Zum Inhalt springen

Ketoi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Mai 2025 um 19:53 Uhr durch imported>Leyo (falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ketoi

Datei:Ketoj.jpg
NASA-Bild von Ketoi
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Kurilen
Geographische Lage 47° 21′ N, 152° 29′ OKoordinaten: 47° 21′ N, 152° 29′ O
 {{#coordinates:47,35|152,475|primary
dim=12000 globe= name=Ketoi region=RU-SAK type=isle
  }}
Länge 12 km
Fläche 73 km²
Höchste Erhebung Ketoi
1172 m
Einwohner unbewohnt

Ketoi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ketoi-tō) ist eine unbewohnte Vulkaninsel im zentralen Bereich der Kurilen, etwa 19 Kilometer nordwestlich der Insel Simuschir gelegen. Die Insel gehört administrativ zur russischen Oblast Sachalin. Die Insel ist annähernd rund mit einem Durchmesser von etwa 12 Kilometer sowie einer Fläche von 73 km².

Der Nordosten Ketois ist der Rand einer im Pleistozän entstandenen Caldera mit einem Durchmesser von 5 Kilometern. Höchster Punkt der Insel mit 1172 Meter über dem Meer ist ein Schichtvulkan im Nordwesten, der von einer Horst-Graben-Struktur durchschnitten wird. Die Inselmitte wird von einem 1,5 Kilometer durchmessenden Explosionskrater eingenommen, in dem sich ein Süßwassersee gebildet hat.

Alle Ausbrüche in historischer Zeit nahmen ihren Ausgang vom 990 Meter<ref>Sakhalin Volcanic Eruption Response Team (SVERT): Active volcanoes of the Kurile Islands – a quick reference. (englisch, pdf, 245 kB, abgerufen am 25. März 2013).</ref> hohen Pallas Peak, einem aus Andesit aufgebauten Kegel, in dessen 550 Meter durchmessenden Krater ein türkisfarbener See liegt. Ein fünf Kilometer langer Lavastrom des Pallas Peak erreichte die Küste im Südosten der Insel. Ausbrüche sind aus den Jahren 1843 bis 1846, 1924 und 1960 bekannt. 1981 wurden sehr aktive Fumarolen beobachtet.

Weblinks

Commons: Ketoi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />