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Mischmar haEmek

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Mischmar haʿEmeq
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[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Mischmar haʿEmeq]]
Mischmar haʿEmeq
Basisdaten
hebräisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Staat: IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Bezirk: Nord
Gegründet: 1922
Koordinaten: 32° 37′ N, 35° 9′ OKoordinaten: 32° 36′ 35″ N, 35° 8′ 31″ O
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  }}
Höhe: 105 m
 
Einwohner: 1218 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref>
 
Gemeindecode: 0130
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: {{#property:P281}}
 
Website:
Mischmar haʿEmeq (Israel)
Mischmar haʿEmeq (Israel)
Mischmar haʿEmeq

Mischmar haʿEmeq ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Kibbuz im nördlichen Israel. Da es in der westlichen Jesreʿel-Ebene liegt, fällt es unter die Zuständigkeit des Megiddo-Regionalrats. 2022 hatte der Kibbuz 1218 Einwohner.<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref> Es wurde 1922 gegründet und hat als einziger Kibbuz noch die traditionellen sozialistischen Strukturen bewahrt. Fünf ehemalige Mitglieder der Knesset stammen von hier.<ref name="huffsocialism">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, 25. Mai 2008. Abgerufen am 19. Juli 2016 (עברית).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Geschichte

Datei:Flickr - Government Press Office (GPO) - Kibbutz Mishmar Haemek.jpg
Mischmar haʿEmeq (1933)

1921 wurde der Kibbuz gegründet,<ref>Noam Zadoff: Geschichte Israels. Von der Staatsgründung bis zur Gegenwart. C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75755-6, S. 17.</ref> und zwar von polnischen Juden der Bewegung HaSchomer haZaʿir. Sie nannten ihren Kibbuz zunächst „HaSchomer haZaʿir Beit“ (= „Junger Wächter B“). Später wurde gelegentlich symbolisch die Geburt des ersten Kindes einer Mitgliedsfamilie am 19. Januar 1922 in der American Zionist Medical Unit (AZMU), aus der das Hadassah Medical Center hervorging, als der „Geburtstag“ (= das Gründungsdatum) des Kibbuzes bezeichnet. 1925 bestand der Kibbuz aus 60 Männern und Frauen und sechs Kindern.<ref name="megidoweb">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig משמר העמק [Mishmar HaEmek].] In: Megido Regional Council website. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zu den Gründern gehörten unter anderen Zofia Poznańska und Leopold Trepper.

Für den Jüdischen Nationalfonds stand die Jesreʿel-Ebene bei der Gründung neuer Ortschaften an erster Stelle, und so kamen viele neue Bewohner mit der Einwanderungswelle ab 1925 hierher. 1926 wurde der spätere israelische Politiker Jaʿaqov Chasan, eines der ersten Mitglieder der zionistischen Organisation Hechaluz, Mitglied des Kibbuz. Den heutigen Namen Mischmar haʿEmeq bekam der Kibbuz im November 1928.<ref name="websitehistory">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig משמר העמק – היסטוריה [Mishmar HaEmek – History].] In: Mishmar HaEmek website. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im August 1929 wurde der Kibbuz von Arabern angegriffen. Dieses Ereignis geschah im Rahmen von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Arabern in den damaligen jüdischen Siedlungsgebieten.<ref name="websitebattles">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig אירועים ביטחוניים בתולדות משמר העמק [Security events in the history of Mishmar HaEmek].] In: Mishmar HaEmek website. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>siehe auch Hermann Meier-Cronemeyer: Zionismus – Von den Anfängen bis zum Staat Israel, 2. Auflage 1989, Seite 82</ref>

Im Herbst 1942, während des Zweiten Weltkriegs, wurde Mischmar haʿEmeq von der britischen Armee als Ausbildungslager genutzt. Vor dem Hintergrund britischer Befürchtungen eines weiteren Vorrückens der Achsenmächte wurden 160 Mitglieder der Hagana in Sabotage und an Fernzündern ausgebildet. Mehrere Tonnen Sprengstoff wurden im Gelände um Mischmar haʿEmeq für den Fall einer deutschen Besetzung versteckt. Im Mai 1944 fand in den Wäldern Mischmar haʿEmeqs die erste Versammlung des Palmachs, des stehenden Heeres der Hagana, statt.<ref>Mordechai Naor: Eretz Israel. Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 240.</ref>

Am 4. April 1948, gegen Ende des britischen Mandats, lieferten sich Einheiten von Arabischer Befreiungsarmee und des Palmach die zehntägige Schlacht von Mischmar haʿEmeq. Der Palmach trug den Sieg davon. In den Folgetagen wurden bis zum 15. April 1948, also einen Monat vor Israels Unabhängigkeit, die nichtjüdischen Dörfer in der Umgebung dem Erdboden gleichgemacht und die Bewohner vertrieben.

Wirtschaft

Die Wirtschaft des Kibbuzes basiert hauptsächlich auf einer Plastikfabrik im Kibbuz mit mehreren zusätzlichen Niederlassungen in Israel. Der Kibbuz züchtet außerdem Hühner und verfügt über rund 7000 Dunam landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Eine Informationstechnologiefirma aus Mischmar haʿEmeq betreibt das Datenbanksystem der Holocausterinnerungsstätte Yad Vashem.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Mischmar haʿEmeq – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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