hinzu kamen im Januar 2014 mehr als 250 Millionen Dollar, ein Großteil davon vom Finanzinvestor BlackRock.<ref>Dropbox sammelt neues Geld. In: Handelsblatt. 18. Januar 2014, abgerufen am 4. April 2014.</ref>

Ende 2010 verließ Dropbox offiziell die Betaphase und wurde in der ersten stabilen Version 1.0 veröffentlicht.<ref>Sébastien Bonset: Dropbox erreicht Version 1.0. In: t3n. 17. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2016; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref> Zu diesem Zeitpunkt wurden Windows, Linux und macOS vollständig unterstützt. Außerdem erhielt Dropbox erstmals die Funktion, anstatt des gesamten Ordners nur ausgewählte Inhalte zu synchronisieren (Selective Sync).<ref>Carsten Knobloch: Dropbox: Selective Sync ist da! In: Caschys Blog. 28. Mai 2010, abgerufen am 11. Juni 2013.</ref>

Im Jahr 2011 wurde unter dem Namen Dropbox für Teams eine Variante des Webdienstes eingeführt. Diese richtet sich an Unternehmen, die eine zentrale Verwaltung von Speicherkapazität und Zugriffsrechten benötigen.<ref>Andreas Floemer: Dropbox für Teams ist da – 1.000 GB inklusive. In: t3n. 8. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2016; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref><ref>Achim Sawall: Dropbox for Teams bietet 1-TByte-Speicher. In: Golem.de. 28. Oktober 2011, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref> Im Unterschied zu den anderen Tarifen wird bei Dropbox für Teams der Speicher jedes Nutzers auf das Kontingent des gesamten Unternehmens und nicht pro Person angerechnet. Im Jahr 2013 wurde die Bezeichnung der Plattform in Dropbox Business geändert.<ref>Jon Fingas: Dropbox for Teams becomes Dropbox for Business, adds single sign-on for good measure. In: Engadget. 10. April 2013, abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im August 2016 gab Dropbox mit Dropbox Paper ein neues Kollaborationstool bekannt, mit dem Nutzer Textdokumente im Team über das Internet gemeinsam und zeitgleich bearbeiten können.<ref>Andreas Donath: Dropbox Paper soll Google Docs Konkurrenz machen. In: Golem.de. 4. August 2016, abgerufen am 10. August 2017.</ref> Ab Januar 2017 verließ das Tool die Beta-Phase.<ref>speicherguide.de: Dropbox führt die Funktionen »Smart Sync« und »Paper« für Unternehmensanwender ein – speicherguide.de. Abgerufen am 15. Mai 2017.</ref>

Im Jahr 2018 wandelte sich Dropbox in eine Aktiengesellschaft und gab erstmals Aktien an der Börse aus. Dropbox hat im Juni 2023 einen Marktwert von 9 Milliarden Dollar und beschäftigt rund 3100 Mitarbeiter.<ref>Jika.io - Investing Better. Together. Abgerufen am 27. Juni 2023.</ref>

Funktionen

Bei der Registrierung bei Dropbox wird auf dem zuerst genutzten Gerät ein neuer Ordner erstellt. Alle darin enthaltenen Dateien werden mit einem Verzeichnis auf dem Server der Betreiber synchronisiert, sodass der Inhalt stets identisch ist. Der Datenabgleich funktioniert nur, wenn der Anwender eine aktive Internetverbindung besitzt – sollte er offline sein, werden geänderte Dateien synchronisiert, sobald die Verbindung erneut hergestellt wird. Theoretisch können beliebig viele Geräte mit einer Dropbox verbunden werden.

Wenn sich zwei Geräte im selben lokalen Netzwerk befinden, kann die Synchronisation auf Wunsch auch darüber stattfinden, ohne die Server von Dropbox (LAN Sync).<ref>How To Sync Files Between Two Computers With Dropbox LAN Sync. In: UltraLinx. 5. März 2013, abgerufen am 17. Juni 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Um Speicherplatz zu sparen, greift Dropbox auf die Deduplikation zurück. Dateien, die von mehreren Benutzern hochgeladen werden und identisch sind, werden nur einmal gespeichert.

Standardmäßig sind alle Ordner und Dateien in einer Dropbox nicht öffentlich sichtbar, andere Nutzer müssen erst zur Teilnahme eingeladen werden. Das erfolgt durch den Versand einer automatisch generierten E-Mail, wobei der Empfänger den Zugriff auf fremde Inhalte annehmen oder ablehnen kann. Nach Annahme der Einladung werden alle Änderungen der freigegebenen („geteilten“) Objekte so synchronisiert, als handelte es sich um selbst erstellte Ordner und Dateien.<ref>Wie gebe ich einen Ordner frei? In: dropbox.com. Abgerufen am 11. Juni 2013.</ref> Die Berechtigungen für Besitzer und Teilnehmer an Ordnern und Dateien lassen sich über die webbasierte Oberfläche von Dropbox jederzeit nachträglich anpassen.<ref>Wie kann ich einen freigegebenen Ordner verlassen? In: dropbox.com. Abgerufen am 11. Juni 2013.</ref> Seit 2012 kann der Lesezugriff auf Ordner und Dateien auch Personen gestattet werden, die selbst nicht bei Dropbox registriert sind.<ref>Dropbox vereinfacht das Teilen von Dateien. In: t3n. 23. April 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2016; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref>

Mit Dropbox Paper bietet das Unternehmen ein Tool für Kollaboration und Task-Management sowie zur Erstellung von Online-Dokumenten einzeln oder im Team. Das Produkt steht allen registrierten Nutzern kostenfrei in 21 Sprachen zur Verfügung.<ref>Transforming how teams collaborate. Abgerufen am 15. Mai 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dropbox: Paper und Smart Sync sollen Zusammenarbeit verbessern | ZDNet.de. In: ZDNet.de. 31. Januar 2017 (zdnet.de [abgerufen am 15. Mai 2017]).</ref>

Sicherheit

Kritisiert wird vor allem, dass die Daten unverschlüsselt gespeichert werden und daher für Mitarbeiter des Unternehmens Dropbox Inc. zugänglich sind und potenziell auch für Geheimdienste, etwa im Rahmen des Projektes PRISM.<ref>Jörg Breithut (jbr): Snowden warnt Nutzer vor Dropbox. In: Spiegel Online. 18. Juli 2014, abgerufen am 14. Juli 2017.</ref> Das Unternehmen nutzt für diesen Dienst seit März 2016 für zirka 90 % der Speicherleistung eigene Rechenzentren. Zusätzlich werden auch – für den Anwender nicht erkennbar – Speicherkapazitäten des Webdienst S3 von Amazon Web Services (AWS) genutzt, die sich überwiegend in den USA befinden.<ref>Andreas Fischer: Dropbox setzt auf eigene Cloud-Infrastruktur. In: com! Das Computer-Magazin. 15. März 2016, abgerufen am 14. Juli 2017.</ref> Das in Frankfurt befindliche AWS-Rechenzentrum ist nur für deutsche Geschäftskunden und gegen Aufpreis verfügbar.<ref>Daniel Dubsky: Dropbox bietet Datenspeicherung in Deutschland. In: crn.de. 22. September 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2017; abgerufen am 14. Juli 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.crn.de</ref> Nach eigenen Angaben werden die Daten in diesem Fall mit AES-Verschlüsselung (mit 256 Bit Schlüssellänge) versehen, bevor sie abgelegt werden, sodass ein nicht autorisierter Zugriff durch Dritte nach derzeitigem Stand der Technik ausgeschlossen ist. Dropbox selbst hat jedoch vollen Klartextzugriff auf die Nutzerdateien.

Zusätzlich wird die gesamte Transport-Kommunikation zwischen Client und Server nach dem SSL-Verfahren kodiert.<ref>Wie sicher ist Dropbox? In: dropbox.com. Abgerufen am 11. Juni 2013.</ref>

Da Dropbox als Betreiber jedoch den oben erwähnten privaten AES-Schlüssel in seinem Dienst pro Nutzer zentral speichert und dem Nutzer nicht aushändigt, raten Experten, schützenswerte Dateien vorab selbst zu verschlüsseln.<ref>Axel Vahldiek: Auslagern mit Diebstahlschutz. Persönliche Dateien sicher im Internet speichern. In: c’t. 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. April 2015; abgerufen am 17. Juni 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/shop.heise.de</ref> Damit werden die Dateien Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Dies birgt bei regelmäßiger Nutzung den Nachteil, dass man sie nur selbst, in Kenntnis des Schlüssels der eigenen Verschlüsselung, verwenden kann und auch den Zugriff über die Webschnittstelle einbüßt. Das Verteilen von Dateien unter Freunden beispielsweise scheidet damit aus.

Dropbox unterstützt seit 2012 die zweistufige Authentifizierung, um das Kapern des Kontos durch Fremde zu erschweren. Zusätzlich zum Passwort kann aktiviert werden, dass beim Zugriff neuer Geräte ein PIN-Code für eine Applikation auf dem Smartphone des Nutzers erzeugt wird, den man zusätzlich eingibt. Alternativ kann dieser als klassische SMS zugestellt werden.<ref>Marcel Seer: Dropbox-Account mit Two-Step Verification absichern, so geht’s. In: t3n. 27. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2015; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref>

Im August 2016 veröffentlichten Unbekannte mehr als 68 Millionen Dropbox-Zugangsdaten. Ob auch das eigene Konto betroffen ist, klärt ein Test auf der Troy-Hunt-Projektseite Have I Been Pwned?<ref>Check if you have an account that has been compromised in a data breach. In: haveibeenpwned.com. Troy Hunt, abgerufen am 9. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schnittstellen

Über eine Programmierschnittstelle, die Entwicklern von Drittsoftware zur Verfügung gestellt wird, können auch andere Applikationen auf Dropbox zugreifen.<ref>Build the power of Dropbox into your apps. In: dropbox.com. Abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf diesem Weg ist es z. B. möglich, direkt aus Gmail auf Dropbox zuzugreifen, Dateien aus Google Chrome direkt in Dropbox zu sichern oder wiederkehrende Aufgaben vollständig zu automatisieren.<ref>Andreas Floemer: Dropbox: Die 15 besten Apps und Erweiterungen. In: t3n. 27. Juni 2014, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref>

Dropbox wiederum greift selbst auf diverse andere Programme zu. So werden ab Version 2.0 beispielsweise unter iOS die Fotos ausgelesen, um sie automatisch auf Dropbox hochzuladen.<ref>Yvonne Ortmann: Dropbox 2.0: verbesserter Foto-Upload und moderneres Design. In: t3n. 15. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Februar 2015; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref> Außerdem ist ein Datenabgleich mit iPhoto sowie der Screenshot-Software des Betriebssystems möglich.<ref>Johannes Schuba: Dropbox: Neuer Build mit Screenshot-Sharing und iPhoto-Integration. In: t3n. 6. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2015; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref>

Kritik

Dropbox geriet wegen mangelhafter Sicherheit immer wieder in die Kritik. So akzeptierte der Dienst 2011 nach einer Aktualisierung seiner Server-Software vier Stunden lang beliebige Passwörter, wodurch nahezu alle Dateien aller Anwender ungeschützt waren.<ref>Daniel Bachfeld: Dropbox akzeptierte vier Stunden lang beliebige Passwörter. In: Heise online. 21. Juni 2011, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref> 2012 verschafften sich Angreifer nach offiziellen Angaben zeitweise Zugriff auf ein Konto eines Mitarbeiters von Dropbox, wodurch sie E-Mail-Adressen und andere persönliche Daten zahlreicher registrierter Nutzer abrufen konnten.<ref>Marcel Seer: Dropbox-Schwachstelle ausgenutzt: Unachtsamkeit spielt Hackern Mailadressen zu. In: t3n. 1. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2015; abgerufen am 20. Januar 2016.</ref>

Zeitweise führte auch die Client-Software von Dropbox erhebliche Schwachstellen mit sich: So verwendete der Dienst zur Authentifizierung zunächst nur die sogenannte host_id, die das verwendete Gerät fälschungssicher identifizieren sollte. Mit einer vollständigen Kopie einer lokal installierten Dropbox-Installation war demnach der uneingeschränkte Zugriff auf den Speicherplatz des jeweiligen Nutzers möglich.<ref>Christian Klaß: Dropbox als Sicherheitsrisiko. In: Golem.de. 8. April 2011, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref><ref>Derek Newton: Dropbox authentication: insecure by design. 7. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Juli 2013; abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ferner ermöglichte eine fehlerhafte Voreinstellung in der Android-Software dritten Programmen, beliebige Dateien in eine Dropbox hochzuladen.<ref>Hajo Schulz: Sicherheitslücke im Dropbox-Client für Android. In: Heise online. 15. August 2011, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref> Beide Probleme wurden durch Updates der betroffenen Software behoben.

Im Zusammenhang mit den Enthüllungen der weltweiten Abhöraktivitäten des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA durch den Whistleblower Edward Snowden im Jahr 2013 wurde Dropbox als ein zukünftiger Kooperationspartner des NSA bezeichnet.<ref>Scott Martin: Twitter notably absent from NSA PRISM list. In: USA Today. 7. Juni 2013, abgerufen am 20. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sicherheitsexperten empfehlen daher für eine Nutzung von Dropbox für schützenswerte Dateien die Verwendung geeigneter Verschlüsselungssoftware.<ref>Fahmida Y. Rashid: Don’t Want to Be Spied On? Think About Encryption. Security Watch. In: PC Magazine. 10. Juni 2013, abgerufen am 20. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dropbox erklärte 2016 die deutsche Cloud-optimierte Verschlüsselungslösung Boxcryptor zum offiziellen Premium-Technologie-Partner.<ref>Jetzt ist es offiziell: Boxcryptor ist Dropbox Premiumtechnologiepartner. In: Boxcryptor. 31. Mai 2016, abgerufen am 20. Oktober 2017.</ref>

Heftige Kritik löste im April 2014 die Berufung von Condoleezza Rice in den Dropbox-Verwaltungsrat aus, da diese vor ihrer Zeit als Außenministerin in der Regierung von George W. Bush als Nationale Sicherheitsberaterin mitverantwortlich für den Ausbau des staatlichen Überwachungsapparats nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 gewesen war.<ref>Leo Becker (lbe): Dropbox-Nutzer empört über Berufung von Condoleezza Rice. In: Heise online. 10. April 2014, abgerufen am 20. Januar 2016.</ref> Sie hielt nur ein Jahr diesen Posten.<ref>MarketScreener: Dr. Condoleezza Rice Did Not Stand for Re-Election as A Director of Dropbox, Inc - MarketScreener. 5. April 2022, abgerufen am 30. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • Holger Bleich, Jeremias Radke, Fabian A. Scherschel: Hoch verfügbar. Zehn Cloud-Datenspeicher im Test. In: c’t. 12. Juli 2014, Nr. 16, S. 72–77.
  • Christian Schilling: Dropbox: Sicher speichern und effektiv arbeiten in der Cloud. 1. Auflage. mitp, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8266-9457-8.

Weblinks

Commons: Dropbox – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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