Runzhausen
Runzhausen Stadt Gladenbach
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|---|---|---|---|---|---|---|
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(635)&title=Runzhausen 50° 48′ N, 8° 34′ O
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| Höhe: | 313 (303–325) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,4 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 635 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohnerzahlen In: Webauftritt der Stadt Gladenbach, abgerufen im März 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 118 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 35075 | |||||
| Vorwahl: | 06462 | |||||
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Runzhausen (mundartlich Ronzhause) ist ein Dorf im Hessischen Hinterland und als solches ein Ortsteil der Stadtgemeinde Gladenbach im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Geographie
Der Ort liegt im Gladenbacher Bergland und damit im Naturpark Lahn-Dill-Bergland im Tal der Allna. Oberhalb des Ortes befindet sich die Quelle dieses Flusses. Der Hauptort Gladenbach liegt drei Kilometer südlich von Runzhausen. Im Ort treffen sich die Bundesstraße 453 und die Landesstraße 3288.
Geschichte
Ortsgeschichte
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Runzhausen erfolgte unter dem Namen Ramizhusen im Jahr 1334.<ref name="lagis" /> Um 1773 wurde der Abbau von Silber in Runzhausen genannt. Kupfer- und Nickel-Abbau erfolgte im 19. Jahrhundert.
Mitten im Ort steht die Evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1781 von Georg Blecher erbaut, der im Folgejahr auch die wenige Kilometer westsüdwestlich gelegene evangelische Kirche Allna errichtete. Die Kirchenglocke ist wesentlich älter und wird nach einer gotischen Minuskelinschrift auf das Jahr 1400 datiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kirche Runzhausen ( vom 6. April 2017 im Internet Archive) – Beschreibung der Kirche auf der Webseite der Kirchengemeinden RuBeRa (Runzhausen, Bellnhausen, Rachelshausen)</ref> Auf dem quadratischen Fachwerkbau sitzt ein allseitig abgewalmtes Dach, auf dem ein achtseitiger Dachreiter steht. Es ist neben den Kirchen in Seelbach und Frohnhausen eine von drei der nach ihrem Äußeren genannten „Kaffeemühlenkirchen“ im Landkreis.
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Runzhausen:
„Runzhausen (L. Bez. Gladenbach) evangel. Filialdorf; liegt an der Alnau, 3⁄4 St. von Gladenbach, hat 44 Häuser und 247 Einwohner, die evangelisch sind, und unter die wohlhabenderen des Bezirks gerechnet werden müssen.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
- Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Zum 1. April 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Runzhausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Stadt Gladenbach eingegliedert.<ref></ref> Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden und die Kernstadt Gladenbach wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 172 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Gladenmbach, abgerufen im Juli 2021.</ref>
Siedlung Spreth
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|name=Lage Siedlung Spreth
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Auf der heutigen Gemeindegemarkung von Runzhausen befand sich ab dem 17. Jahrhundert an der Straßenkreuzung der alten Bundesstraße 255 (heute Bundesstraße 453) von Gießen über Gladenbach nach Biedenkopf und der Straße von Runzhausen nach Bellnhausen die Siedlung Spreth. Sie ist im Zuge der Dorferweiterung durch moderne Bebauung mit Runzhausen zusammengewachsen. Heute ist die Siedlung am Straßennamen Am Spreth im Verlauf der Bundesstraße 453 am Ortsrand von Runzhausen erkennbar.<ref name="Spreth" />
Spreth war eine straßendorfartige Siedlung an beiden Straßenseiten der alten Bundesstraße 255. Sie bestand aus dem Einzelgehöft Neue Herberge, das vermutlich identisch ist mit dem 1649 genannten Haus am Weg. Im Jahr 1713 wurde das Anwesen geteilt und im Jahr 1830 waren 2 einzelne Höfe Bestandteil der Siedlung. Gemäß der Einwohnerstatistik sind danach weitere Wohnhäuser gebaut worden.<ref name="Spreth" />
Historische Namensformen waren<ref name="Spreth" />:
- zum Spreuth (1688)
- neu herberg (1703) und
- Spreth (1822).
Einwohnerstatistik<ref name="Spreth" />:
- 1885: 5 Wohnhäuser mit 21 Bewohner
- 1895: 44 Einwohner
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Runzhausen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Amt Blankenstein, Untergericht Gladenbach<ref name="Amt">
Die Zugehörigkeit des Amtes Blankenstein anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866. </ref>
- ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Blankenstein, Untergericht Gladenbach
- 1604–1648: strittig zwischen Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt (Hessenkrieg)
- ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Blankenstein
- ab 1627: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberfürstentum Hessen, Amt Blankenstein, Untergericht Gladenbach<ref name="PR" /><ref name="AB">Vorlage:BibOCLC</ref>
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Oberhessen, Amt Blankenstein, Land- und Rügengericht<ref name="Adr-LG-HD-1806" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Blankenstein
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Gladenbach<ref group="Anm.">Trennung von Justiz (Landgericht Gladenbach) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Biedenkopf
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Biedenkopf
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Biedenkopf
- ab 1867: Norddeutscher Bund<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs.</ref>, Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge des Deutschen Krieges.</ref> Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf (übergangsweise Hinterlandkreis)<ref name="AB" />
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf
- ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Dillenburg
- ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Nassau, Landkreis Biedenkopf
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Biedenkopf
- ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Biedenkopf, Stadt Gladenbach<ref group="Anm.">Am 1. April 1972 als Ortsbezirk zur Stadt Gladenbach.</ref>
- ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Stadt Gladenbach
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Stadt Gladenbach
Gerichte seit 1821
Die Rechtsprechung ging 1821 im Rahmen der Trennung von Justiz und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte über. Landgericht Gladenbach war daher von 1821 bis zur Abtretung an Preußen 1866 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht in Gladenbach. Für die Provinz Oberhessen wurde das Hofgericht Gießen als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.
Nach der Abtretung des Kreises Biedenkopf an Preußen infolge des Friedensvertrags vom 3. September 1866 zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Königreich Preußen wurde der Landgerichtsbezirk Gladenbach preußisch.<ref>Art. 14 des Friedensvertrages zwischen dem Großherzogthum Hessen und dem Königreiche Preußen vom 3. September 1866 (Hess. Reg.Bl. S. 406–407)</ref> Im Juni 1867 erging eine königliche Verordnung, die die Gerichtsverfassung im vormaligen Herzogtum Nassau und den vormals zum Großherzogtum Hessen gehörenden Gebietsteilen neu ordnete. Die bisherigen Gerichtsbehörden wurden aufgehoben und durch Amtsgerichte in erster, Kreisgerichte in zweiter und ein Appellationsgericht in dritter Instanz ersetzt.<ref>Verordnung über die Gerichtsverfassung in dem vormaligen Herzogthum Nassau und den vormals Großherzoglich Hessischen Gebietstheilen mit Ausschluß des Oberamtsbezirks Meisenheim vom 26. Juni 1867. (PrGS 1867, S. 1094–1103)</ref> Im Zuge dessen erfolgte am 1. September 1867 die Umbenennung des bisherigen Landgerichts in Amtsgericht Gladenbach. Die Gerichte der übergeordneten Instanzen waren das Kreisgericht Dillenburg und das Appellationsgericht Wiesbaden.<ref>Verfügung vom 7. August 1867, betreffend die Einrichtung der nach der Allerhöchsten Verordnung vom 26. Juni d. J. in dem vormaligen Herzogthum Nassau und den vormals Großherzoglich Hessischen Gebietstheilen, mit Ausschluß des Oberamtsbezirks Meisenheim, zu bildenden Gerichte (Pr. JMBl. S. 218–220)</ref>
Vom 1. Oktober 1944<ref>Erlaß zur Änderung von Oberlandesgerichtsbezirken vom 20. Juli 1944 (RGBl. I S. 163)</ref> bis 1. Januar 1949<ref>Betrifft: Gerichtsorganisation (Änderung von Landgerichtsbezirken) vom 14. Dezember 1948. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1948 Nr. 52, S. 563, Punkt 728 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 3,4 MB]).</ref> gehörte das Amtsgericht Gladenbach zum Landgerichtsbezirk Limburg, danach wieder zum Landgerichtsbezirk Marburg. Am 1. Juli 1968 erfolgte die Aufhebung des Amtsgerichts Gladenbach<ref>Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 6 b) und Artikel 2, Abs. 8 a) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 298 kB]).</ref>, welches fortan nur noch als Zweigstelle des Amtsgerichts Biedenkopf fungierte.<ref>Betrifft: Gerichtsorganisation (Errichtung von Zweigstellen der Amtsgerichte) vom 1. Juli 1964. In: Der Hessische Minister Justiz (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1968 Nr. 28, S. 1037, Punkt 777: § 1 Abs. 5 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 2,8 MB]).</ref> Am 1. November 2003 wurde diese Zweigstelle schließlich aufgelöst.<ref>Dritte Verordnung zur Anpassung gerichtsorganisatorischer Regelungen (Ändert GVBl. II 210–33; GVBl. II 210–86) vom 10. Oktober 2003. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 2003 Nr. 16, S. 291, Artikel 1, Abs. 3) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 531 kB]). bezieht sich auf Anordnung über die Errichtung und Zuständigkeit von gerichtliche Zweigstellen (Ändert GVBl. II 210-33) vom 24. Mai 1974. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 18, S. 539 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,6 MB]).</ref>
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Runzhausen 642 Einwohner. Darunter waren 15 (= 2,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 132 Einwohner unter 18 Jahren, 246 zwischen 18 und 49, 138 zwischen 50 und 64 und 126 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 246 Haushalten. Davon waren 54 Singlehaushalte, 72 Paare ohne Kinder und 90 Paare mit Kindern, sowie 21 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 57 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 159 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| Quelle: | Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" /> |
| • 1502: | 11 Männer |
| • 1577: | 27 Hausgesesse |
| • 1630: | 24 Hausgesesse (9 zweispännige, 6 einspännige Ackerleute, 9 Sonstige). |
| • 1742: | 55 Haushalte |
| • 1791: | 214 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD" /> |
| • 1800: | 218 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD-1800" /> |
| • 1806: | 241 Einwohner, 38 Häuser<ref name="Adr-LG-HD-1806" /> |
| • 1829: | 247 Einwohner, 44 Häuser<ref name="GW" /> |
| Runzhausen: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1791 | 214 | |||
| 1800 | 218 | |||
| 1806 | 241 | |||
| 1829 | 236 | |||
| 1834 | 239 | |||
| 1840 | 262 | |||
| 1846 | 296 | |||
| 1852 | 295 | |||
| 1858 | 300 | |||
| 1864 | 278 | |||
| 1871 | 258 | |||
| 1875 | 279 | |||
| 1885 | 273 | |||
| 1895 | 303 | |||
| 1905 | 335 | |||
| 1910 | 339 | |||
| 1925 | 355 | |||
| 1939 | 403 | |||
| 1946 | 593 | |||
| 1950 | 615 | |||
| 1956 | 552 | |||
| 1961 | 577 | |||
| 1967 | 633 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | 700 | |||
| 2006 | 669 | |||
| 2011 | 642 | |||
| 2015 | 629 | |||
| 2020 | 651 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS:<ref name="lagis" />; Ab 2000 Stadt Gladenbach (webarchiv)<ref name=EinwZ />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| Quelle: | Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" /> |
| • 1829: | 236 evangelische, 2 römisch-katholische Einwohner<ref name="GW" /> |
| • 1885: | 260 evangelische, keine katholischen, 13 andere Christen |
| • 1961: | 530 evangelische (= 91,85 %), 44 römisch-katholische (= 7,63 %) Einwohner |
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1867: | Erwerbspersonen: 49 Landwirtschaft.<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | Erwerbspersonen: 113 Land- und Forstwirtschaft, 136 produzierendes Gewerbe, 21 Handel und Verkehr, 9 Dienstleistungen und sonstiges.<ref name="lagis" /> |
-
Kirche
-
Backhaus
-
Ansicht von Süden
-
Ansicht von Westen
Wappen
Am 3. Juni 1959 genehmigte der Hessische Minister des Innern das Wappen mit folgender Beschreibung:
| Blasonierung: „In einem von Grün und Gold schräglinks geteilten Schild oben eine goldene Hirschstange in Grün und unten ein halbes grünes Rad in Gold.“<ref name="Wappen">Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Runzhausen im Landkreis Biedenkopf, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 20. Juni 1959. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1959 Nr. 25, S. 650, Punkt 556 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF]).</ref> | |
Literatur
Weblinks
- Unsere Stadtteile im Kurzportrait! In: Webauftritt der Stadt Gladenbach.
- Runzhausen. Dorfgeschichte, Info. In: www.runzhausen.com. Private Website
- Runzhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Runzhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="Adr-LG-HD"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 188 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1800"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 201 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1806"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 244 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name=EinwZ> Einwohnerzahlen aus Webarchiv: 2004, 2006, 2010–2012, ab 2014 </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 28 und 68, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> <ref name="Spreth">„Spreth, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon (Stand: 8.11.2017). Abgerufen am 8. Januar 2022. </ref> </references>