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Halim Hosny

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Halim Hosny (* 1958 in Wiesbaden<ref name=":0">Halim Hosny - ZDFmediathek. In: zdf.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Dezember 2016; abgerufen am 3. Dezember 2016.</ref>) ist ein deutscher Journalist.

Werdegang

Hosny ging zwischen 1981 und 1988 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz einem Studium der Politikwissenschaften, Publizistik und Ethnologie nach, das er als Magister abschloss. Bereits während des Studiums begann er für das ZDF zu berichten, zunächst aus dem Landesstudio Hessen, dann ab 1989 aus den neuen Bundesländern.<ref name=":0" />

Von 1993 an war er als Kriegs- und Krisenberichterstatter für das ZDF eingesetzt. Für die Redaktion Heute-journal berichtete er zwischen 1993 und 1995 aus den Konfliktgebieten in Bosnien und Herzegowina und Kroatien. Später war er als Mitglied des von ihm mit gegründeten Reporterpools der Chefredaktion des ZDF in Bosnien und Herzegowina, Albanien, Libanon, Irak, Israel, Ägypten, Türkei, Ungarn, Rumänien, Namibia, Ruanda, Kongo und Nordirland. Studiovertretungen führten ihn nach Tel Aviv, Kairo und London.

Zwischen 1999 und 2007 gehörte Hosny der Hauptredaktion Außenpolitik an. Neben seiner Tätigkeit als Reporter arbeitete er als Redakteur und Chef vom Dienst für die Sendung auslandsjournal. Während dieser Zeit entstanden Reportagen wie Massaker im Wüstensand (über Spuren des Schreckens im Irak), Im Reich der Tausend Prinzen (Begleitung einer Pilgergruppe nach Medina und Mekka), Nur weg hier! und Das wird schon klappen (zwei Filme über deutsche Auswanderer).

Im Januar 2008 wurde er zum Leiter der ZDF-Korrespondentenstelle in Istanbul bestellt.<ref name=":0" /> Das Berichtsgebiet von Halim Hosny umfasst die Türkei, den Iran und Afghanistan. Er war bis zum 31. Dezember 2011 Leiter der ZDF-Korrespondentenstelle in Istanbul. Sein Nachfolger wurde ab Januar 2012 Luc Walpot.<ref>ZDF Jahrbuch 2011. In: www.zdf-jahrbuch.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Januar 2021; abgerufen am 25. Januar 2021.</ref> Hosny wechselte in die Hauptredaktion „Politik und Zeitgeschehen“.<ref>Melanie Melzer: Matthias Fornoff wird Chef der "heute"-Redaktion. In: kress.de. 30. September 2011, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Bis Juni 2023 arbeitete Hosny als Autor und Redakteur in der ZDF-Redaktion „Dokumentation“.<ref>Halim Hosny. Berufsprofil bei LinkedIn. Abgerufen am 28. September 2025.</ref> Als Co-Autor wirkte er unter anderem an den ZDF-Dokumentationen Der Fluchhafen Berlin. Deutschlands peinlichste Baustelle (2012)<ref>Gerold Büchner: Deutschlands peinlichste Baustelle. In: fr.de. 17. Januar 2019, abgerufen am 8. November 2025.</ref>, Eingeschweißt und abgepackt: Wie sicher ist unser Essen? (2013)<ref>ZDFzoom Folge 71: Eingeschweißt und abgepackt: Wie sicher ist unser Essen? In: fernsehserien.de. 27. Februar 2013, abgerufen am 8. November 2025.</ref>, Schmutzige Schifffahrt. Billiger Transport auf Kosten der Gesundheit (2014)<ref>ZDFzoom Folge 113: Schmutzige Schifffahrt – Billiger Transport auf Kosten der Gesundheit. In: fernsehserien.de. 14. Mai 2014, abgerufen am 8. November 2025.</ref>, Dreckiges Gold – Die glänzenden Geschäfte mit dem edlen Metall (2015), Die Neue Rechte – National, patriotisch, gefährlich? (2016)<ref>ZDFzoom Folge 199: Die Neue Rechte – National, patriotisch, gefährlich? In: fernsehserien.de. 2. Mai 2017, abgerufen am 8. November 2025.</ref> und Ich bin deutsch (2022).<ref>Halim Hosny - Serien, Sendungen auf TV Wunschliste. Abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Seit Juli 2023 ist Hosny als freier Filmemacher tätig. Zu seinen Arbeiten zählt die SR-Dokumentation Deutschland stahlhart – Ost und west im Umbruch vereint?, an der er als Co-Autor gemeinsam mit Kersten Schüßler tätig war.<ref>Halim Hosny / Kersten Schüssler: Deutschland stahlhart. SR, abgerufen am 28. September 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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