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Blankenstein (Wilsdruff)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Blankenstein
Stadt Wilsdruff
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(270)&title=Blankenstein 51° 2′ N, 13° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(270) 51° 2′ 20″ N, 13° 26′ 6″ O
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Höhe: 273 m
Fläche: 7,28 km²<ref name="Gindex">GemarkungB lankenstein, Stadt Wilsdruff. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 270 (28. Feb. 2017)<ref>Ortsteil Blankenstein. In: Webauftritt. Stadt Wilsdruff, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Helbigsdorf
Postleitzahl: 01723
Vorwahl: 035209
Datei:Locator map Blankenstein in Wilsdruff.png
Karte
Lage von Blankenstein in Wilsdruff
Datei:Blankenstein (Wilsdruff).jpg
Das Panorama von Blankenstein

Blankenstein ist ein Ortsteil der Ortschaft Helbigsdorf/Blankenstein der sächsischen Stadt Wilsdruff im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 332K kB) § 15. In: Webauftritt. Stadt Wilsdruff, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geographie

Geographische Lage

Im Westen Blankensteins liegt die Triebisch, im Norden verläuft die Bundesautobahn 4, nordwestlich befindet sich das Dreieck Nossen mit dem Beginn der Bundesautobahn 14. Blankenstein liegt in der Nähe des Tanneberger Lochs.

Nachbarorte

Tanneberg Limbach
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Neukirchen Steinbach Helbigsdorf

Geschichte

Datei:Neue sächsische Kirchengalerie – Die Ephorie Meissen 316a.jpg
Kirche um 1840

Blankenstein ist ein Waldhufendorf und wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Blankenstein. In: wilsdruff.de. Abgerufen am 14. Juli 2022.</ref> Ab 1547 gehörte es zum Erbamt Meißen und ab 1843 zum Amt Meißen. Die Grundherrschaft lag beim Rittergut Rothschönberg. Seit 1952 lag Blankenstein auf dem Gebiet des Kreises Freital (später Landkreis). Am 1. Januar 1974 wurde der Ort nach Helbigsdorf eingemeindet.<ref name=Metzler-Poeschel>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Diese Gemeinde wurde am 1. Dezember 1994 in Helbigsdorf-Blankenstein umbenannt.<ref name=Metzler-Poeschel/> Seit 1994 gehörte Blankenstein zum Landkreis Meißen. Am 1. Januar 1996 wurde der Ort nach Wilsdruff eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996</ref> 1998 wurden Wilsdruff und somit auch Helbigsdorf-Blankenstein in den Weißeritzkreis eingegliedert.<ref name="HOV">Blankenstein im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> 2008 kam Helbigsdorf-Blankenstein zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Jahr Einwohnerzahl<ref name="HOV"/>
1551 34 besessene Mann, 64 Inwohner
1764 34 besessene Mann, 11 Häusler
1834 400
1871 464
1890 440
1910 418
1925 417
1939 378
1946 561
1950 593
1964 401

Ortsnamenformen

Der Name des Ortes Blankenstein änderte sich geschichtlich wie folgt:<ref name="HOV"/>

  • 1233: Sifridus de Blankenstein
  • 1259: Johannes de Blankenwalde
  • 1283: Blankenstein
  • 1350: Blankinsteyn
  • 1445: Blangkenstein
  • 1875: Blankenstein (Plankenstein)

Sozio-Kultur

Datei:Schild des Ferienlagers in Blankenstein.jpg
Schild des Ferienlagers an der Krillemühle in Blankenstein

Zu DDR-Zeiten befand sich in der Ober- oder Krillemühle ein Ferienlager des Deutschen Bauernverlages.

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Blankenstein. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 62.

Weblinks

Commons: Blankenstein (Wilsdruff) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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