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Spechtshausen

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Spechtshausen
Stadt Tharandt
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Spechtshausen 50° 59′ N, 13° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 59′ 21″ N, 13° 31′ 29″ O
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Höhe: 386 m
Eingemeindung: 1950
Eingemeindet nach: Fördergersdorf
Postleitzahl: 01737
Vorwahl: 035203
Datei:Locator map Hartha mit Spechtshausen in Tharandt.png
Karte
Lage der Gemarkung „Hartha mit Spechtshausen“ in Tharandt
Datei:Fotothek df rp-d 0170071 Tharandt. Seutter, Kirchenkreis Dresden, Mitte 18. Jh. (Sign., VII 43).jpg
Spechtshausen auf einer Landkarte des 18. Jh.
Datei:PostkutschenhaltForstamtSpechtshausen010509FotoAndreKaiser.jpg
Postkutschenhalt vor dem historischen Forstamt am Mühlweg
Datei:ForstvermessungsdenkmalSpechtshausen051111FotoAndreKaiser.JPG
Forstvermessungsdenkmal von 1740 am Forstamt
Datei:Gedenkstein100JahreBuslinieSpechtshausenFotosAKaiser.jpg
Gedenkstein für 100 Jahre Buslinie von 2012

Spechtshausen ist ein Ortsteil der Ortschaft Kurort Hartha in der sächsischen Stadt Tharandt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Geografie

Geographische Lage

Spechtshausen liegt nördlich des Tharandter Waldes. Es handelt sich um einen Ortsteil der Ortschaft Kurort Hartha ohne eigene Gemarkung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Stadt Tharandt (Memento vom 21. Juli 2010 im Internet Archive)</ref> Nordöstlich des Dorfes entspringt der Scheibenbach.

Nachbarorte

An Spechtshausen grenzen:<ref>maps.google.com</ref>

Pohrsdorf
Grillenburg Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Fördergersdorf
Kurort Hartha

Gemarkung

Spechtshausen liegt auf einem Teil der Gemarkung Hartha mit Spechtshausen sowie auf Teilen der Gemarkungen Grillenburg und Fördergersdorf.

Geschichte

Spechtshausen war ein Einzelgut im Amt Grillenburg-Tharandt in der späteren Flur Hartha mit Spechtshausen und geht auf die Ansiedlung des kursächsischen Fußknechtes Georg Specht 1568 als Förster im Tharandter Wald zurück.<ref>Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10052, Amt Grillenburg und Bestand 10036, Finanzarchiv</ref> Daher ist der Ortsname abgeleitet von Spechts Haus, um das ab etwa 1575 der Ort entstand. Als Spechts Haus an der Waldeck wird es 1588 erstmals erwähnt. Seit 1829 gab es die Gemeinde Hartha mit Spechtshausen<ref>Erb, Zins, Qüttung, Buch. Der Gemeinde Hartha mit Spechtshausen 1829. im Ortsarchiv Kurort Hartha</ref>. Ab 1855 bestand mit Hartha ein Gemeindeverband. 1856 gehörte Spechtshausen zum Gerichtsamt Tharandt, davor zum gleichnamigen Amt. 1875 wurde Spechtshausen Teil der Amtshauptmannschaft Dresden. Als sich 1926 Hartha mit Spechtshausen und Hintergersdorf zu einem Ort vereinigten, wurde auch Spechtshausen Ortsteil der Gemeinde.<ref name="HOV">Spechtshausen im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> 1933 wurde Hartha-Hintergersdorf zu Kurort Hartha umbenannt. Ab 1950 gehörte Spechtshausen zu Fördergersdorf und war als Ortsteil ab 1952 Teil des neugebildeten Kreises Freital (später Landkreis). 1973 erfolgten die Eingemeindung nach Kurort Hartha und die staatliche Anerkennung als Erholungsort. Ab 1994 Teil des Weißeritzkreises ist Spechtshausen seit 1999 Ortsteil der Stadt Tharandt.<ref name="HOV" /> 2008 ging Spechtshausen in den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über. Im Dezember 2010 erfolgte die erneute staatliche Anerkennung als Erholungsort, was bis 2023 Bestand hatte.

Sehenswürdigkeiten

  • Preußenschanze von 1762 aus dem Siebenjährigen Krieg am Hartheberg
  • Forstamt von 1764 (heute: Forstbezirk) am Mühlweg
  • Forstvermessungsdenkmal von 1740 am Forstamt (ursprünglich am hohen Buchenweg zwischen Tharandt und Kurort Hartha)
  • Gedenkstein für 100 Jahre Omnibuslinie Tharandt – Kurort Hartha – Spechtshausen von 2012 am ehem. Gasthof
  • Kugelpechstein am Geologischen Freilichtmuseum (Rundweg Mohorn-Kurort Hartha/Tharandt)
  • Landschaftsschutzgebiet Tharandter Wald – schönster Wald Sachsens, der u. a. einen Geopark von nationaler Bedeutung darstellt

Persönlichkeiten

Literatur

  • Kurt Osk. Lehm: Aus Vergangenheit und Gegenwart der bei Tharandt gelegenen Orte Hartha, Grillenburg, Fördergersdorf, Hintergersdorf, Spechtshausen und Porsdorf, Selbstverlag des Verfassers 1904
  • Bürgermeister Müller / Hartha (Hrsg.): Prospekt für den Kurort Hartha mit Spechtshausen, Hartha 1924
  • Edith Wagner: Ortschronik Kurort Hartha, Gemeinde Kurort Hartha (Hrsg.) 1953
  • Vorlage:Landschaften in Deutschland
  • Kulturbund der DDR, Ortsgruppe Tharandt (Hrsg.): Der Tharandter Wald, Forststadt Tharandt, Beiträge zur Heimatgeschichte, Heft 7, Tharandt 1982
  • André Kaiser: 75 Jahre Kurort Hartha, in: Rund um den Tharandter Wald – Amtsblatt der Stadt Tharandt, Ausgabe November 2008
  • André Kaiser: 140 Jahre Erholungsort – die Entwicklung des Erholungswesens in Kurort Hartha, in: Rund um den Tharandter Wald – Amtsblatt der Stadt Tharandt, Ausgabe August 2009
  • Verkehrs- und Verschönerungsverein Tharandter Wald (Hrsg.): Kurort Hartha und Umgebung, Geiger-Verlag, Horb 2012, ISBN 978-3-86595-493-0
  • André Kaiser: Auszug aus der Chronik von Spechtshausen, in: Rund um den Tharandter Wald - Amtsblatt der Stadt Tharandt, Ausgabe November 2016
  • Harald Weber: Vom Biertrinken im Tharandter Wald – Kurort Hartha und seine Ortsteile. SEW-Verlag, Dresden 2022, ISBN 978-3-936203-45-5.

Weblinks

Commons: Spechtshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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