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Hubert Raudaschl

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Januar 2026 um 08:46 Uhr durch imported>Chrisahn (St. Gilgen -> Sankt Gilgen).
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Hubert Raudaschl Vorlage:SportPicto
Nationalität: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag: 26. August 1942
Geburtsort: Sankt Gilgen, OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Todestag: 26. November 2025
Sterbeort: Bad Ischl, OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Größe: 186 cm
Gewicht: 82 kg
Verein: Union-Yacht-Club Wolfgangsee (UYC)
Bootsklassen: Finn-Dinghy, Minitonner, Starboot etc.
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 5 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Silber Mexiko 1968 Finn-Dinghy
Silber Moskau 1980 Starboot
 Weltmeisterschaften
Gold 1964 Finn-Dinghy
Gold 1978 Minitonner
Silber 1970 Contender
Silber 1972 Halbtonner

Hubert Raudaschl (* 26. August 1942 in Sankt Gilgen; † 26. November 2025<ref>Segellegende Raudaschl ist tot. In: ORF.at. 28. November 2025, abgerufen am 28. November 2025.</ref> in Bad Ischl<ref name="sn188452888" />) war ein österreichischer Segler und Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde.

Karriere

Raudaschl betrieb ab 1950 den Segelsport wettkampfmäßig. Insgesamt nahm er von 1960 bis 1996 an zehn Olympischen Spielen in verschiedenen Bootsklassen teil. Er war damit bis 2012 der bisher einzige Sportler der Welt, der zehn Olympiateilnahmen zu Buche stehen hatte. Allerdings war er bei den Spielen 1960 nur Ersatzmann und nahm nicht an den Wettkämpfen teil. Somit ist er in der Liste der Sportler mit den meisten Olympiateilnahmen mit nur neun Teilnahmen angeführt, auf zehn Teilnahmen brachten es der kanadische Reiter Ian Millar und die georgische Schützin Nino Salukwadse.

Seine größten Erfolge waren die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1968 im Finn und 1980 im Starboot sowie die Weltmeistertitel 1964 (Finn) und 1978 (Minitonner).

Später war Hubert Raudaschl international bekannter Produzent von Segeln und Bootskonstrukteur. Außerdem war er Ehrenmitglied des Österreichischen Segelverbandes. Ebenfalls Segler war sein Bruder Walter, mit dem er 1976 an den Olympischen Spielen teilnahm. Huberts Sohn Florian segelte im Finn-Dinghy bei den Olympischen Spielen 2012.

Raudaschl starb im November 2025 im Alter von 83 Jahren in Bad Ischl an den Folgen einer Lungenentzündung.<ref name="sn188452888">Gerhard Öhlinger: Ein Leben fürs Segeln: Olympialegende Hubert Raudaschl verstorben. In: Salzburger Nachrichten. 28. November 2025, abgerufen am 28. November 2025.</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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