Mechanitis polymnia
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| Mechanitis polymnia | ||||||||||||
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| Datei:Mechanitis polymnia polymnia MHNT dos.jpg
Mechanitis polymnia polymnia | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mechanitis polymnia | ||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Der Mechanitis polymnia (Englisch: Orange-spotted Tiger Clearwing) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist von Mexiko bis in den Amazonas-Regenwald verbreitet.
Beschreibung
Die Flügelspannweite beträgt zwischen 65 und 75 Millimeter. Die stark variable Art kann immer an einem isolierten hellroten runden und nicht kommaförmigen Fleck im Analwinkel auf der Oberseite der Vorderflügel erkannt werden, der bei beiden Geschlechtern vorhanden ist.
Das kleine weiße Ei ist fassförmig.
Die erwachsene Raupe ist glatt mit spärlichen Haaren und hat seitlich deutlich ausgeprägte fleischige Fortsätze mit einem schwarzen Punkt an der Basis. Die Raupe von M. polymnia isthmia ist blassgelb und hellgrau gefärbt.
Die gedrungene silbrig glänzende Stürzpuppe hat große Flügelscheiden und ist am Rücken stark gekrümmt; am Kopf ist sie entgegengesetzt gekrümmt.<ref name="De Vries" > Philip J. De Vries: The butterflies of Costa Rica and their natural history. Princeton University Press, 1997, ISBN 0-691-08420-3, S. 221. </ref><ref name="Hogue"> Charles Leonard Hogue: Latin American insects and entomology. University of California Press, 1993, ISBN 978-0-520-07849-9, S. 351. </ref>
Mimikry und ähnliche Arten
Andere Arten der Gattung Mechanitis sind Mechanitis polymnia ähnlich, ebenso wie Tithorea harmonia, Melinaea ethra, Hypothyris lycaste, Thyridia psidii. Zusammen mit Dismorphia amphione, Dismorphia eunoe, Eueides isabella, Heliconius ismenius bildet Mechanitis polymnia Mimikry-Ringe.<ref>William A. Haber: Monteverde Natural History - Mechanitis polymnia Bates</ref>
Verbreitung
Der Schmetterling kommt von Mexiko bis in den Amazonas-Regenwald vor. Der Lebensraum reicht von Meereshöhe bis auf 1500 Meter. In Costa Rica ist er die häufigste Art der Tribus Ithomiini.<ref name="De Vries" />
Lebensweise
Die Falter leben in nahezu allen Lebensräumen. Sie sind zum Beispiel auch in den Straßen aller größeren Städte Costa Ricas häufig. Im Gegensatz zu verwandten Arten, die nur im Schatten der Wälder fliegen, sind sie auch im direkten Sonnenlicht über offenen Flächen anzutreffen.
Die Eier werden in Gruppen von 10–40 Eiern gelegt. Die Raupen weben sich auf den Pflanzen ein Polster und leben gesellig. Sie ernähren sich von verschiedenen Arten der Gattung Nachtschatten (Solanum). Nachgewiesen sind Jaltomata repandidentata, Solanum chrysotrichum, Solanum hartwegii, Solanum jamaicense, Solanum lanceifolium, Solanum rudepannum, Solanum rugosum, Solanum siparunoides. Alle Wirtspflanzen sind rauhaarige, holzige Sträucher und Kletterpflanzen in sekundären Lebensräumen. Die Raupen scheinen keine Giftstoffe der Pflanzen aufzunehmen, um daraus ihre eigenen Gifte zu produzieren, die sie für Wirbeltiere nahezu ungenießbar machen.<ref name="De Vries" /><ref name="Hogue"/>
Unterarten
- Mechanitis polymnia angustifascia Talbot, 1929
- Mechanitis polymnia casabranca Haensch, 1905
- Mechanitis polymnia chimborazona Bates, 1864
- Mechanitis polymnia eurydice Haensch, 1905
- Mechanitis polymnia isthmia Bates, 1863, von Mexiko bis Panama.
- Mechanitis polymnia kayei Fox, 1967
- Mechanitis polymnia lycidice Bates, 1864
- Mechanitis polymnia polymnia (Linnaeus) 1758
- Mechanitis polymnia veritabilis Butler, 1873<ref name="nhm">Nymphalidae - Ithomiinae. Natural History Museum of Los Angeles County, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Februar 2009; abgerufen am 7. Mai 2013.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />