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Ottenau

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Ottenau
Stadt Gaggenau
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4881)&title=Ottenau 48° 48′ N, 8° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4881) 48° 47′ 39″ N, 8° 20′ 14″ O
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Einwohner: 4881<ref>Stadtinformation der Stadt Gaggenau. Ausgabe 2017. S. 14.</ref>
Eingemeindung: 1. April 1935
Postleitzahl: 76571
Vorwahl: 07225
Lage von Ottenau in Baden-Württemberg
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Ottenau ist ein Stadtteil von Gaggenau im baden-württembergischen Landkreis Rastatt.

Lage und Verkehrsanbindung

Ottenau liegt zu beiden Seiten der Murg im Nordschwarzwald, direkt südlich anschließend an die Kernstadt Gaggenau und das Mercedes-Benz-Werk Gaggenau, den größten Industriebetrieb im Schwarzwald. Die B 462 verläuft als Umgehungsstraße am westlichen und südlichen Ortsrand. Die Murgtalbahn durchquert den Ortsteil rechts der Murg und hat hier einen Haltepunkt.

Geschichte

Ottenau wurde 1243 erstmals erwähnt und war im Mittelalter gräflich-ebersteinischer Gerichtsort.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadt Gaggenau: Chronik. (Memento vom 25. Februar 2007 im Internet Archive) Abgerufen am 10. November 2015.</ref> 1894 gründete Theodor Bergmann auf Ottenauer Gemarkung die Bergmann-Industriewerke, den Vorläufer des heutigen Mercedes-Benz-Werks. Der einst selbständige Ort wurde am 1. April 1935 nach Gaggenau eingemeindet.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Wappen

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Gold, vorne ein silbernes Rebmesser, hinten zwei schräggekreuzte, schwarze Floßhaken.“

Kulturleben

Das Programmkino Merkur-Film-Center in Ottenau ist das einzige verbliebene Kino Gaggenaus. Zum gesellschaftlichen Leben in Ottenau tragen ein Sportverein, ein Musikverein, verschiedene Holzmaskengruppen und der OCC (Ottenauer Carnevals Club) bei. Auch gibt es eine Ortsgruppe des DRK und der DLRG, die katholische und evangelische Kirchengemeinden bieten verschiedenste Angebote an.

Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Pfarrkirche St. Jodocus (St. Jodok), 1904–1906 von Johannes Schroth erbaut.<ref name="kuk">Clemens Kieser, Karlfriedrich Ohr, Wolfgang Stopfel, Martin Walter: Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden. Konrad-Theiss Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1599-5, S. 192.</ref> Der Hochaltar von 1906 und der Marienaltar von 1917 stammen aus der Kunstwerkstätte der Gebrüder Moroder.<ref>Werner Scheurer: Die Altäre der Offenburger Altarbauer Moroder. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 147–182, hier: S. 175.</ref>

Sohn des Ortes

Weblinks

Commons: Ottenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ottenau auf der Website der Stadt Gaggenau

Einzelnachweise

<references />

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