Laura Branigan
Laura Ann Branigan (* 3. Juli 1952<ref>Richard Johnson: Laura Branigan was 52, not 47, when she died. In: Page Six. 24. August 2015, abgerufen am 10. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Pin tillagd av Didi iban på La Vida Familiar. Abgerufen am 10. März 2026.</ref><ref></ref> in Mount Kisco, New York; † 26. August 2004 in East Quogue, New York<ref>Laura Branigan dies at 47. In: Billboard. 30. August 2004, abgerufen am 21. Juli 2019.</ref>) war eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Mit über 15 Millionen verkauften Tonträgern feierte sie in den 1980er-Jahren mit Liedern wie Gloria und Self Control ihre größten Erfolge.
Leben und Karriere
Mitte der 1970er-Jahre studierte Laura Branigan an der New Yorker American Academy of Dramatic Arts. Nach einer kurzen Zeit bei der Folkband Meadow war sie Ende der 1970er-Jahre als Backgroundsängerin für Leonard Cohen tätig. Danach begann sie ihre Solokarriere.
Die für den Grammy nominierte Branigan hatte ihre größten Erfolge in den 1980er-Jahren. Sie prägte die Popmusik jener Zeit vor allem mit von Jack White für sie produzierten Coverversionen. Gloria – 1982 in den deutschen Charts noch überhaupt nicht vertreten – war im Original von Umberto Tozzi, und der Titel Self Control – 1984 die meistverkaufte Single-Schallplatte in Deutschland – stammt von dem Italiener Raf. Ihre Songs waren Bestandteil der Filmmusik von Flashdance (1983) und Ghostbusters (1984). 1994 sang sie zusammen mit David Hasselhoff ein Duett für die US-Fernsehserie Baywatch.
Branigan trat auch als Schauspielerin auf, wie etwa 1984 in Mugsy’s Girl und 1989 in Backstage – Hinter der Bühne. 1988 und 1989 trat sie trotz des weitgehenden Boykotts westlicher Künstler wegen der Apartheid in Sun City in Südafrika auf. Im Juni 2002 spielte sie Janis Joplin in dem Off-Broadway-Musical Love, Janis.
1996 starb Branigans Ehemann Larry Kruteck – ein New Yorker Rechtsanwalt – an Darmkrebs. Daraufhin zog sie sich bis 1999 nahezu vollständig aus der Musikbranche zurück.
Branigan starb am 26. August 2004 im Alter von 52 Jahren in ihrem Haus auf Long Island an einer Hirnblutung infolge eines gerissenen Aneurysmas. Ihre Asche wurde im Long Island Sound verstreut. Zwei Monate nach ihrem Tod wurde die EP Face Control – ein Remake ihres größten Hits Self Control – vom britischen Sänger Marc Almond gemeinsam mit der Band Replicant als eine Hommage an Branigan veröffentlicht.
Diskografie
Alben
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Kompilationen
- 1988: The Best of Laura Branigan
- 1992: The Very Best of Laura Branigan
- 1995: The Best of Branigan
- 2002: The Essentials
- 2006: The Platinum Collection
- 2006: Shine On: The Ultimate Collection
Singles
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Weitere Singles
- 1980: Fool’s Affair
- 1983: Deep in the Dark
- 1984: With Every Beat of My Heart
- 1985: Maybe Tonight
- 1987: Spirit of Love
- 1988: Cry Wolf
- 1988: Come into My Life (mit Joe Esposito)
- 1989: Heart of Me (mit Cerrone)
- 1990: Turn the Beat Around
- 1990: Never in a Million Years
- 1991: Tokio
- 1993: It’s Been Hard Enough Getting over You
- 1994: How Can I Help You to Say Goodbye
- 1995: Dim All the Lights
- 1995: I Believe (mit David Hasselhoff)
- 2004: Self Control 2004
- 2004: Gloria 2004
Videoalben
- 1984: Laura Branigan (Laserdisc, VHS, DVD)
Auszeichnungen für Musikverkäufe
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Platin-Schallplatte
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Filmografie (Auswahl)
- 1983: CHiPs (Fernsehserie, Folge: Fox Trap)
- 1984: Die Schlamm-Babies (Delta Pi)
- 1984: Automan (Fernsehserie, Folge: MTV Murder)
- 1988: Backstage – Hinter der Bühne (Backstage)
- 1991: Monsters (Fernsehserie, Folge: A Face for Radio)
Weblinks
- Offizielle Website von Laura Branigan (englisch)
- Laura Branigan bei Discogs
- Laura Branigan bei laut.de
- Vorlage:IMDb/1
Einzelnachweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Branigan, Laura |
| ALTERNATIVNAMEN | Branigan, Laura Ann (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 3. Juli 1952 |
| GEBURTSORT | Mount Kisco, New York |
| STERBEDATUM | 26. August 2004 |
| STERBEORT | East Quogue, New York |