Andreas Dittmer
| Andreas Dittmer Vorlage:SportPicto | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Nation | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 16. April 1972 (54 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Neustrelitz, Datei:Flag of East Germany.svg DDR | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Sparkassenbetriebswirt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Kanurennsport | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bootsklasse | Canadier (C1, C2, C4) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | SC Neubrandenburg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Jürgen Lickfett | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 21. Juni 2022 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Andreas Dittmer (* 16. April 1972 in Neustrelitz<ref>Dittmer Andreas. Deutscher Kanu-Verband, 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Dezember 2017; abgerufen am 14. September 2019 (Originalwebseite nicht mehr verfügbar).</ref>, DDR) ist ein ehemaliger deutscher Kanute, mehrfacher Weltmeister und dreifacher Olympiasieger, der nach seiner Laufbahn als Aktiver als Trainer tätig ist.
Werdegang
Dittmer startete im Kanurennsport und zählte seit 1991 zur Weltspitze. Er wurde zwischen 1994 und 2008 im Einer- und Zweier-Canadier insgesamt achtmal Weltmeister. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gewann er im Zweier-Canadier über 1000 m mit Gunar Kirchbach seine erste olympische Goldmedaille. Anschließend konzentrierte Dittmer sich ausschließlich auf die Einer-Wettbewerbe und gewann über 1000 m bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney auch im Einer die Goldmedaille. Auf der Sprintstrecke über 500 m konnte er in Sydney zusätzlich noch die Bronzemedaille gewinnen.
2003 wurde er im US-amerikanischen Gainesville Doppelweltmeister im Einer-Canadier über 500 und 1000 m. Dies machte ihn natürlich zum Top-Favoriten auch für die Olympischen Spiele 2004 in Athen. In seiner Paradedisziplin über 1000 m konnte er zunächst jedoch nur die Silbermedaille gewinnen. Er unterlag im Finallauf dem Spanier David Cal mit einem Abstand von vier Zehntel. Doch einen Tag später wurde Dittmer zum dritten Mal Olympiasieger, als er die 500-m-Sprintstrecke gewann und David Cal als Zweiten hinter sich ließ.
Die Erfolge in Zahlen:
- viermalige Teilnahme an Olympischen Spielen
- dreifacher Olympiasieger 1996, 2000, 2004, 1 × Silber, 1 × Bronze
- achtfacher Weltmeister: 1994, 1997, 2001, 2002, 2 × 2003 und 2 × 2005
- Mit 30 WM-Medaillen und 46 Deutschen Meistertiteln ist er der erfolgreichste Canadier-Fahrer aller Zeiten
- 2018 wurde er kanadischer Meister im C15 (Warcanoe) über die 1000-m-Strecke<ref>2018 Canadian Sprint Canoe Kayak Championships. (PDF; 3,3 MB) August 28 – September 1 • Sherbrooke, QC – Official Results. Canoe Kayak Canada, 2018, abgerufen am 17. September 2019.</ref>
Privates
Andreas Dittmer ist Bankkaufmann und Sparkassenbetriebswirt und startete für den SC Neubrandenburg. Seit 2004 ist er Ehrenbürger der Stadt Neubrandenburg. Außerdem engagiert er sich seit vielen Jahren für die Nachwuchsförderung. So hat er im Jahr 2006 ein Jugendcamp im Bundesleistungszentrum Kienbaum (bei Berlin) und 2007 im italienischen Sabaudia organisiert und durchgeführt.
Andreas Dittmer beendete seine aktive Laufbahn 2008 und arbeitete bis 2018 für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband.<ref>Morgens Sparkasse, abends Olympia. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Dezember 2017; abgerufen am 17. September 2019 (Originalwebseite nicht mehr verfügbar).</ref> Von März 2018 bis September 2020 war er als Nationaltrainer für den Kanadischen Kanuverband (CKC) tätig.<ref>Andreas Dittmer startet Trainerlaufbahn in Kanada. Abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref> Er war von Oktober 2020 ein Jahr lang Bundestrainer für die Disziplingruppe „Canadier Herren“ beim Deutschen Kanuverband (DKV).<ref>Andreas Dittmer wird neuer Bundestrainer im Deutschen Kanu-Verband. Abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref> Im Oktober 2021 gab er seine Rückkehr nach Kanada bekannt, wo er seit Januar 2022 wieder als Nationaltrainer tätig ist.<ref>Bundestrainer Andreas Dittmer geht zurück nach Kanada. In: Nordkurier. 19. Oktober 2021, abgerufen am 21. Oktober 2021.</ref>
Bei den Olympischen Spielen 2012 war er als Botschafter der Kampagne „MV tut gut.“ seines Heimatlandes Mecklenburg-Vorpommern in London und hielt seine Eindrücke in einem Online-Tagebuch fest.<ref>Andreas Dittmer: Online-Tagebuch. Andreas Dittmer, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2013; abgerufen am 17. September 2019 (Originalwebseite nicht mehr verfügbar).</ref>
2008 nahm er mit einer internationalen Crew am Molokai Hoe Outrigger Rennen teil.<ref>Dittmer auf Rang 21 beim Molokai Hoe-Outrigger-Rennen. Abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref> Die Ostseeüberquerung von Bornholm nach Rügen im Outrigger bescherte ihm im Jahr 2014 einen Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde.<ref>Weltrekord : Nonstop von Bornholm nach Rügen. svz.de, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref>
Dittmers jüngere Schwester Anja (* 1975) war eine der erfolgreichsten deutschen Triathletinnen.
Auszeichnungen
- 1996, 2001, 2005: Silbernes Lorbeerblatt
- 2000: Pierre de Coubertin-Preis vom Internationalen Komitee für Fair Play
- 2001: Champion des Jahres
- 2004: Bambi Kategorie Sport mit dem Kanurennsport-Olympiateam für die Erfolge bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen
- 2005: Sportler des Jahres; Sparkassen-Sonderpreis Vorbilder im Sport
- 2018: Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports
- 2020: Aufnahme in den Walk of Sport der Stadt Neubrandenburg<ref>Stadt Neubrandenburg: Walk of Sport. Abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref>
Literatur
- Dittmer, Andreas. In: Wer war wer in der DDR? 5. Auflage. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4, S. Vorlage:VonBis (bundesstiftung-aufarbeitung.de).
Weblinks
- Literatur über Andreas Dittmer in der Landesbibliographie MV
- Vorlage:Olympedia
- Offizielle Website
- Porträt, Daten und Biografie von Andreas Dittmer in der Hall of Fame des deutschen Sports
- Porträt auf der DKV-Seite
Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Navigationsleiste Olympiasieger Kanurennsport Canadier-Einer 500 mVorlage:Klappleiste/Anfang
1936: Frank Amyot | 1948: Josef Holeček | 1952: Josef Holeček | 1956: Leon Rotman | 1960: János Parti | 1964: Jürgen Eschert | 1968: Tibor Tatai | 1972: Ivan Patzaichin | 1976: Matija Ljubek | 1980: Ljubomir Ljubenow | 1984: Ulrich Eicke | 1988: Ivans Klementjevs | 1992: Nikolaj Buchalow | 1996: Martin Doktor | 2000: Andreas Dittmer | 2004: David Cal | 2008: Attila Vajda | 2012: Sebastian Brendel | 2016: Sebastian Brendel | 2020: Isaquias Queiroz | 2024: Martin Fuksa
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1936: Vladimír Syrovátka / Jan Brzák-Felix | 1948: Jan Brzák-Felix / Bohumil Kudrna | 1952: Peder Rasch / Finn Haunstoft | 1956: Alexe Dumitru / Simion Ismailciuc | 1960: Leanid Hejschtar / Serhij Makarenko | 1964: Andrij Chimitsch / Stepan Oschtschepkow | 1968: Ivan Patzaichin / Serghei Covaliov | 1972: Vladislovas Česiūnas / Juri Lobanow | 1976: Serhij Petrenko / Alexander Winogradow | 1980: Ivan Patzaichin / Toma Simionov | 1984: Ivan Patzaichin / Toma Simionov | 1988: Victor Reneischi / Nicolae Juravschi | 1992: Ulrich Papke / Ingo Spelly | 1996: Gunar Kirchbach / Andreas Dittmer | 2000: Mitică Pricop / Florin Popescu | 2004: Christian Gille / Tomasz Wylenzek | 2008: Andrej Bahdanowitsch / Aljaksandr Bahdanowitsch | 2012: Peter Kretschmer / Kurt Kuschela | 2016: Sebastian Brendel / Jan Vandrey | 2020: Serguey Torres / Fernando Jorge
| Personendaten | |
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| NAME | Dittmer, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kanute |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1972 |
| GEBURTSORT | Neustrelitz, DDR |
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- Olympiateilnehmer (Deutschland)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1996
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2000
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008
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- Ehrenbürger im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
- Person (Deutscher Olympischer Sportbund)
- Sportler (Neubrandenburg)
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- Geboren 1972
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