Zum Inhalt springen

Clemens Bratzler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. März 2026 um 20:26 Uhr durch imported>Aka (Leerzeichen vor Geburtstag).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Clemens Bratzler (* 2. Juli 1972 in Wiesbaden) ist ein deutscher Medienmanager, Journalist, Fernsehmoderator und Programmdirektor Information beim Südwestrundfunk in Stuttgart.<ref name="cb">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Clemens Bratzler wird neuer SWR Programmdirektor Information.] swr.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. November 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swr.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Leben

Bratzler wuchs mit zwei jüngeren Schwestern in Frankfurt am Main auf. 1991 legte er am humanistischen Heinrich-von-Gagern-Gymnasium sein Abitur ab und absolvierte danach seinen Zivildienst an der Integrativen Schule Frankfurt. Anschließend studierte er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes in Mainz und Münster Mathematik und Physik mit dem ursprünglichen Ziel, Lehrer zu werden. Während dieser Zeit begann er mit Hörfunkreportagen bei Radio Q, das sich speziell an Münsteraner Studierende richtet. Es folgten Beiträge und Live-Reportagen für das WDR Fernsehen. Nach seinem Diplom in Mathematik und dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien absolvierte er 1999/2000 ein multimediales Volontariat beim SWR in Stuttgart und wurde dort Fernsehredakteur und Live-Reporter.

Seine Moderationslaufbahn im SWR Fernsehen begann mit den Wahlsendungen für den Südwesten, in denen er u. a. die Ergebnisse und Analysen präsentierte. Von 2002 bis 2008 moderierte Clemens Bratzler die Hauptnachrichtensendung Baden-Württemberg Aktuell. In der Quizshow Ich trage einen großen Namen war er von 2004 bis 2018 sowohl im Rateteam als auch als Lotse auf dem Bildschirm. Im Politikmagazin Zur Sache Baden-Württemberg! war Bratzler von Mai 2008 bis November 2019 wöchentlich im SWR Fernsehen präsent. Das von ihm auch redaktionell mitgestaltete Format wurde 2012 mit dem Bremer Fernsehpreis als beste Regionalsendung ausgezeichnet.<ref>Auszeichnungen für SWR- und NDR-Programme - Bremer Fernsehpreis 2012. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Januar 2013; abgerufen am 28. März 2024.</ref>

Clemens Bratzler übernahm im Oktober 2009 die Leitung der Fernsehabteilung Wirtschaft des Südwestrundfunks,<ref>Clemens Bratzler neuer Leiter der SWR-Fernsehabteilung Wirtschaft – Der Journalist und Moderator übernimmt die Nachfolge von Sabine Gaschütz. In: presseportal.de. (presseportal.de [abgerufen am 1. März 2018]).</ref> die später unter Einbeziehung der entsprechenden Hörfunk-Redaktionen zur multimedialen Abteilung Wirtschaft und Umwelt erweitert wurde. In dieser Position war er u. a. für das SWR-Verbrauchermagazin Marktcheck und andere Wirtschaftsformate des Senders verantwortlich, wurde einer der Moderatoren des ARD-Wirtschaftsmagazins Plusminus und Kommentator in den ARD-Tagesthemen. Außerdem präsentierte er Sondersendungen wie den ARD-Brennpunkt. Von August 2014 bis Juni 2017 war er zudem stellvertretender Fernseh-Chefredakteur des SWR.

2017 wurde Bratzler Leiter der neu geschaffenen Hauptabteilung Multimediale Aktualität, in der seitdem alle Nachrichtenangebote des Senders für Baden-Württemberg unabhängig vom Ausspielweg verantwortet werden. Zudem wurde er stellvertretender Direktor des SWR-Landessenders Baden-Württemberg.<ref>SWR Landessenderdirektion Baden-Württemberg startet in die multimediale Zukunft. In: SWR. 23. Juni 2017, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. März 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

2019 wurde Bratzler neuer Programmdirektor Information beim SWR in Baden-Baden und gab deshalb die von ihm moderierten Sendungen im Ersten und im SWR Fernsehen auf. Beim SWR ist er seitdem für die Bereiche Information, Sport, Fiktion, Dokumentation, Unterhaltung und Service verantwortlich.<ref name="cb"/> Er kündigte eine gezielte Umsteuerung der Etats und Produktionskapazitäten vom linearen Fernsehprogramm hin zur ARD Mediathek und zu Online-Angeboten sowie die Entwicklung zahlreicher neuer Digitalformate an.<ref>DWDL de GmbH: Bratzler: "Bei Diversität ist uns der Nachholbedarf bewusst". Abgerufen am 15. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gemeinsam mit der SWR-Programmdirektorin Kultur, Anke Mai, übernahm er die Leitung der neu geschaffenen ARD-Koordination Junge Angebote, die senderübergreifend Formate für die Generation der 25- bis 39-Jährigen entwickeln soll. Um die dokumentarischen Formate des SWR zu stärken, strukturierte Bratzler die Hauptabteilungen seiner Direktion um. Die vormals getrennten Bereiche Unterhaltung und Service wurden zusammengelegt, um eine eigenständige Hauptabteilung Doku zu schaffen. Dies begründete Bratzler damit, dass attraktive Dokumentationen zum Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehörten und auch beim Streaming-Publikum beliebt seien.<ref>SWR stärkt seinen Dokumentations-Bereich. Abgerufen am 15. Juni 2021.</ref>

Während des zweijährigen ARD-Vorsitzes des SWR 2023/24 war Bratzler Vorsitzender der Gemeinsamen Programmkonferenz der ARD, einer Kommission der Programmdirektorinnen und -direktoren aller Landesrundfunkanstalten. Unter seiner Leitung begann der Aufbau der journalistischen Kompetenzcenter u. a. in den Themenbereichen „Gesundheit“, „Verbraucher“ oder „Klima“. Diese sollen der Arbeitsteilung innerhalb der ARD dienen, indem die jeweiligen Federführer überregionale Inhalte und Formate herstellen, die alle Sender der ARD nutzen können, um dadurch eigene Angebote reduzieren und Ressourcen für andere Aufgaben umschichten zu können.<ref>ard.de: ARD verteilt Federführungen für erste Kompetenzcenter. Abgerufen am 25. Februar 2026.</ref> In dieser Zeit wurden auch sogenannte Pool-Lösungen für die Dritten Programme auf den Weg gebracht, also Sendungen oder Beiträge, die von allen Dritten Programmen eingesetzt werden können, um Aufwand zu reduzieren und Mittel etwa für digitale regionale Angebote freizubekommen.<ref>meedia.de: Clemens Bratzler koordiniert, wie die ARD jetzt regionaler und digitaler wird. Abgerufen am 25. Februar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein