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Monticiano

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Monticiano
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Siena (SI)
Koordinaten 43° 8′ N, 11° 11′ OKoordinaten: 43° 8′ 0″ N, 11° 11′ 0″ O
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Höhe 375 m s.l.m.
Fläche 109 km²
Einwohner 1.630 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 53015
Vorwahl 0577
ISTAT-Nummer 052018
Bezeichnung der Bewohner Monticianesi, Monticianini
Schutzpatron Beato Antonio Patrizi (5. Juni)
Website Gemeinde Monticiano

Monticiano ist ein Ort mit 1630 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz Siena, Region Toskana in Italien.

Geografie

Datei:Map of comune of Monticiano (province of Siena, region Tuscany, Italy).svg
Lage von Monticiano in der Provinz Siena

Der Ort erstreckt sich über 109 km². Er liegt ca. 20 km südöstlich der Provinzhauptstadt Siena und ca. 65 km südöstlich der Regionalhauptstadt Florenz in der Hügelkette der Colline Metallifere (Erzhügel). Die Gemeinde liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 983 GR/G<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 30. Oktober 2017 (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref> und wird im Norden von dem Fluss Feccia und im Süden von der Farma begrenzt, die hier ebenfalls als Grenze zur Provinz Grosseto (Gemeinde Roccastrada) dient. Der Merse durchfließt das Gemeindegebiet, dient aber ebenfalls als Grenzfluss im Nordwesten (zu Chiusdino), im Norden und im Osten (Murlo).

Zu seinen Ortsteilen zählen Bagni di Petriolo, Iesa, San Lorenzo a Merse, Tocchi und Scalvaia.

Die Nachbargemeinden sind Chiusdino, Civitella Paganico (GR), Murlo, Roccastrada (GR) und Sovicille.

Geschichte

Erste Erwähnung findet das „Castello di Monticiano“ im Jahre 1189 in einem Schriftstück von Papst Clemens III., als das Castello im Einflussbereich des Bischofs von Volterra lag.<ref name="Repetti">Emanuele Repetti: MONTICIANO (Monticianum) in Val di Merse.</ref> Nach der Schlacht bei Benevent 1266 wurde es von Siena besetzt, da der Ort den flüchtigen Ghibellinen Zuflucht gab. Während des Krieges zwischen Siena und Florenz und noch vor der Niederlage Sienas wurde Monticiano am 30. November 1554 Teil des Herzogtum Toskana.<ref name="Repetti" />

Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Ort erhebliche Schäden. So wurden der Antico Palazzo Comunale (13. Jahrhundert, auch Palazzo Pretorio und Palazzo del Podestà genannt)<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ecomuseovaldimerse.orgEcomuseo Val di Merse zum Antico Palazzo Comunale (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 30. Oktober 2017 (italienisch), mit Abbildungen</ref> sowie das Haupttor der Stadtmauern, die Porta Maggiore (auch Porta Senese und Porta di Sopra genannt, lag vor der Kirche Giusto e Clemente) zerstört.<ref name="EcomuseoValdiMerseCastelloMonticiano"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ecomuseo Val di Merse zum Castello Monticiano (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. November 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ecomuseovaldimerse.org, abgerufen am 30. Oktober 2017 (italienisch)</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:MonticianoChiesaDeiSantiGiustoEClemente3.jpg
Die Chiesa dei Santi Giusto e Clemente
Datei:MonticianoChiesaDelBeatoAntonioPatrizi.JPG
Die Chiesa del Beato Antonio Patrizi
Datei:MonticianoPalazzoCallainiBenincasa.jpg
Der Palazzo Callaini

Verkehr

Durch das östliche Gemeindegebiet führt die Strada Statale 223 di Paganico.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Anna Maria Guiducci (a cura di) in: I Luoghi della Fede. Le Crete senesi, la Val d’Arbia e la Val di Merse. Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1999, ISBN 88-04-46774-6, S. 130–137.
  • Emanuele Repetti: MONTICIANO (Monticianum) in Val di Merse. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, italienisch)

Weblinks

Commons: Monticiano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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