Zum Inhalt springen

Falkonera

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Mai 2025 um 12:44 Uhr durch imported>Snoopy1964 (Archivlinks überprüft).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Falkonera (Φαλκονέρα)

Gewässer Ägäisches Meer
Geographische Lage 36° 50′ 34″ N, 23° 53′ 13″ OKoordinaten: 36° 50′ 34″ N, 23° 53′ 13″ O
 {{#coordinates:36,8427|23,887|primary
dim=2200 globe= name=Falkonera (Φαλκονέρα) region=GR type=isle
  }}
Länge 2,2 km
Breite 800 m
Fläche 1,29 km²
Einwohner unbewohnt

Die unbewohnte griechische Insel Falkonera ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (f. sg.)) seltener auch Gerakunia (Γερακούνια) mit einer Fläche von 1,29 km²<ref>The food of Podarcis milensis and Podarcis erhardii in the insular ecosystems of the Aegean (PDF)</ref> gehört administrativ zur Gemeinde Spetses im attischen Regionalbezirk Inseln.

Lage

Falkonera liegt im Myrtoischen Meer. Die nächstgelegenen Inseln sind Andimilos 30 km östlich, Velopoula 38 km nordwestlich und Milos 42 km östlich. Spetses liegt 78 km nordwestlich und die Peloponnes 70 km westlich.

Die Schifffahrtsroute von Piräus nach Kreta verläuft in unmittelbarer Nähe der Insel. Am 8. Dezember 1966 ging die Iraklion zwischen Falkonera und Andimilos unter, und 241 Menschen ertranken.<ref>sansimera.gr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Το ναυάγιο του «Ηράκλειον» (Memento vom 10. Februar 2008 im Internet Archive) (griechisch)</ref>

Natur

Das Landschaftsbild der Felseninsel vulkanischen Ursprungs wird neben einer Hartlaubvegetation auch von Phrygana mit Ginster und Thymian sowie der dominanten Dornigen Bibernelle (Sarcopoterium spinosum) bestimmt.

Fauna

Außer Ägäischen Nacktfingern (Mesodactylus kotschyi) existiert auf Falkonera die Unterart Podarcis milensis gerakuniae der Milos-Mauereidechse.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] IUCN Red List: Podarcis milensis]</ref>

Jährlich wird Falkonera von Eleonorenfalken als Brutgebiet aufgesucht.

Naturschutz

Zusammen mit anderen unbewohnten Felseninseln bildet Velopoula in der südlichen Ägäis das Natura 2000 Gebiet GR 4210011 Vrachonisia Egeou: Velopoula, Falkonera, Ananes, Christiana, Pachia, Fteno, Makra, Astakidonisia, Syrna Gyro Nisia (Βραχονήσια Νοτίου Αιγαίου: Βελοπούλα, Φαλκονέρα, Ανάνες, Χριστιανά, Παχειά, Φτενό, Μακρά, Αστακιδονήσια, Σύρνα-Γύρω νησιά)<ref>minenv.gr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Βραχονήσια Νοτίου Αιγαίου (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive) (griechisch)</ref> und ist zudem als Important Bird Area GR128 Falkonera Islet eingestuft.<ref>IBA GR 128 Falkonera Islet (englisch)</ref>

Weblinks

Commons: Falkonera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />