Oberriedenberg
Oberriedenberg war eine Gemeinde im Landkreis Bad Brückenau (Unterfranken, Bayern) und ist eine Gemarkung im Landkreis Bad Kissingen.
Gemarkung
Die Gemarkung Oberriedenberg hat eine Fläche von 11,208 km². Sie ist in 2547 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 4400,37 m² haben.<ref>Gemarkung Oberriedenberg (090164). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref> In ihr liegen die Gemeindeteile Neufriedrichsthal und Riedenberg (zum Teil).<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref>
Gemeinde
Ursprünglich wurde nicht zwischen Ober- und Unterriedenberg unterschieden. Es gab nur den Ort Riedenberg. Dieser lag im Fraischbezirk des würzburgischen Amtes Aschach.<ref>G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 154.</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 521.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Oberriedenberg, zu der Neufriedrichsthal gehörte. Sie unterstand ursprünglich in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bischofsheim, wurde dann am 30. September 1819 dem Landgericht Brückenau überwiesen. 1830 bestand der Ort aus 72 Wohnhäusern mit 478 Einwohnern, die allesamt katholisch waren. Im Ort gab es eine Filialkirche, eine Schule, eine Mahlmühle und eine Mineralquelle.<ref>A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 130. Durch einen Druckfehler mit S. 126 bezeichnet.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. April 1971 in die neu gebildete Gemeinde Riedenberg eingegliedert.<ref> </ref><ref>Riedenberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref>
Bodendenkmäler
In der Gemarkung Oberriedenberg gibt es zwei Bodendenkmäler:
- mittelalterliche Glashütte
- untertägige Teile der im Kern frühneuzeitlichen katholischen Kirche St. Martin
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Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Riedenberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 521 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Unter-Mainkreis 1830
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Oberriedenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Koordinaten: 50° 19′ 25″ N, 9° 53′ 22″ O
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