Gisel (Russland)
Dorf
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Gisel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf (selo) in der Republik Nordossetien-Alanien in Russland mit 7814 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />
Geographie
Der Ort liegt am Nordrand des Großen Kaukasus etwa zehn Kilometer westlich der Republikshauptstadt Wladikawkas. Er gehört zum Rajon Prigorodny.
Geschichte
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Gisel im Dezember 1942 von deutschen Truppen der Heeresgruppe A bzw. der 1. Panzerarmee besetzt, die jedoch hier ihren weiteren Vormarsch Richtung Wladikawkas und Grosny aufgrund des starken Widerstandes der sowjetischen Truppen beenden mussten. Gisel bzw. Wladikawkas (damals Ordschonikidse) kann also als der südöstlichste Punkt angesehen werden, bis zu dem die Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs auf sowjetischem Territorium vordrang.<ref>Kriegstagebuch des OKW, Hrsg. Percy Ernst Schramm, München 2005, Band 4.1, 2. Halbjahr 1942, S. 842 ff.</ref>
Gisel ist seit dem Unabhängigkeitskrieg Südossetiens gegen Georgien 1992 Standort eines großen, von der UNHCR betreuten Flüchtlingslagers.<ref>Bericht über das Flüchtlingslager auf der Homepage der UNHCR 2005 (englisch).</ref>
Der Ort wurde 2002 von den Auswirkungen einer großen Schlammlawine betroffen, die von den Nordhängen des Kaukasus herabstürzte. Sie forderte mindestens 150 Todesopfer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rescue workers renew avalanche search ( vom 10. April 2009 im Internet Archive) Bericht über die Lawine (englisch); Bericht der BBC online über die Lawine.</ref>
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1959 | 5645 |
| 1979 | 5899 |
| 2002 | 7129 |
| 2010 | 7814 |
Anmerkung: Volkszählungsdaten
Söhne und Töchter des Ortes
- Arsen Kozojew (1872–1944), Schriftsteller
Einzelnachweise
<references />