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Calciumstearat

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Strukturformel
Strukturformel von Calciumstearat
Allgemeines
Name Calciumstearat
Andere Namen
Summenformel C36H70CaO4
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser brennbarer Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 216-472-8
ECHA-InfoCard 100.014.976
PubChem 15324
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 607,04 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,12 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

140–160 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

435 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser (2,2 mg·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten

>10.000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Calciumstearat ist das Calciumsalz der Stearinsäure und gehört zu den Kalkseifen. Technisches Calciumstearat enthält neben Calciumstearat in der Regel auch andere Calciumsalze von höheren Fettsäuren, zum Beispiel Calciumpalmitat.<ref name="Hager" />

Gewinnung und Darstellung

Technisches Calciumstearat wird durch Reaktion von Calciumchlorid mit dem Natriumsalz der Stearinsäure (meist verunreinigt mit dem Natriumsalz der Palmitinsäure) und anschließendes Auswaschen von Natriumchlorid gewonnen.<ref name="Hager">Hermann Hager, Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis, ISBN 3-540-60330-1.</ref>

Verwendung

Calciumstearat wird zur Herstellung sogenannter non-tox Stabilisatoren von Kunststoffen, bevorzugt in Verbindung mit Zinkstearat, aber auch Bariumstearat oder Magnesiumstearat verwendet.<ref>prochem.ch: @1@2Vorlage:Toter Link/www.prochem.chKunststoff (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )</ref> Weiterhin dient es als Gleitmittel in pharmazeutischen Produkten<ref name="Hansjürgen Saechtling">Hansjürgen Saechtling: Saechtling Kunststoff Taschenbuch. Carl Hanser Verlag GmbH Co KG, 2013, ISBN 978-3-446-43729-6, S. 725 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="F. v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, A. W. Frahm, E. Hackenthal">F. v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, A. W. Frahm, E. Hackenthal: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis Stoffe A-D. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-57995-0, S. 640 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und als Schmierstoff (Staufferfett) in der Papier- und Metall-verarbeitenden Industrie, als Hydrophobierungsmittel für Baustoffe sowie in der Sandaufbereitung.

Einzelnachweise

<references />