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Phenamidin

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Strukturformel
Struktur von Phenamidin
Allgemeines
Freiname Phenamidin
Andere Namen
  • 4,4′-Oxybisbenzcarboximidamid
  • 4-(4-Carbamimidoylphenoxy)benzencarboximidamid (IUPAC)
Summenformel C14H14N4O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-960-8
ECHA-InfoCard 100.002.692
PubChem 64948
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
ATC-Code

QP51AF03

Wirkstoffklasse

Antiprotozoikum

Eigenschaften
Molare Masse 254,29 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Phenamidin (Handelsname Oxopirvedine ad us. vet) ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Benzamidine, der in der Tiermedizin als Antiprotozoikum gegen Babesien in Form von Phenamidinisethionat (CAS-Nummer Vorlage:CASRN) eingesetzt wird. Da der Wirkstoff häufig allergische Reaktionen auslöst, wird er zumeist mit einem Antihistaminikum kombiniert. Phenamidinisethionat bildet weiße, geruchslose Kristalle mit einem bitteren Geschmack.

Phenamidin kann zur Behandlung der Babesiose des Hundes, der Babesiose des Pferdes und der Babesiose des Rindes eingesetzt werden. Gegen Babesia felis ist er kaum wirksam. Bei Unterdosierung bilden sich schnell Resistenzen.<ref>Janin Huebner: Babesiose bei Hund und Katze. In: Veterinärspiegel 2/2002 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento vom 18. November 2010 im Internet Archive)</ref>

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind neben Schwellungen an der Injektionsstelle und möglichen anaphylaktischen Reaktionen Erbrechen, Schwindel, Krämpfe oder Leberschädigungen. Bei Hunden mit Nieren- und/oder Leberschädigung treten solche Nebenwirkungen häufiger auf. Bei Pferden können nach subkutaner Injektion Nekrosen auftreten, weshalb er bei dieser Tierart intramuskulär verabreicht werden sollte.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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