Kratos
Kratos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen. C. H. Beck, München 1990, ISBN 3-423-01345-1, S. 33–34.</ref>) ist in der griechischen Mythologie die Personifikation der Macht und rohen Gewalt. Bei Hyginus wird er mit lateinischem Namen Potestas genannt.<ref>Hyginus, Fabulae Praefatio</ref>
Er ist ein Sohn des Pallas und der Styx. Seine Geschwister sind Zelos („Eifer“), Bia („Gewalt“) und Nike („Sieg“).<ref>Hesiod, Theogonie 383</ref>
Wie seine Geschwister ist er ständiger Begleiter des Zeus, mit ihrem Vater Pallas kämpfen sie in der Titanomachie gegen die Titanen.<ref>Hesiod, Theogonie 385; Bibliotheke des Apollodor 1,2,4</ref> Gemeinsam mit Bia wird er damit beauftragt, Prometheus an den Kaukasus zu schmieden, da Prometheus den Menschen das Feuer gebracht hatte.<ref>Aischylos, Der gefesselte Prometheus 1–62</ref>
Trivia
Die gleichnamigen ersten sieben Teile der Videospielreihe God of War zeigen eine phantastische Version der griechischen Antike, in der man Kratos als Protagonisten selbst steuert.
Literatur
- Erika Simon: Kratos und Bia. In: Würzburger Jahrbücher für die Altertumswissenschaft. Neue Folge, Band 1, 1975, S. 177–186.
- Erika Simon: Bia et Kratos. In: Lilly Kahil (Hrsg.): Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae. Band 3,1, Artemis & Winkler, Zürich/München 1986, S. 114 f.
- Wilhelm Drexler, Heinrich Wilhelm Stoll: Κράτος und Βία. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 1411 (Digitalisat).
- Julius Tambornino: Kratos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XI,2, Stuttgart 1922, Sp. 1660.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />