Oleandrin
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Datei:Oleandrin2.svg | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Oleandrin | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C32H48O9 | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 576,72 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
250 °C (aus verdünntem Methanol)<ref name="MERCK Index">The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals. 14. Auflage. (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station NJ 2006, ISBN 0-911910-00-X.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser, löslich in Ethanol und Chloroform<ref name="MERCK Index" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
0,248 mg·kg−1 (LD50, Katze, i.v.)<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | |||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Oleandrin ist ein giftiges Herzglykosid, das im Oleander (Nerium oleander) gefunden wird.
Zusammen mit Neandrin ist es hauptsächlich für die Giftigkeit des Safts des Oleanders verantwortlich. Die orale Aufnahme von Oleander kann gastro-intestinale und Herzbeschwerden verursachen. Die gastro-intestinalen Beschwerden können sich in Form von Übelkeit und aus erbrechender, überschüssiger Speichelabsonderung, Abdominalschmerz und Diarrhoe äußern.<ref name="inchem">Poisons Information Monograph (PIM) für Nerium oleander L., abgerufen am 16. April 2017.</ref> Die Herzbeschwerden können unregelmäßiger Puls und schnelles Herzklopfen sein, das in eine unterdurchschnittliche Pulsfrequenz mündet. Die Extremitäten werden durch die mangelhafte Durchblutung blass und kalt.<ref name="Goetz">Rebecca J. Goetz, Thomas N. Jordan, John W. McCain, Nancy Y. Su: Oleander. In: Indiana Plants Poisonous to Livestock and Pets. Cooperative Extension Service, Purdue University, 1998, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juni 2010; abgerufen am 23. Oktober 2005 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Vergiftungssymptome können auch das zentrale Nervensystem (ZNS) betreffen, Schläfrigkeit, Tremor oder Muskelzittern bis zum Zusammenbruch mit Koma beinhalten und in der Folge schließlich zum Tod führen.<ref name="Goetz" /> Der Saft des Oleanders kann Hautreizungen, ernsthafte Augenentzündungen und allergische Reaktionen in Form von Dermatitis zur Folge haben.<ref name="Goetz" />
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
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- Crotonolacton
- Essigsäureester
- Cyclopentanol
- Methoxyverbindung
- Hydroxyoxan
- 2-Alkoxyoxan
- Steroid
- Glycosid
- Pflanzliches Gift
- Androstan