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Elkershausen

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Elkershausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Friedland im niedersächsischen Landkreis Göttingen.

Datei:Elkershausen.jpg
Blick von Westen auf Elkershausen und das Leinetal

Beschreibung

Der Ort liegt im westlichen Bereich der Gemeinde, 1,5 km nordwestlich vom Ortskern Friedland entfernt. 165 Einwohner (Stand 31. Dezember 2023)<ref>Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2024. (PDF; 16,7 MB) Landkreis Göttingen, S. 30, abgerufen am 18. März 2025.</ref> leben auf einer Fläche von 3,53 km².

In den 1960er und 1970er Jahren hat Elkershausen mehrmals beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ gewonnen.

Die Autobahn A 38 verläuft westlich in 200 Meter Entfernung.

An Vereinen gibt es die Angelvereinigung Elkershausen, die Feuerwehrkameradschaft Elkershausen e.V., die Freiwillige Feuerwehr Elkershausen, den Heimatverein Elkershausen e.V., den Kegelclub „Die wilden Kugeln“ und den Schützenverein Elkershausen.<ref>friedland.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Elkershausen – Vereine (Memento vom 6. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref>

Geschichte

Die früheste Erwähnung des Ortes findet sich im Jahre 1100 unter dem Namen Elkerishuson.<ref name="Archiv_Wissmann">Karl von Mengershausen u. Ludolph Heinrich Wissmann: Erleichterung des Verständnisses urkundlicher Nachrichten über das Fürstenthum Göttingen. In: Burchhard Christian von Spilcker (Hrsg.): Vaterländisches Archiv für hannoverisch-braunschweigische Geschichte. Nr. 1, 1833, S. 90–93.</ref> Knapp 40 Jahre später firmierte der Ort unter Haldrickhusen,<ref>Ludwig Schrader: Die ältern Dynastenstämme zwischen Leine, Weser und Diemel. Diederichsche Buchhandlung, Göttingen 1832, S. 204.</ref> als an dieser Stelle Güter an das Kloster Bursfelde geschenkt wurden. Ab dem späten 12. Jahrhundert bildete sich schließlich allmählich der heutige Ortsname heraus. Im östlichen Ende des Dorfes fanden sich ein mit tiefen Wällen umgebener Platz, der auch auf dem Walle genannt wurde. Da man dort einige Mauerstücke fand, lässt sich vermuten, dass an dieser Stelle einst eine Kemenate stand. Nachrichten über eine mögliche Burg fehlen, jedoch existierte früher im Ort die adlige Familie von Elkershausen, sodass dieses Haus als ihr Hauptsitz anzunehmen ist.<ref name="Archiv_Wissmann" />

Am 1. Januar 1973 wurde Elkershausen in die Gemeinde Friedland eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 208.</ref>

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat setzt sich aus fünf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.<ref name="Friedland">Elkershausen auf der Internetseite der Gemeinde Friedland, abgerufen am 18. Mai 2020.</ref>

(Stand: Kommunalwahl am 12. September 2021<ref name="kdo.de">Ortsratswahl 12.09.2021 - Gemeinde Friedland - Elkershausen. In: kdo.de. 12. September 2021, abgerufen am 20. Dezember 2021.</ref>)

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist Karsten Koch.<ref name="Friedland" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ev. St.-Nikolaus-Kirche

Datei:StNicolaus Elkershausen.jpg
Ev.-luth. Kirche St. Nikolaus

Die heutige, dreiachsige Bruchsteinsaalkirche wurde im Jahr 1837 gebaut, nachdem ihr Vorgängerbau zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgebrochen worden war. Sie besitzt eine Länge von knapp 12 m und eine Breite von etwa 7,5 m. Daneben besitzt sie eine gewölbte Bretterdecke und einen Dachreiter am westlichen Ende,<ref>Mithoff: Lutherische und reformirte Kirchen und Capellen im Fürstenthum Göttingen. In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen. Band 6, 1862, S. 391.</ref> der Altarraum ist am Außenbau nicht abgesetzt. Die Eckquader und die Umfassungen der großen Rundbogenfenster sind in Werkstein gearbeitet. Die Kirche steht auf einem leicht erhöhten, baumbepflanzten Platz neben dem Tie.<ref name="Denkmaltopographie">Peter Ferdinand Lufen: Landkreis Göttingen, Teil 2. Altkreis Duderstadt mit den Gemeinden Friedland und Gleichen und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen (= Christiane Segers-Glocke [Hrsg.]: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. Band 5.3). CW Niemeyer, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8257-3, S. 220–222.</ref> Die Orgel besitzt ein Manual und ein Pedal. Sie wurde 1907 durch P. Furtwängler & Hammer für die Kirche in Todtenhausen erbaut, 1918 nach Elkershausen versetzt und 1984 erneuert.

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Commons: Elkershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 51° 25′ 26,6″ N, 9° 53′ 26,8″ O

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