Symplegma
Symplegma (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „das Zusammengeflochtene“, „die Verflechtung“; Plural Symplegmata) bezeichnete ursprüngliche zwei Ringer, die sich mit den Händen umschlungen halten,<ref>Plinius der Ältere, Naturalis historia 36,24.</ref> später übertragen die wollüstig-erotische Umschlingung beim Beischlaf.<ref>Martial, Epigramme 12,43,8.</ref><ref>Arnobius der Ältere, Disputationes adversus gentes 7,33.</ref>
In der Neuzeit wird Symplegma in Kunstgeschichtsschreibung, Altertumskunde und Archäologie zur Bezeichnung von expliziten Darstellungen des Beischlafs gebraucht. Insbesondere werden Darstellungen komplexer und ungewöhnlicher Beischlafpositionen sowie ausgefallener Paarungen so bezeichnet. Ein bekanntes Beispiel ist das sogenannte Dresdner Symplegma,<ref>Römische Kopie des 1. Jahrhunderts nach einem Original des späten 2. Jahrhunderts v. Chr. Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden</ref> das Hermaphroditos und Satyr in halb kämpferischer, halb erotischer Umschlingung zeigt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Silen und Hermaphrodit (Symplegma).] skd-online-collection.skd.museum, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Mai 2020.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Außerdem wurde der Titel Symplegma für eine Reihe erotischer Zeichnungen Johann Heinrich Füsslis verwendet.
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Symplegma (römische Arbeit des 1. Jahrhunderts, Glyptothek München)
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Symplegma aus den Stabianer Thermen in Pompeji
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Symplegma eines Mannes mit drei Frauen Bleistiftzeichnung von Johann Heinrich Füssli
Einzelnachweise
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