Canadian Rocky Mountain Parks
| National- und Provinzialparks in den kanadischen Rocky Mountains | |
|---|---|
| UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg
| |
| Landschaft im Banff-Nationalpark | |
| Vertragsstaat(en): | Kanada |
| Typ: | Natur |
| Kriterien: | (vii)(viii)
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| Fläche: | 2.360.000 ha |
| Referenz-Nr.: | 304bis
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| UNESCO-Region: | Europa und Nordamerika |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 1984 (Sitzung 8)
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| Erweiterung: | 1990 |
Die Canadian Rocky Mountain Parks (deutsch: National- und Provinzialparks in den kanadischen Rocky Mountains) sind eine Gruppe von vier Nationalparks und drei Provinzialparks im Süden der kanadischen Rocky Mountains, die gemeinsam seit 1984 als UNESCO-Welterbe gelistet sind. Die Aufnahme erfolgte aufgrund ihrer außergewöhnlichen geologischen Formationen, ihrer vielfältigen Ökosysteme sowie ihrer Bedeutung für die Erhaltung seltener Tier- und Pflanzenarten. Das Schutzgebiet wurde 1990 erweitert und umfasst heute eine Fläche von 2.360.000 Hektar.<ref name=":0">Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).</ref>
Beschreibung und Bedeutung
Das Welterbegebiet erstreckt sich über die Provinzen Alberta und British Columbia und zeichnet sich durch eine beeindruckende Gebirgslandschaft mit zahlreichen Gipfeln, Tälern, Gletschern, Wasserfällen, Seen und heißen Quellen aus. Besonders hervorzuheben ist der Burgess-Schiefer im Yoho-Nationalpark, eine weltweit bedeutende Fossillagerstätte aus dem Kambrium.<ref name=":0" />
Die Parks erfüllen die UNESCO-Kriterien (vii) – außergewöhnliche Naturschönheit – und (viii) – bedeutende geologische Prozesse und Formationen.<ref name=":0" />
Bestandteile des Welterbes
Nationalparks
Zum Welterbe gehören folgende Nationalparks:
Provinzialparks
Drei Provinzialparks in British Columbia sind ebenfalls Teil des Welterbes:
Landschaft und Gewässer
Die Region ist geprägt von einer Vielzahl markanter Berge, tief eingeschnittener Schluchten, imposanter Wasserfälle, klarer Seen und ausgedehnter Gletscher. Zu den bedeutendsten Flüssen, die hier entspringen oder das Gebiet durchqueren, zählen:
Flora, Fauna und Schutz
Die Parks bieten Lebensraum für zahlreiche seltene und gefährdete Tierarten, wie zum Beispiel Waldkaribus und Vielfraße.<ref>Protecting species. In: parks.canada.ca. Government of Canada Parks Canada Agency, 26. Februar 2025, abgerufen am 13. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch die Pflanzenwelt ist außergewöhnlich vielfältig.<ref>Canadian Rocky Mountain Parks. In: world-heritage-datasheets.unep-wcmc.org. UNEP-WCMC, 22. Mai 2017, abgerufen am 13. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Schutz der Natur steht im Mittelpunkt des Parkmanagements, wobei Herausforderungen wie der zunehmende Tourismus und der Klimawandel besondere Aufmerksamkeit erfordern.<ref>2022 Annual Report – Jasper National Park. In: parks.canada.ca. Parks Canada, 24. April 2023, abgerufen am 13. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
Einzelnachweise
<references />
Kulturerbe:
Historische Nationalstätte L’Anse aux Meadows (1978) |
SGaang Gwaii (1981) |
Head-Smashed-In Buffalo Jump (1981) |
Altstadt von Québec (1985) |
Altstadt von Lunenburg (1995) |
Rideau Canal (2007) |
Kulturlandschaft Grand Pré (2012) |
Red Bay (2013) |
Writing-on-Stone/Áísínai’pi (2019) |
Tr’ondëk-Klondike (2023)
Naturerbe:
Nahanni-Nationalpark (1978) |
Dinosaur Provincial Park (1979) |
Kluane-Nationalpark und Tatshenshini-Alsek Provincial Park (als Teil des Parksystems Kluane / Wrangell-St. Elias / Glacier Bay / Tatshenshini-Alsek) (1979) |
Wood-Buffalo-Nationalpark (1983) |
Canadian Rocky Mountain Parks (1984) |
Gros-Morne-Nationalpark (1987) |
Waterton-Lakes-Nationalpark (als Teil des Waterton-Glacier International Peace Park (1995) |
Paläontologischer Park Miguasha (1999) |
Joggins Fossil Cliffs (2008) |
Mistaken Point (2016)
Kultur-/Naturerbe:
Pimachiowin Aki (2018)