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MPS-Serie

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Datei:Commodore Matrixdrucker MPS-803.jpg
MPS 803

Die MPS-Serie ist eine Reihe von Nadel- und Unihammer-Druckern der Firma Commodore International, gefertigt zu einem großen Teil von Seikosha als OEM.

MPS steht für Matrix Printing Serial. Seriell wegen des Bussystems, über das sie an die Rechner angeschlossen sind; daneben gibt es auch eine MPP-Serie für den Parallelen IEC-Bus der CBM-Rechnerserie. Gedruckt wird mit einer Anordnung von Nadeln, welche die zu druckenden Schrifttypen in Form einer durch die Anzahl der Nadeln festgelegten Matrix auf dem Papier darstellt. Geräte der MPS-Serie gab es mit verschiedenen vertikalen Auflösungen. Das einfachste wies lediglich sieben Punkte auf, was zum Fehlen echter Unterlängen führte. Das Druckbild war durch die somit fehlende Grundlinie des Drucks sehr unruhig und nur schwer zu lesen.

Manche der frühen Modelle der Serie beherrschten nur den unidirektionalen Druck, bei welchem das Druckwerk nur bei der Bewegung von links nach rechts druckt und auf dem Rückweg lediglich einen Wagenrücklauf vollzieht. Spätere Modelle beherrschten aber auch den bidirektionalen Druck – sie konnten sowohl in der Hin- als auch in der Rückbewegung Zeichen zu Papier bringen und waren dadurch beinahe doppelt so schnell. Der Nachteil war oft ein horizontaler Versatz zwischen benachbarten Zeilen.

Geräte, die ein Suffix C (für color) in der Bezeichnung trugen, konnten durch Verwendung eines textilen Farbbands mit vier Farben auch Farbdrucke herstellen. Dabei wurden die vier Komponenten der subtraktiven Farbmischung der Reihe nach innerhalb einer Zeile aufgetragen. Das heißt, eine Zeile wurde bis zu viermal gedruckt.

Hauptvorteil der MPS-Drucker war, dass sie ohne spezielle Schnittstelle an den seriellen CBM-Bus der Commodore-Heimcomputer (unter anderem C64, C128) angeschlossen werden konnten. Außerdem beherrschten sie die Commodore-spezifische Version des ASCII-Zeichensatzes. Die Drucker erhielten am Commodore-Bus meist die Gerätenummer 4. Manche Modelle konnten auch auf eine andere Gerätenummer zwischen 4 und 7 umgestellt werden, so dass mehrere Drucker dieser Serie gleichzeitig angeschlossen werden konnten.

Zur MPS-Serie gehörten folgende Drucker:

Modelle

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

PET/CBM

KIM-1PET 2001CBM 3000CBM 4000CBM 8000CBM 8032MMF 9000

CBM II

CBM 500CBM 600CBM 700CBM 900

Heimcomputer

VC 10VC 20C64 (SX, GS, Ultimate) • 264-Reihe (C16, C116, Plus/4) • C128C65

Amiga

1000Sidecar500500 Plus2000CDTV6003000/T/UX12004000CD³²

IBM-kompatibel

PC-1 PC-10 bis PC-70x86LTA1060

Peripherie
Laufwerke

DatasetteCBM-DiskettenlaufwerkeVC15xx (VC1540/41, VC1551, VC1570/71, VC1581) • SFD100x (SFD1001, SFD1002) • CBM 2020 bis 8250CBM 4040A570 • A590 • A3070

Drucker

MPS-SerieMPS 801MPS 802MPS 803MPS 1000MPS 1270MPS 1500 CMPS 1550 CVC1520 • CBM-8000-Serie • CBM 4022CBM 4023

Sonstige Hardware

CBM-BusZorro-BusUhrenportWOMRAM Expansion UnitTurbokarte • Mäuse: Commodore 1350/1351 • Monochrom- und Farb-Monitore: 1701170217031801180210811084/1084S108519011942 • Lautsprecher A10 • Mehrfachbenutzersysteme (MBS)

Historische Hardware

Schreib- und Tischrechenmaschinen • LED-Uhren • 2000K/3000HChessmate

Chips

MOS Technology65026510VICVIC IITEDVDCSIDPIAVIARIOTTPICIAACIAAgnus (Blitter, Copper) • PaulaEHB-ModusHAM-Modus

Chipsätze

OCSECSAGAAAAChip-RAM und Fast-RAM

Software

Commodore BASICCommodore Basic V2KernalCBM-ASCII (PETSCII) • GEOSCommodore DOSAmigaOSKickstartWorkbenchARexxAmigaGuideAMIX

†: Spielkonsole ‡: nur Prototyp

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