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Beryl Cunningham

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Datei:Beryl Cunningham like a 1968 olympian (3).jpg
Beryl Cunningham (1968)

Beryl Cunningham (* 8. August 1946 in Montego Bay, Jamaika<ref>http://jamaica.spla.pro/en/file.person.beryl-cunningham.49491.html</ref>; † 11. Dezember 2020 in Borbona<ref>Scompare Beryl Cunningham la musa del Dio serpente. In: ANSA. 25. April 2021, abgerufen am 29. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine jamaikanische Schauspielerin, die sich auch als Sängerin betätigt hat.

Leben

Biografische Informationen zu Beryl Cunningham sind spärlich. Cunningham tauchte in den 1960er Jahren in Italien auf, wo sie als Model arbeitete und als dunkelhäutige Frau bald als exotischer Farbtupfer in Genrefilmen eingesetzt wurde. Ihre erste Rolle war 1964 in Soraya, Sklavin des Orients, wo sie eine namenlose Sklavin verkörperte. Danach wurde sie fast immer als Dienerin oder Stripperin besetzt, wurden ihre Rollen nach Le salamandre, wo sie und Erna Schurer nahezu die einzigen Darstellerinnen waren, vielfältiger. Unter der Regie von Piero Vivarelli übernahm sie die Rolle der Königin in der Episode La regina bella aus dessen im Senegal gedrehten<ref>Enrico Lancia, Fabio Melelli: Le straniere del nostro cinema, Gremese 2005</ref> Film Il Decamerone Nero.<ref>Michele Giordano/Daniele Aramu: La commedia erotica italiana Auszüge bei Google Books</ref> Ab 1973 wurden ihre Auftritte spärlicher; 1979 spielte sie noch neben Barbara Bach und Joseph Cotten in dem Horrorfilm La isola degli uomini pesci.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Insel der neuen Monster (Memento vom 21. August 2009 im Internet Archive) Filmdetails mit Kurzkritik auf www.die-besten-horrorfilme.de</ref> Ihren letzten Film drehte sie 1983.

1978 veröffentlichte sie die Single Tua / Why-O (Barclay Records)<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 13. August 2009 im Internet Archive)</ref>; es existiert auch eine Aufnahme von Lover Baby.<ref>Beryl Cunningham bei Discogs</ref> Im Dezember 1968 und Februar 1971 erschienen Bilder von Cunningham im Magazin Playmen.

Danach widmete sich Cunningham sozialen Aufgaben.<ref>Enrico Lancia, Fabio Melelli: Le straniere del nostro cinema, Gremese 2005</ref>

Filmografie (Auswahl)

  • 1964: Soraya, Sklavin des Orients (Anthar l’invincibile)
  • 1969: Die Geliebte (Una storia d’amore)
  • 1969: Poppäa – Die Kaiserin der Gladiatoren (Le calde notti di Poppea)
  • 1969: Salamander (Le salamandre)
  • 1970: Das Bildnis des Dorian Gray (Il dio chiamato Dorian)
  • 1970: Das Grauen kam aus dem Nebel (La morte risale a ieri sera)
  • 1970: Konzert für eine Pistole (Concerto per una pistola solista)
  • 1972: Africa-Erotica (Il Decamerone nero)
  • 1976: Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen (Brutti, sporchi e cattivi)
  • 1979: Insel der neuen Monster (L’isola degli uomini pesce)
  • 1983: The Executor – Der Vollstrecker (Gli sterminatori dell’anno 3000)

Literatur

  • Artikel Beryl Cunningham. In: Enrico Lancia, Fabio Melelli: Dizionario de cinema italiano, Bd. 4: Le straniere del nostro cinema. Gremese, Rom 2005, S. 150–152, ISBN 88-8440-425-8.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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