Zum Inhalt springen

Marina Wozniak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. September 2024 um 10:30 Uhr durch 84.61.45.122 (Diskussion) (Nicht gestorben. Somit Änderung auf ehemalige deutsche SRin und nicht "war deutsche SRin".).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Wozniak.JPG
Marina Wozniak (2009)

Marina Wozniak (* 7. September 1979 in Herne) ist eine ehemalige deutsche Fußballschiedsrichterin.

Werdegang

Seit 2004 war sie DFB-Schiedsrichterin und leitete Spiele der 2. Bundesliga der Frauen. Ein Jahr später stieg sie in die Bundesliga auf. Beim DFB-Pokalfinale der Frauen 2007 wurde sie als Vierte Offizielle eingesetzt. Für das DFB-Pokalfinale der Frauen am 17. Mai 2014 zwischen der SGS Essen und dem 1. FFC Frankfurt nominierte sie der DFB als Schiedsrichterin.<ref>Wozniak: "Im Frauenfußball gibt's doch fast nichts Größeres". DFB, abgerufen am 27. November 2016.</ref>

2008 wurde sie FIFA-Schiedsrichterassistentin und stand bis 2016 auf der FIFA-Liste. 2008 wurde sie für die U-20-Weltmeisterschaft in Chile berufen. 2009 wurde sie bei der Europameisterschaft in Finnland eingesetzt.<ref>fussball.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Steinhaus und Wozniak zur Frauen-EM 2009 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Juli 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fussball.de</ref> Am 15. April 2011 erfolgte ihre Nominierung als Assistentin für die im Sommer 2011 in Deutschland stattfindende Weltmeisterschaft der Frauen zusammen mit Katrin Rafalski aus Bad Zwesten (ebenfalls Assistentin) und der FIFA-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.<ref> fussballportal.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DFB-Schiedsrichterin Steinhaus pfeift bei der WM (Memento vom 28. Juni 2011 im Internet Archive) </ref> Beim olympischen Fußballturnier der Frauen 2012 kam sie ebenfalls zum Einsatz, u. a. als Assistent Finale.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fifa.com: „U.S.-Girls sichern sich erneut Gold“ (Memento vom 25. Mai 2013 im Internet Archive)</ref> Bei der Europameisterschaft der Frauen 2013 in Schweden war Marina Wozniak als Assistentin im Einsatz. Im Mai 2014 wurde sie für die im August stattfindende U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada als Schiedsrichterassistentin nominiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fifa.com: List of FIFA women referees and assistant referees - FIFA Women's World Cup U20 Canada 2014 (Memento vom 14. Mai 2014 im Internet Archive)</ref>

Im März 2015 wurde sie als Schiedsrichterassistentin für die WM 2015 nominiert.<ref>22 Schiedsrichterinnen, 7 Schiedsrichterinnen zur Unterstützung und 44 Schiedsrichterassistentinnen für die FIFA Frauen-WM 2015™ aufgeboten. In: fifa.com. FIFA, 30. März 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2015; abgerufen am 30. März 2015.</ref> Dort assistierte sie mit ihrer Kollegin Katrin Rafalski am 11. Juni Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beim Spiel des Gastgebers Kanada gegen Neuseeland, das nach vier Minuten wegen eines Unwetters für ca. 30 Minuten unterbrochen werden musste.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kanada 0-0 Neuseeland (Memento vom 15. Juni 2015 im Internet Archive)</ref> Zudem war sie zusammen mit Rafalski als Assistentin der Ungarin Katalin Kulcsár für das Spiel zwischen China und Neuseeland am 15. Juni nominiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />China - Neuseeland (Memento vom 14. Juni 2015 im Internet Archive)</ref>

Im Männerbereich leitete sie Spiele der fünftklassigen Oberliga, zuvor wurde sie seit 2006 in den Oberligen Westfalen und Nordrhein sowie der NRW-Liga eingesetzt. Ab der Saison 2016/17 war Wozniak zudem in der Regionalliga West als Assistentin im Einsatz.

Ehrungen und Auszeichnungen

Im Jahr 2016 wurde Marina Wozniak für ihre sportlichen Leistungen mit der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.<ref>Radio Herne: Die Herner Schiedsrichterin Marina Wozniak ist mit der Sportplakette NRW ausgezeichnet worden. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. November 2016; abgerufen am 27. November 2016.</ref> Im Jahr 2011 kürte sie die Schiedsrichtervereinigung Herne zur „Schiedsrichterin des Jahres“.<ref>Schiedsrichter des Jahres. In: www.schiedsrichter-herne.info. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. November 2016; abgerufen am 27. November 2016.</ref> Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) verlieh ihr den Titel „Schiedsrichterin des Jahres“ auf Verbandsebene bereits im Jahr 2008.<ref>Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW): Ehrungen. In: www.flvw.de. Abgerufen am 27. November 2016.</ref>

Im Juli 2019 wurde Wozniak vom DFB als „Schiedsrichterin des Jahres 2019“ ausgezeichnet.<ref>Wozniak und Aytekin sind "Schiedsrichter des Jahres 2019". DFB, abgerufen am 17. Februar 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1981: Walz | 1982: Brückner | 1983: Messmer | 1984: Neuner | 1985: Horeis | 1986: Wiesel | 1987: Zimmermann | 1988: Dellwing | 1989: Kriegelstein | 1990: Krug | 1991: Boos | 1992: Regus | 1993: Frai | 1994: Günthner | 1995: Janssen | 1996: Birlin | 1997: Zdunek | 1998: Witteweg | 1999: Frielenbach | 2000: Fornaçon | 2001: Beck | 2002: Kirchner | 2003: Steinhaus | 2004: Schumacher | 2005: Dräger | 2006: Kunick | 2007: Jung | 2008: Schneider | 2009: Storch-Schäfer | 2010: Hussein | 2011: Jaworek | 2012: Müller-Schmäh | 2013: Rafalski | 2014: Wozniak | 2015: Wolk | 2016: Söder | 2017: Appelmann | 2018: Stolz | 2019: Kunkel | 2020: Westerhoff | 2021: Derlin | 2022: Wacker | 2023: Michel | 2024: Schwermer | 2025: Kost Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Schiedsrichter des Jahres:
1975: Aldinger | 1976: Biwersi | 1977: Eschweiler | 1978: Frickel | 1979: Redelfs | 1980: Roth | 1981: Ohmsen | 1982: Horstmann | 1983: Hontheim | 1984: Ahlenfelder | 1985: Pauly | 1986: Roth | 1987: Schmidhuber | 1988: Pauly | 1989: Tritschler | 1990: Pauly | 1991: Schmidhuber | 1992: Schmidhuber | 1993: Assenmacher | 1994: Krug | 1995: Merk | 1996: Merk | 1997: Berg | 1998: Heynemann | 1999: Krug | 2000: Merk | 2001: Fandel | 2002: Krug | 2003: Krug / Merk | 2004: Merk | 2005: Fandel | 2006: Merk | 2007: Fandel | 2008: Fandel / Merk | 2009: Meyer | 2010: Stark | 2011: Gräfe | 2012: Kircher | 2013: Brych | 2014: Zwayer | 2015: Brych | 2016: Brych | 2017: Stark | 2018: Brych | 2019: Aytekin | 2020: Fritz | 2021: Brych | 2022: Aytekin | 2023: Brych | 2024: Aytekin | 2025: Brych

Schiedsrichterin des Jahres:
2004: Frai | 2005: Günthner | 2006: Beck | 2007: Steinhaus | 2008: Beck / Steinhaus | 2009: Steinhaus | 2010: Steinhaus | 2011: Steinhaus | 2012: Baitinger | 2013: Hussein | 2014: Kurtes | 2015: Rafalski | 2016: Hussein | 2017: Steinhaus | 2018: Steinhaus | 2019: Wozniak | 2020: Hussein | 2021: Hussein | 2022: Rafalski | 2023: Derlin | 2024: Michel | 2025: Hussein Vorlage:Klappleiste/Ende